Trekkingrad

Trekkingräder

Trekkingräder sind Fahrräder, die auf Komfort für kurze und lange Touren ausgelegt sind. Das Trekkingrad stellt hier eine „Allround Lösung“ zwischen dem geländetauglichen (Kiesweg, Schotterweg) und dem straßentauglichen Fahrrad dar, mit dem lange Strecken gefahren werden können. Entdecke jetzt die Vorteile eines Trekkingrades.

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Das Trekkingrad: Der Alleskönner unter den Fahrrädern

Ob im Alltag oder in der Freizeit, in der Stadt oder auf dem Land, als Fortbewegungsmittel oder Sportgerät: Das Fahrrad erfreut sich nach wie vor steigender Beliebtheit. Neben geländetauglichen MTB‘s, praktischen Citybikes und extra-schnellen Rennrädern und E-Bikes ist dabei vor allem die Nachfrage nach so genannten Trekkingrädern überdurchschnittlich hoch: Mit einem Anteil von etwa 30 % (Stand: 2018) ist das Trekkingbike der mit Abstand meistverkaufte Fahrradtyp.

Der perfekte Mix aus Rennrad, MTB und Stadtfahrrad – Die Vorteile von Trekkingrädern

Während Mountainbikes, Rennräder und Cityräder jeweils für einen speziellen Einsatzbereich konzipiert und dementsprechend für die Nutzung im Gelände, auf asphaltierten Straßen oder im Stadtverkehr optimiert wurden, ist das Trekkingbike eine Art „Allrounder“, da es die Eigenschaften verschiedener Fahrradtypen in sich vereint. So ist das Trekkingrad voll verkehrstauglich, kann aber auch problemlos auf Wald- und Feldwegen gefahren und auf längeren Strecken mit dem nötigen Gepäck beladen werden. Aus diesem Grund wird das Trekkingbike im Englischen auch gerne als ATB („all terrain bike“) bezeichnet.

Symbiose aus Sicherheit, Komfort und Sportlichkeit: Die Ausstattung des Trekkingrades

Zwar ist es weder für sportliche Kunststücke und komplett unwegsames Gelände noch für Geschwindigkeitsrekorde ausgelegt, jedoch ist das Trekkingbike durch seine umfassende Ausstattung und seine flexiblen Anwendungsmöglichkeiten der ideale Begleiter bei ausgiebigen Radtouren ebenso wie auf kurzen Fahrten im Stadtgebiet.

Trekkingräder: Maximale Verkehrssicherheit… in der Stadt und auf der Landstraße

Für eine volle Verkehrstauglichkeit muss ein Fahrrad in Deutschland gewisse Kriterien erfüllen. Willst du dein Zweirad also nicht ausschließlich auf verlassenen Waldwegen, sondern auch auf der Straße nutzen, sollte es laut StVO folgende Merkmale aufweisen:

  • Zwei voneinander unabhängige Bremssysteme (z.B. Rücktritt- und Vorderbremse)
  • Eine helltönige Klingel
  • Eine per Dynamo oder Batterie betriebene Beleuchtung, bestehend aus einem weißen Vorderlicht und einem roten Rückstrahler.
  • Einen weißen und einen roten Reflektor sowie gelbe Reflektoren an den Rädern (sogenannte Katzenaugen) und den Pedalen.

Während beispielsweise viele Mountainbikes diesen Anforderungen nicht gerecht werden (oder im Zweifelsfall dementsprechend nachgerüstet werden müssen) verfügen Trekkingbikes standardmäßig über bewährte Scheiben- oder Felgenbremsen, Reflektoren bzw. eine voll funktionsfähige Lichtanlage sowie Schutzbleche am Vorder- und Hinterrad – und sind somit optimal für eine Nutzung im Stadtverkehr ausgestattet.

Bequemer Sattel für lange Touren

Die Sättel hochwertiger Trekkingräder überzeugen nicht nur mit einem äußerst angenehmen Fahrgefühl, sondern sorgen auch dafür, dass du selbst nach längeren Strecken weder mit einem schmerzenden Hintern noch mit wunden Stellen zu kämpfen hast. Zu diesem Zweck sollte ein guter Fahrradsattel beim Trekkingrad unsanfte Stöße effektiv abfedern und gleichzeitig den Druck auf die Sitzknochen soweit wie möglich reduzieren. Verglichen mit einem herkömmlichen Fahrrad oder Citybike ist der Sattel eines Trekkingbikes jedoch eher hart und schmal.

Ergonomischer Lenker

Die Wahl des passenden Fahrradlenkers hat einen großen Einfluss auf deine Sitzposition. Ein ergonomisch geformter Lenker mit verschiedenen Griffvarianten ermöglicht es dir, deine Haltung und Sitzposition immer wieder zu verändern und ist damit wie gemacht für längere Touren mit dem Trekkingbike.

