Ausrüstung zum Federangeln: Detailaufnahme der feinen, farbigen Wechselspitzen einer Feederrute!

Welche Ausrüstung brauche ich, um mit dem Feederangeln anzufangen?

Feederangeln ist die moderne Art des Grundangelns mit Futterkorb. Hier erfährst du alles über Ausrüstung, Technik und Köder.

Zwei Feederruten auf einem Rod-Pod in Erwartung eines Bisses beim Federangeln am Fluss!

Was ist Feederangeln genau?

Feederangeln ist eine beliebte Methode zum Friedfischangeln, bei der du einen mit Futter gefüllten Korb ans Ende deiner Montage hängst. Der Futterkorb dient gleichzeitig als Wurfgewicht und Lockfutter-Spender.

Du wirfst die Montage präzise an eine Stelle aus, wo sich der Korb öffnet und Futterpartikel freisetzt. Diese locken Fische wie Brassen, Rotaugen oder Karpfen an.

Der große Vorteil: Du fütterst genau dort an, wo dein Köder liegt. Die sensible Rutenspitze zeigt selbst vorsichtigste Bisse deutlich an. Dadurch kannst du auch scheue Fische erfolgreich überlisten.

Spezieller Method-Feeder-Korb mit perfekt angedrücktem Futter und verstecktem Köder!

Welche Angelruten eignen sich zum Feederangeln?

Feederruten erkennst du an ihrer charakteristischen Bauweise. Sie sind zwischen 3 und 4,20 Meter lang und verfügen über mehrere auswechselbare Spitzen in verschiedenen Stärken. Die Wahl der Spitze richtet sich nach Strömung und Futterkorb-Gewicht.

Wichtige Merkmale sind unter anderem:

  • Wurfgewicht von 10 bis 150 Gramm je nach Einsatzgebiet
  • Mindestens drei Wechselspitzen für unterschiedliche Bedingungen
  • Parabolische Aktion für sichere Bisserkennung
  • Robuste Beringung für geflochtene Schnüre
Bei Decathlon erhältst du Feederruten ab 39 Euro.

Welche Schnurstärke wird beim Feedern verwendet?

Die richtige Schnurstärke hängt von deinen Zielfischen und den Gewässerbedingungen ab. Für normales Feederangeln auf Brassen und Rotaugen verwendest du geflochtene Schnur mit 0,10 bis 0,15 Millimeter Durchmesser. Bei größeren Fischen wie Karpfen solltest du auf 0,16 bis 0,20 Millimeter aufstocken.

Geflochtene Schnur ist die erste Wahl, weil sie kaum Dehnung hat und jeden Biss direkt überträgt. Das Vorfach befestigst du mit 0,16 bis 0,22 Millimeter monofile Schnur. Im fließenden Gewasser kann stärkere Schnur sinnvoll sein, um der Strömung standzuhalten.

Vorbereiten von aromatischem Lockfutter für den Futterkorb beim Federangeln!

Mit welchen Ködern sollte man Feederangeln?

Die Köderwahl beim Feederangeln ist vielseitig und richtet sich nach deinem Zielfisch. Bewährt haben sich Maden, Pinkies und Caster für Rotaugen und Brassen. Für größere Fische wie Karpfen und Schleien greifst du zu Mais, Pellets oder Boilies.

Erfolgreiche Köder im Überblick:

  • Maden und Pinkies für Weißfische
  • Würmer (Tauwürmer, Dendrobena) für Brassen
  • Mais und Pellets für Karpfen
  • Caster (verpuppte Maden) für selektives Angeln
  • Mini-Boilies für große Exemplare
Kombiniere deinen Hakenköder immer mit passendem Futter im Korb, damit die Fische länger am Platz bleiben.

Großer, feinmaschiger Unterfangkescher zur sicheren Landung von Brassen und Karpfen beim Federangeln!

Welche Angelrolle ist zum Feedern am besten?

Zum Feederangeln brauchst du eine robuste Stationärrolle der Größe 3000 bis 5000. Achte auf eine präzise Frontbremse mit mindestens 5 bis 6 Kilogramm Bremskraft. Die Übersetzung sollte zwischen 5,0:1 und 5,5:1 liegen, damit du deine Montage zügig einholen kannst.

Wichtige Kriterien zur richtigen Auswahl sind etwa:

  • Große Spule für 150 bis 200 Meter Schnur
  • Mindestens 5 Kugellager für ruhigen Lauf
  • Wechselspule für verschiedene Schnurstärken
  • Stabiles Gehäuse aus Graphit oder Aluminium
Bei Decathlon kosten Feederrollen zwischen 20 und 300 Euro.

Stapelbare Futtereimer und Siebe zur optimalen Konsistenzprüfung des Angelrutinfutters!

Wie hoch ist die Bruchlast beim Feederfischen?

Die Bruchlast deiner Hauptschnur sollte zwischen 5 und 10 Kilogramm liegen, abhängig vom Zielfisch. Für durchschnittliches Feederangeln auf Brassen reichen 6 bis 8 Kilogramm völlig aus.

Das Vorfach wählst du immer eine Nummer schwächer als die Hauptschnur, typischerweise 4 bis 6 Kilogramm. So schützt du bei einem Hänger deine teure Hauptschnur. In Gewässern mit Hindernissen oder beim gezielten Karpfenangeln kannst du auf 10 bis 12 Kilogramm erhöhen.

Die Bremse deiner Rolle stellst du auf etwa 70 Prozent der Schnur-Bruchlast ein.

Wie wird beim Feederangeln ein Biss erkannt?

Bisse erkennst du beim Feederangeln hauptsächlich an der sensiblen Rutenspitze. Diese biegt sich oder zittert charakteristisch, wenn ein Fisch den Köder nimmt. Manche Bisse zeigen sich durch leichtes Zupfen, andere durch kraftvolles Durchbiegen der Spitze.

Typische Bissmuster sind in der Regel:

  • Zittern: Kleine Fische testen den Köder
  • Durchbiegen: Großer Fisch schwimmt mit Köder weg
  • Zurückschnellen: Fisch schwimmt zur Rute hin
  • Dauerhaftes Biegen: Strömung oder großer Fisch
Achte auf jede Veränderung der Spitzenstellung. Mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl dafür, welche Bewegung zum Anschlag führen sollte.

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