Gravel Bike

Gravel Bike

Gravel Bikes werden auch Allroad Bikes oder Cyclocross Bikes genannt, dabei handelt es sich um einen absolute Allrounder Fahrrad. Du kannst das Fahrrad sowohl im Gelände als auch in der Stadt verwenden, dabei ist es vor allem für längere Strecken ausgelegt. Dabei ist der Unterschied zu einem Road Rennrad oder Racing Rennrad, der das die Reifen mehr Profil besitzen und der Lenker besonders gekrümmt ist.

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4.6/5 basierend auf 69 Online- und Filialbewertungen

Gravelbike – Das Komfort-Bike für jedes Terrain

Gravelbikes, auch Allroad Bikes oder Cyclocross Bikes genannt, sind absolute Allrounder die dir sowohl schnelle Rennen auf Offroad-Strecken als auch entspannte Touren in der Stadt ermöglichen. Mit dem Gravelbike hast du ein optimales Bike, das dir auch bei hohen Geschwindigkeiten, sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterwegen, einen stabilen Fahrkomfort bietet.

Gravelbike: Charakteristika der Geometrie

Fahrräder haben sich mit der Zeit in zwei Richtungen unterteilen lassen: Fahrräder für den Straßenbereich und Fahrräder für das Gelände. Mit dem Gravelbike wurde eine Alternative geschaffen, die sowohl straßentauglich ist als auch auf offenen Gelände eine gute Figur macht.

Gravelbikes stechen durch ihren verlängerten Hinterbau und dem sehr üppigen Radstand aus der Fahrradmasse heraus. Dadurch fällt das Fahrrad nicht nur optisch ins Auge, durch die etwas außergewöhnlichen Bauweise resultiert eine enorme Stabilität im Fahrverhalten. Die fundamentale Form des Rahmens entspricht in praktisch allen Fällen der Diamantrahmenform, wie sie durch Rennräder bekannt und beliebt gemacht wurde. Diese Form erzeugt eine hervorragende Strukturstärke und minimiert mögliche Schäden am Rahmen durch große Krafteinwirkungen.

Auf einem Gravelbike sitzt man wesentlich aufrechter als auf einem Renn- oder Crossrad. Dazu kommt der flache Lenker, der durch ein eher kürzeres Oberrohr und einem recht langem Steuerrohr verbunden ist, das vor allem auf längeren Strecken für einen angenehmen und sehr sicheren Fahrkomfort sorgt.

Das motorisierte E-Gravelbike

Bei einem E-Bike kannst du sowohl mit als auch ohne Trittunterstützung fahren. Sofern der Motor eingeschaltet ist und du in die Pedale trittst, wirst du bei der Tretleistung unterstützt. Vor allem für Sport-Wiedereinsteiger, Menschen mit Handicap oder ältere Menschen kommt das E-Gravelbike infrage. Durch die individuell zuschaltbare Motorunterstützung findet jeder seine optimale Belastung und Trainingsgeschwindigkeit.

E-GravelbikeGravelbike
Vorteile+ geringer Kraftaufwand
+ eignet sich besonders für Fahrradfahrer mit wenig Ausdauer oder Personen die nicht regelmäßig fahren, sich dennoch fit halten möchten
+ durch den elektronischen Motor, höhere Geschwindigkeiten möglich
+ niedrigerer Kaufpreis
+ geringeres Gewicht
+ keine Akkulaufzeit, die beachtet werden muss
Nachteile- hoher Kaufpreis
- Akkulaufzeit stets beachten, bei leerem Akku erhält man keine Tretunterstützung
- höheres Gewicht
- eigener, hoher Kraftaufwand da keine Tretunterstützung

Bei einem E-Bike gibt es drei verschiedene Antriebsarten die sowohl ihre Vor- als auch Nachteile haben:

  • Frontmotor:
    Bei E-Bikes mit einem Frontantrieb kann es schnell zu ruckartigen Bewegungen bei der Anfahrt (während des eingeschalteten Motors) kommen. Anders als beim Heck- oder Mittelmotor, überzeugt der Frontmotor mit einem Rücktritt.
  • Mittelmotor:
    Bei der Montage eines Mittelmotors, sprich, im mittleren Bereich des Fahrrads, ist der Schwerpunkt vom Fahrverhältnis optimal gewählt. Jedoch kann auf Dauer, das schwere Gewicht des Motors, auf die Fahrradkette belasten, da diese unter dem Motor, dauerhaft unter Zug steht.
  • Heckmotor:
    Zu guter Letzt, der Heckmotor. Wie der Name schon verrät, wird dieser im hinteren Bereich des Fahrrads montiert und kann daher, sofern der Motor am Gepäckträger montiert wurde, zu einer hinterher ziehenden Last führen.

