Was ist Maltodextrin überhaupt?
Fangen wir ganz von vorne an: Was ist Maltodextrin? Stell dir vor, du nimmst Stärke – meistens aus Mais, Weizen oder Kartoffeln – und zerteilst sie in kleinere Stücke. Chemisch gesehen ist Maltodextrin ein sogenanntes Polysaccharid, also ein Vielfachzucker. Es ist das Ergebnis der sogenannten Hydrolyse, bei der die Stärkemoleküle durch Wasser und Enzyme gespalten werden.
Das Besondere daran? Es ist fast geschmacklos. Maltodextrin schmeckt nicht so süß wie Haushaltszucker, hat aber eine enorme Energiedichte und ist hochlöslich.
Ein wichtiges Maß ist das Dextrose-Äquivalent (DE). Dieses gibt an, wie weit die Stärke gespalten wurde. Je höher der DE-Wert (z.B. DE 19-20), desto kürzer die Zuckerketten und desto schneller wird es im Körper aufgenommen.
Die meisten Maltodextrine haben einen moderaten DE-Wert, was sie zum idealen Kohlenhydratlieferanten macht, der schnell, aber nicht zu schnell Energie liefert.








