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Split Training: So bringst du Struktur und Power in deinen Muskelaufbau!

Du trainierst regelmäßig, aber dein Ganzkörperplan fühlt sich nicht mehr so effektiv an? Du willst gezielt Muskeln aufbauen, stärker werden und deinen Trainingsplan an dein Fitnesslevel anpassen?

Wie funktioniert ein Split-Training?

Beim Split Training teilst du dein Workout auf verschiedene Muskelgruppen auf und trainierst sie an unterschiedlichen Tagen. Anstatt in einer Einheit den ganzen Körper zu belasten, fokussierst du dich bei jedem Training auf zwei bis drei Muskelgruppen!

Beispiel:

  • Montag: Brust und Trizeps
  • Mittwoch: Rücken und Bizeps
  • Freitag: Beine und Schultern
Das hat gleich mehrere Vorteile:
  • Du kannst dich intensiver auf einzelne Muskelgruppen konzentrieren.
  • Jede Muskelgruppe bekommt mehr Regenerationszeit, da sie nicht täglich belastet wird.
  • Du kannst insgesamt mehr Trainingsvolumen einbauen, ohne deinen Körper zu überfordern.
Das Ziel vom Split Workout ist also eine bessere Trainingsqualität, mit gezieltem Muskelaufbau und effizienter Regeneration.

Was ist der beste Split beim Training?

Der beste Split hängt von deinem Trainingsziel, deiner Erfahrung, deinem Zeitbudget und deiner Regenerationsfähigkeit ab.

Die gängigsten Varianten sind:

  • 2er Split: Du trainierst den Körper an zwei Tagen unterschiedlich (z. B. Oberkörper / Unterkörper oder Push / Pull). Ideal für Fortgeschrittene mit 3 bis 4 Trainingseinheiten pro Woche.
  • 3er Split: Drei verschiedene Trainingseinheiten (z. B. Brust/Trizeps – Rücken/Bizeps – Beine/Schultern). Gut für Fortgeschrittene, die 4- bis 6-mal pro Woche trainieren.
  • 4er Split: Jeder Trainingstag hat eine klar definierte Fokusmuskulatur (z. B. Brust, Rücken, Beine, Schultern). Dieser Split ist eher was für sehr Fortgeschrittene mit hoher Regenerationsfähigkeit.
Beliebt ist auch der Push Pull Trainingsplan: Hier wird nach Bewegungsmustern aufgeteilt:
  • Push: alle Übungen, bei denen du etwas wegdrückst (Brust, Schulter, Trizeps)
  • Pull: alle ziehenden Übungen (Rücken, Bizeps)
  • Legs: separates Beintraining
Dieser Stil ist sehr effektiv und gut kombinierbar; besonders in einem 3er Split Trainingsplan.

Erfahre hier alles Wissenswerte über das Split-Training!

Warum kein Split als Anfänger?

Einsteiger brauchen keine komplizierten Splits, um Fortschritte zu machen. Wenn du neu im Krafttraining bist, sind deine Muskeln super empfänglich für Reize. Das bedeutet, dass du mit einem Ganzkörperplan hervorragende Erfolge erzielen kannst.

Der Vorteil: Du trainierst jede Muskelgruppe mehrmals pro Woche, was ideal ist, um Technik zu lernen und Muskelkoordination aufzubauen.

Ein Split Workout ist erst dann sinnvoll, wenn:

  • du die Grundtechniken sicher beherrschst
  • du mehrmals pro Woche trainierst (mindestens 3-, besser 4- bis 6-mal)
  • du gezielter Muskeln aufbauen willst und deine Regeneration im Griff hast
Vorher gilt: Halte es einfach, aber regelmäßig. Dann wirst du deutlich schneller besser als mit allzu komplizierten Plänen.

Was ist besser: 2er oder 3er Split?

