Wie atmet man unter Wasser richtig?
Einatmen ist einfach; das bekommt jeder hin. Schwieriger ist das kontrollierte Ausatmen unter Wasser. Und genau hier liegt oft der Knackpunkt.
Unter Wasser atmest du durch Mund und/oder Nase gleichmäßig aus. Das sollte nicht stoßartig und hektisch passieren, sondern ruhig und kontrolliert. Viele Anfänger halten die Luft an und pusten dann alles auf einmal raus, wenn sie wieder Luft holen wollen. Das führt zu Stress, Kurzatmigkeit und schlechter Technik.
Übung hilft auch hier ungemein. Geh ins flache Wasser, tauche ein und atme bewusst unter Wasser aus, langsam und gleichmäßig. So gewöhnst du dich daran. Später überträgst du das aufs Schwimmen.
So lernst du die Atemtechnik beim Kraulen
Wenn du deine Kraul-Atemtechnik verbessern möchtest, gibt es einige Übungen, die besonders effektiv sind. Dazu gehört unter anderem das einarmige Kraulen. Hier schwimmst du nur mit einem Arm, der andere bleibt vorn gestreckt. So kannst du dich ganz auf den Atemrhythmus und die Kopfbewegung konzentrieren.
Auch die Atmung aller drei Züge ist eine bewährte Methode, um den Rhythmus zu lernen. Anfangs ist das eine Herausforderung, aber du gewöhnst dich schnell daran und wirst spüren, wie dein Atem ruhiger und kontrollierter wird.
Du kannst auch weitere Atmungsdrills in dein Training einbauen. Im Stand oder beim Gleiten übst du, unter Wasser ruhig und vollständig auszuatmen. So verhinderst du Luftstau und bist beim Einatmen entspannter.
Beim Kraul mit Atemkontrolle variierst du die Atemfrequenz, beispielsweise alle 5 oder 7 Züge. Das verbessert die Kontrolle über deinen Atem und schult deine Ausdauer. Auch beim Kraul mit Schnorchel kannst du dich ganz auf deinen Armzug, die Wasserlage und Atmung unter Wasser konzentrieren, ohne Kopf drehen zu müssen.
Nicht zuletzt kannst du auch an Land an deiner Atemtechnik trainieren. Atemübungen, bewusste Bauchatmung und Mobilität in Schultern und Nacken wirken sich positiv auf deinen Schwimmstil aus.