Der Rahmen beim Trekkingfahrrad

Trekkingfahrräder gibt es entweder mit besonders widerstandsfähigen Stahlrahmen als auch mit extra leichten Rahmen aus Aluminium. Während sich Männer häufig für ein Trekkingbike mit klassischem Diamantrahmen entscheiden, kommen Damenräder meist mit einem Trapezrahmen oder einem Mixterahmen daher. Ein Trapezrahmen zeichnet sich durch das leicht abgesenkte Oberrohr aus, wohingegen der Mixterahmen über zwei zusätzliche, zum Hinterrad zeigende Streben verfügt. Bei vielen Trekkingrädern können darüber hinaus Halterungen für Trinkflaschen oder Luftpumpen angebracht werden. Auch ein Gepäckträger, an dem sich bei Bedarf zusätzliche Gepäcktaschen befestigen lassen, gehört zur Grundausstattung eines typischen Trekkingrades.

Die Bremsen

Die verschiedenen Bremstypen unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf ihren Preis, sondern auch in Hinblick auf ihre Funktionalität und Zuverlässigkeit. Für die Verwendung von herkömmlichen Felgenbremsen spricht ihr vergleichsweise geringes Gewicht in Kombination mit einer guten Funktion und einem unschlagbaren Preis Leistungsverhältnis. Man findet sie daher vorrangig bei den günstigen Einsteigermodellen, wie z.B. dem Riverside 320 TR für Damen. Hydraulische Scheibenbremsen oder Felgenbremsen sind hingegen etwas teurer, punkten dafür aber in Sachen Zuverlässigkeit und Dosierbarkeit.

Die Gangschaltung beim Trekkingbike

Typische Sporträder wie Mountainbikes oder Rennräder werden meist mit einer Kettenschaltung versehen. Grund hierfür ist ihre vergleichsweise große Übersetzungsbreite, was vor allem auf Strecken mit viel Steigung, beispielsweise in bergigen Regionen, von Vorteil ist. Der Großteil der Trekkingräder verfügt demnach ebenfalls über eine Kettenschaltung mit einer Gangzahl von 20 bis 30 Gängen. Jedoch gibt es auch Trekkingbikes mit Nabenschaltung.

Die Reifenbreite: maximaler Grip plus minimaler Rollwiderstand

Bist du regelmäßig auf Wald und Schotterböden unterwegs, dann sind eine gewisse Reifenbreite sowie ein gutes Profil von zentraler Bedeutung, um auch abseits asphaltierter Straßen und Wege eine ausreichende Bodenhaftung zu gewährleisten. Gleichzeitig dürfen die Reifen aber nicht zu breit sein, da der Rollwiderstand sonst zu hoch ist. Somit wurde versucht, hier einen Kompromiss aus den extra breiten MTB-Reifen und der schmalen Bereifung eines Rennrads zu finden.

Die wichtigsten Kaufkriterien: So findest du das richtige Trekkingrad

Du hast die verschiedenen Fahrradtypen miteinander verglichen, Pros und Contras sorgfältig gegeneinander abgewogen und bist zu dem Schluss gekommen, dass ein Trekkingbike die beste Lösung für deine individuellen Bedürfnisse ist? Dann gilt es in einem nächsten Schritt herauszufinden, welches Modell am ehesten zu dir und deinen Fahrgewohnheiten passt. Denn Trekkingrad ist nicht gleich Trekkingrad! Folgende Aspekte solltest du unbedingt berücksichtigen:

  • Die Sitzposition: Je nachdem, ob du eher Wert auf Bequemlichkeit und Komfort oder Schnelligkeit und Dynamik legst, kannst du zwischen einer eher aufrechten Sitzposition (wie bei einem Cityrad) oder einer eher gestreckten Haltung (analog zum Rennrad) entscheiden. In der gestreckten Haltung kannst du wegen des geringeren Luftwiderstandes in der Regel höhere Geschwindigkeiten erzielen und kommst leichter voran.
  • Welche Schaltung? Für anstrengende Radtouren in bergigen Gebieten hat sich eine hochwertige Kettenschaltung mit möglichst vielen Gängen bewährt. Dank der hohen Übersetzungsbreite kannst du mit dieser Art von Schaltung auch größere Steigungen problemlos überwinden. Ein weiterer Pluspunkt ist das geringe Gewicht, was die Kettenschaltung vor allem unter sportlichen Fahrern so beliebt macht. Bist du aber ohnehin nur in flacheren Gegenden unterwegs oder kommst auch mit nur wenigen Gängen aus, ist unter Umständen ein Trekkingbike mit einer einfachen (und deutlich wartungsärmeren!) Nabenschaltung die bessere Wahl.
  • Federgabel vs. Starrgabel: Sofern du vorhast, dein Rad auch auf unbefestigten Feld- und Waldwegen zu nutzen, ist es sinnvoll, in ein Modell mit Federgabel zu investieren. Bikes mit Federgabel sind zwar in der Regel teurer als vergleichbare Räder mit Starrgabel, jedoch gibt es auch Modelle mit relativ leichter Federung (beispielsweise von Suntour), die für den Alltagsgebrauch der meisten Hobbyradler in der Regel völlig ausreichen.
  • Die Rahmenform: Welche Rahmenform die richtige ist, ist zum einen eine Frage deiner persönlichen Vorlieben, hängt zum anderen aber stark mit deinem Körperbau und deiner Körpergröße zusammen. Da sich Männer und Frauen anatomisch teilweise stark unterscheiden, werden unsere Fahrräder herkömmlicherweise in Damen- und Herrenräder unterteilt. In jedem Fall sollte der Rahmen in Sachen Größe und Form perfekt auf deine individuellen Körpermaße abgestimmt sein.
  • Die Reifen: Überlege dir bereits vor dem Kauf, auf welchen Untergründen du am häufigsten fahren wirst: Je öfter du im Wald oder Gelände unterwegs bist, desto breiter sollten die Reifen sein. Außerdem hast du die Wahl zwischen 26- und 28-Zoll-Rädern.

Bei Decathlon findest du eine große Bandbreite an preisgünstigen Trekkingrädern in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Für ein optimales Preisleistungsverhältnis haben wir die Trekkingräder unserer beliebten Marken Riverside und Elops mit hochwertigen Komponenten renommierter Fahrradhersteller wie Shimano ausgestattet. Egal ob Wochenendfahrer oder Tourenradler: Hier findest auch du das individuell beste Trekkingbike!


FAQ

Was ist ein Trekking- (Fahr-) Rad?

Im Grunde genommen versteht man unter einem Trekkingrad, Cross-Bike oder Trekkingbike ein hochwertiges Fahrrad, das sowohl für kürzere Strecken in der Stadt als auch längere Fahrradtouren in leichtem Gelände geeignet ist.

Was ist der Unterschied zwischen Trekkingrad, Cityrad, Rennrad und Mountainbike?

Ein Rennrad oder Mountainbike ist standardmäßig ein Sportgerät, welches zwar durch Modifikationen für den Straßenverkehr tauglich gemacht werden kann, allerdings bezüglich des Einsatzbereichs sehr spezialisiert oder eingeschränkt ist. Citybikes kommen wiederum vor allem im Stadtverkehr zum Einsatz und sind, bedingt durch ihr Gewicht und die extrem aufrechte Sitzposition, für längere Fahrten eher ungeeignet. Beim Trekkingrad handelt es sich hingegen um ein äußerst komfortables Fahrrad, das durch seine Bauart und Ausstattung sowohl für kurze als auch für lange Strecken ausgelegt ist.

Für wen eignet sich ein Trekkingrad?

Das Trekkingrad ist das optimale Fortbewegungsmittel für alle Freizeitradler ohne größere sportliche Ambitionen, die auf der Suche nach einem guten, alltagstauglichen Fahrrad sind. Gerade Familien und Berufstätige, die unter der Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln oder Besorgungen erledigen und am Wochenende längere Radausflüge unternehmen möchten, können von den Vorzügen eines solchen Rades profitieren.

Wie schnell ist ein Trekkingrad?

Generell kann man sagen, dass der Vorteil eines Trekkingrades weniger im Erreichen hoher Geschwindigkeiten, sondern vor allem in seiner flexiblen Anwendbarkeit liegt. Legst du also gesteigerten Wert auf ein schnelles, leistungsstarkes Fahrrad, bist du mit dem Kauf eines Rennrades oder eines E-Bikes besser beraten.

Reifendruck beim Trekkingrad: Wie viel bar sind optimal?

Wie hoch der Luftdruck eines Fahrradreifens sein sollte, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem zu befahrenden Untergrund, aber auch dem Gewicht und der Reifenbreite des Fahrrads ab. Aus diesem Grund variiert der optimale Reifendruck von Fahrradtyp zu Fahrradtyp: Während für Rennräder ein Reifendruck von etwa 6-7 bar zu empfehlen ist, sind Mountainbiker mit einem niedrigen Druck von 2-3 bar besser unterwegs. Das Trekkingrad bewegt sich mit einem empfohlenen Reifendruck von 3- 4,5 bar in etwa im Mittelfeld, wobei breitere Reifen mit weniger Luftdruck auskommen, als Trekkingbikes mit dünner Bereifung.

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