Auch hier kommt es auf dich und deine Zeit an. Beide Varianten haben ihre Berechtigung. Zum besseren Verständnis hilft ein kleiner Vergleich:

2er Split

Beispiel: Oberkörper / Unterkörper oder Push / Pull
Trainingshäufigkeit: 3- bis 4-mal pro Woche
Vorteile:

  • einfach umzusetzen
  • geringeres Verletzungsrisiko
  • mehr Regeneration
  • ideal für Fortgeschrittene mit begrenzter Zeit
3er Split
Beispiel: Brust/Trizeps – Rücken/Bizeps – Beine/Schultern
Trainingshäufigkeit: 4- bis 6-mal pro Woche
Vorteile:
  • mehr Volumen pro Muskelgruppe
  • bessere Fokussierung auf einzelne Muskeln
  • ideal für Muskelaufbau
Wenn du 3- bis 4-mal pro Woche trainierst, ist ein 2er Split vollkommen ausreichend. Wenn du öfter gehst und gezielt aufbauen willst, dann ist der 3er Split Trainingsplan dein Ding.

So könnte ein 3er Split Trainingsplan aussehen

Hier kommt ein bewährter und effektiver 3er Split Trainingsplan, den du flexibel über die Woche verteilen kannst.

Tag 1 – Brust & Trizeps (Push)

  • Bankdrücken (Flachbank) – 4×10
  • Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln – 3×10
  • Dips oder Kabelzüge – 3×12
  • Trizepsdrücken am Seil – 3×12
  • French Press – 3×10
Tag 2 – Rücken & Bizeps (Pull)
  • Klimmzüge (oder Latzug) – 4×8
  • Rudern am Kabel oder mit Langhantel – 4×10
  • Face Pulls – 3×12
  • Bizepscurls mit Kurzhanteln – 3×12
  • Hammer Curls – 3×10
Tag 3 – Beine & Schultern
  • Kniebeugen – 4×10
  • Beinpresse – 3×12
  • Rumänisches Kreuzheben – 3×10
  • Schulterdrücken mit Kurzhanteln – 3×12
  • Seitheben – 3×15

Vorschlag für einen 4er Split Trainingsplan

Du willst noch gezielter trainieren und hast genügend Zeit zur Regeneration? Dann könnte ein 4er Split Trainingsplan für dich ideal sein. Hier trainierst du pro Einheit noch fokussierter und kannst jede Muskelgruppe richtig intensiv angehen.

Tag 1 – Brust

  • Flachbankdrücken – 4×10
  • Schrägbankdrücken – 3×10
  • Butterfly oder Fliegende – 3×12
  • Überzüge – 3×12
Tag 2 – Rücken
  • Kreuzheben – 4×6–8
  • Klimmzüge – 3×8
  • T-Bar Rudern – 3×10
  • Latziehen – 3×12
  • Hyperextensions – 3×15
Tag 3 – Beine
  • Kniebeugen – 4×10
  • Ausfallschritte – 3×10 je Seite
  • Beinpresse – 3×12
  • Wadenheben – 3×15
Tag 4 – Schultern & Arme
  • Schulterdrücken – 4×10
  • Seitheben – 3×12
  • Trizepsdrücken – 3×12
  • Bizepscurls – 3×12
  • Konzentrationscurls – 2×15
Der Vorteil: Mehr Volumen, gezieltere Reize, bessere Isolation. Der Nachteil: Du musst wirklich 4-mal pro Woche trainieren, andernfalls fehlt der Trainingsreiz für bestimmte Muskelgruppen.

Mit unserer Hilfe das Split-Training kennenlernen

Fazit

Ein gut geplanter Split Trainingsplan kann dein Training aufs nächste Level bringen; vorausgesetzt, du weißt, wann und wie du ihn einsetzt. Für Anfänger gilt: Erst mit Ganzkörpertraining starten, Technik lernen, dann steigern.

Wenn du regelmäßig 3- bis 5-mal pro Woche trainierst und gezielt Muskeln aufbauen willst, ist ein Split Workout genau das Richtige. Ob du dich für einen 2er, 3er oder sogar 4er Split Trainingsplan entscheidest, hängt von deiner Zeit, deinem Trainingsziel und deiner Regenerationsfähigkeit ab.

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