Trekking auf dem Soonwaldsteig
Wer den Soonwaldsteig nicht nur als klassische Etappenwanderung mit Pensionen erleben möchte, kann auf ausgewiesene Trekkingcamps zurückgreifen. Diese naturnahen Übernachtungsplätze ermöglichen es dir, mitten im Wald zu übernachten und das Trekkingerlebnis deutlich zu intensivieren.
Trekkingcamps bestehen in der Regel aus einfachen, offiziell ausgewiesenen Zeltplätzen ohne Komfortinfrastruktur. Du findest dort meist eine ebene Fläche für ein bis zwei kleine Zelte, teilweise eine Sitzgelegenheit und in manchen Fällen eine einfache Komposttoilette. Fließendes Wasser, Strom oder feste Gebäude sind bewusst nicht vorhanden. Genau diese Reduktion schafft das besondere Gefühl von Naturverbundenheit.
Für die Nutzung der Trekkingcamps ist in der Regel eine vorherige Reservierung erforderlich. Die Plätze sind limitiert, um Umweltbelastung zu minimieren und die Ruhe des Waldes zu erhalten. Dadurch bleibt das Erlebnis exklusiv und naturverträglich. Spontanes Wildcampen ist dagegen nicht erlaubt.
Beim Übernachten in Trekkingcamps ist eine angepasste Ausrüstungsstrategie entscheidend. Ein leichtes Trekkingzelt, Isomatte und witterungsbeständiger Schlafsack gehören zur Grundausstattung. Ebenso wichtig ist eine zuverlässige Stirnlampe, da die Waldgebiete nach Einbruch der Dunkelheit vollständig unbeleuchtet sind. Lebensmittel sollten geruchssicher verstaut werden, um Wildtiere nicht anzulocken.
Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist das Prinzip „Leave No Trace“. Das bedeutet, keinen Müll zu hinterlassen, keine Feuerstellen außerhalb erlaubter Bereiche zu nutzen und die Natur vollständig unversehrt zurückzulassen.