Gravelbike: Folgende Punkte sind zu berücksichtigen

Um das perfekte Bike für dich zu finden, solltest du beim Kauf folgende Punkte berücksichtigen:

Die Schaltung: 1- oder 2-fach Schaltung

Es wird zwischen der 1-fach und 2-fach Schaltung unterschieden: Fährst du eher auf ebenen und festen Untergrund, so wird eine 2-fach Schaltung empfohlen. Bei eher unebenem Terrain, bei dem es auf die feine Abstufung der Gänge nicht ankommt, solltest du dich für eine 1-fach Schaltung entscheiden.

Die Bremsen: Scheiben- oder Felgenbremse

Da du mit einem Gravelbike sowohl bedenkenlos auf Asphalt als auch durch matschiges unebenes Gelände fahren kannst, ist es empfehlenswert auf Scheibenbremsen zu setzen. Scheibenbremsen reagieren bei nassen und sehr matschigen Untergründen besser als klassische Felgenbremsen. Man unterscheidet zwischen mechanische Scheibenbremsen und etwas hochwertigeren, hydraulischen Scheibenbremsen.

Die Reifen: Schmal oder breit?

Wähle die passenden Reifen je nach Terrain! So empfehlen sich Reifen mit einem eher feinem Diamantprofil ideal für Fahrradfahrer, die grundsätzlich mehr auf asphaltierten Strecken unterwegs sind, während sich Reifen mit einem ausgeprägten Stollenprofil ideal für weichere, flexible Untergründe eignen. Grundsätzlich sollte ein Gravelbike mit Reifen zwischen 30 und 55 Millimeter bestückt sein, sodass dir durch einen breiten Reifen der gewünschte Fahrkomfort garantiert wird.

Der Rahmen: Aluminium, Titan oder Carbon?

Ob du dich beim Rahmen für Aluminium, Titan oder Carbon entscheidest, ist ebenfalls wieder eine Frage des Geschmacks und der individuellen Vorlieben und Ansprüche.

  • Aluminium: leicht und preiswert: die pragmatische Wahl.
  • Titan: komfortabel, leicht und haltbar. Titan, leichter als Stahl, ist es dennoch genauso robust und bietet sogar noch bessere Dämpfungseigenschaften.
  • Carbon: leicht, steif und relativ komfortabel: das Richtige für Rennfahrer und Sportler. Gravelbikes aus Carbon sind mit wenig Material sehr steif zu bauen und daher definitiv die leichtesten.

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DECATHLON bietet dir neben Rennrädern, MTB, City-Bikes etc. ebenfalls eine große Auswahl an Gravelbikes. Sofern du auf der Suche nach einer Kombination aus MTB und City-Bike bist, ist das Gravelbike genau das Richtige. Lass dich im Online-Shop inspirieren und profitiere von einer persönlichen Beratung in einer unseren Filialen.


FAQ:

Was bedeutet Gravel?

Der Begriff Gravel kommt aus dem amerikanischen und bedeutet so viel wie Schotter/Kies. Vor einigen Jahren kamen Radsport-Fans auf die Idee, Radmarathons nicht nur auf asphaltierten Straßen durchzuführen, sondern ebenfalls die in den USA oftmals zu findenden Schotterpisten miteinzubeziehen. So entstand der Allrounder – das Gravelbike.

Warum sollte man sich ein Gravelbike kaufen?

Gravelbikes gelten als wahre Allrounder und lassen sich auf mehreren Untergründen, bedenkenlos einsetzen. Abgesehen von ihrem vielfältigen Fahrverhalten überzeugen Gravelbikes mit folgenden Punkten:

  • Breitere Reifen ermöglichen bessere Dämpfung
  • Entspannte Sitzhaltung
  • Hoher Fahrkomfort
  • Fahrrad für jede Gelegenheit

Kein Fahrrad ist so vielseitig wie ein Gravelbike. Sie eignen sich sowohl für asphaltierte Strecken als auch für unebene Untergründe. Dank der perfekt auf den Fahrer abgestimmten geometrischen Form, bietet dir ein Gravelbike auch auf langen Strecken, den gewünschten Fahrkomfort.

Wie fährt sich ein Gravelbike?

Beim Gravelbike wird der Fahrkomfort großgeschrieben! Dank der stabilen Rahmenformen und dickeren Räder lassen sich auch längere Touren bestreiten. Durch einen aufrechten Sitz und breite, stark dämpfende Reifen bietet dir ein hochwertiges Gravelbike den ultimativen Fahrkomfort auf jedem Untergrund.

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