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Die Basis für deinen Fangerfolg: Alles über Grundfutter

Wer beim Angeln nicht nur auf den Zufall vertrauen will, kommt an hochwertigem Grundfutter nicht vorbei. Es dient dazu, Fische an den Platz zu locken und dort über einen längeren Zeitraum zu halten, ohne sie sofort zu sättigen. Besonders bei Friedfischen wie Brassen, Rotaugen oder Karpfen entscheidet die richtige Mischung oft über Erfolg oder Misserfolg des gesamten Trips. Dabei ist Futtermittel nicht gleich Futtermittel: die Konsistenz und die Inhaltsstoffe müssen präzise auf das Zielgewässer und die Fischart abgestimmt sein.

Effektives Angelfutter: die Mischung macht’s

Ein effektives Angelfutter besteht meist aus einer Basismischung von Getreidemehlen, Biskuitordnungen und Futterzusätzen wie Kokusnussöl-Melasse oder Koriandermehl. Diese Komponenten sorgen unter Wasser für eine verführerische Wolkenbildung oder setzen Angel Partikel frei, die den Fressreiz der Fische stimulieren.

Die richtige Konsistenz von Angel Grundfutter

Das Ziel ist es, dass sich die Ground Baits am Gewässergrund optimal auflösen. In Fließgewässern benötigst du eine schwerere, klebrige Mischung, damit das Futter nicht sofort weggespült wird. In stehenden Gewässern hingegen sollte das Futter locker genug sein, um beim Aufprall oder kurz danach aufzubrechen und eine attraktive Teppichwirkung zu erzielen.

Lockwirkung durch Partikel und Aromen

Um die Fische bei Laune zu halten, empfiehlt es sich, das trockene Futtermittel beim Angeln mit Lebendfutter wie Maden oder Castern zu verfeinern. Auch Mais oder kleine Angel Pellets sind hervorragende Zugaben, um größere Fische am Platz zu binden. Achte darauf, das Futter schrittweise anzufeuchten und durch ein Sieb zu drücken. Das verhindert Klumpenbildung und garantiert eine gleichmäßige Freisetzung der Lockstoffe.

Strategien für kalte Tage: Grundfutter im Winter

Wenn die Temperaturen sinken, fährt der Stoffwechsel der Fische massiv herunter. In dieser Phase ist weniger oft mehr. Die Fische fressen deutlich weniger und sind schneller gesättigt, weshalb die Strategie für den Winter eine völlig andere ist als im Hochsommer.

Feine Texturen für träge Fische

Im Winter solltest du auf sehr feines Angelfutter setzen. Grobe Partikel würden die Fische zu schnell sättigen. Ein dunkles Futter ist in klarem Winterwasser oft im Vorteil, da sich die Fische auf einem hellen Futterplatz vor Raubfischen ungeschützt fühlen und diesen meiden könnten.

Reduzierte Lockstoffintensität

Während man im Sommer oft auf süße, schwere Aromen setzt, sind im Winter eher herbe oder leicht würzige Noten gefragt. Auch die Menge der ausgebrachten Ground Baits sollte drastisch reduziert werden. Oft reicht ein kleiner Korb oder ein paar präzise geworfene Ballen aus, um die neugierigen, aber trägen Friedfische an den Haken zu locken. 

FAQ

Was zählt zu Grundfutter? 

Unter diesen Begriff fallen alle Lockstoffe, die in Mehlform oder als Partikelmischung wie Paniermehl, Maismehl, Hanf oder Pellets verwendet werden, um Fische an einen bestimmten Platz zu führen. Es bildet das Fundament deiner Futterstrategie und wird meist mit Wasser angemischt, um Ballen oder Mischungen für den Futterkorb zu formen. Angel Liquids zählen im eigentlichen Sinne nicht dazu, können aber als Zusatz beigemischt werden. 

Welches Grundfutter ist im Winter am besten? 

Im Winter empfiehlt sich ein nährstoffarmes, feines und eher dunkles Futter. Da die Fische wenig Energie verbrauchen, sollten keine sättigenden Bestandteile wie ganzer Mais in großen Mengen enthalten sein. Würzig-herbe Aromen und eine wolkenbildende Konsistenz sind in der kalten Jahreszeit meist der Schlüssel zum Erfolg.