Was ist Cheerleading?
Es begann Ende des 19. Jahrhunderts mit Thomas Peebles innovativem Gedanken: Warum nicht die Power der Zuschauermassen bei Sportereignissen bündeln, um die Teams anzufeuern?
Jahre später, an der Universität Minnesota, wollte Thomas diesen Funken überspringen lassen. Hier kam Johnny Campbell ins Spiel – heute gilt er als Gründervater des Cheerleadings. Er war von Peebles Idee fasziniert und fügte den ersten "organisierten Sprechgesang" hinzu, einen Chant, der die eigene Mannschaft anspornen sollte.
Von da an ging es Schlag auf Schlag: Akrobatik und Bodenturnen (Tumbling) fanden Einzug in die Darbietungen, und das Cheerleading, wie wir es kennen, nahm Form an. Und wer hätte das gedacht: Die Pioniere waren ausschließlich Männer!
Ab den 1940ern eroberten dann Frauen ihren Platz in den Teams. War Cheerleading früher reine Männersache, so sind heute 90% der Aktiven weiblich.
Mit der fortschreitenden Entwicklung wurden auch die Elemente anspruchsvoller. Hebefiguren (Stunts) und eindrucksvolle Pyramiden wurden zum Herzstück jeder "Routine", wie ein Auftritt der Cheerleader genannt wird. 1975 zählt als echtes Schlüsseljahr: Zum ersten Mal wurde das Programm mit Musik untermalt! Cheerleading war damit nicht länger nur Beiwerk, sondern hatte sich zu einer eigenständigen Sportart gemausert.







