41 Artikel
Verkauft durch Decathlon
4.9/5 basierend auf 115 Bewertungen online und in Filialen

Bigbait-Köder: massive Beute für die ganz großen Räuber

Bigbaits sind die ultimative Antwort, wenn du auf der Suche nach dem Fisch deines Lebens bist. Diese gewaltigen Kunstköder setzen dort an, wo herkömmliche Formate an ihre Grenzen stoßen.

Wer gezielt kapitale Räuber aus der Reserve locken will, kommt an diesen XL-Happen nicht vorbei. Beim Spinnfischen mit massiven Baits setzt du auf maximale optische und akustische Reize unter Wasser. Ein Bigbait-Köder provoziert durch seine pure Präsenz aggressive Attacken, die dir lange in Erinnerung bleiben werden.

Bigbaits: Eigenschaften und Zielfische

Unter dem Begriff Big Baits versteht man beim Angeln in der Regel Kunstköder mit einer Länge von 20 bis 30 Zentimetern. Die Köder gehören zur Kategorie der Wobbler und können ein Eigengewicht von über 200 Gramm erreichen. Zudem erfordern Big Baits spezielles Gerät.

Der Hauptzielfisch für Bigbaits ist ganz klar der Hecht. Er ist als Kannibale bekannt und schreckt auch vor großen Artgenossen nicht zurück. In einigen Gewässern lassen sich jedoch auch kapitale Zander oder sogar Welse mit diesen massiven Wobbler Modellen überlisten.

Die Besonderheit liegt in der Druckwelle, die ein so großer Köder aussendet. Diese nehmen die Fische über ihr Seitenlinienorgan auf große Distanz wahr. Viele Bigbaits sind dabei als Softswimbaits oder mehrteilige Hardbaits konstruiert, um einen besonders natürlichen Lauf zu imitieren. Sie simulieren eine lohnenswerte Mahlzeit, für die ein Raubfisch gerne seine Deckung verlässt und Energie für einen Angriff aufwendet.

Das Raubfischangeln mit Big Baits ist körperlich fordernd. Es bietet aber die höchste Chance auf echte Ausnahmefische. Du selektierst mit der Größe des Köders bereits am Anfang und vermeidest Bisse von kleineren Exemplaren.

So wählst du den richtigen Bigbait-Köder für deinen Zielfisch

Die Wahl deiner Bigbaits sollte sich immer nach dem Hauptfutterfisch im jeweiligen Gewässer richten. In Seen mit großen Renken oder Forellenbeständen sind schlanke und silbrige Dekore oft unschlagbar erfolgreich. Angelst du hingegen in flachen Kanälen oder krautreichen Weihern mit vielen Barschen sind bräunliche Farben mit Streifenmuster die erste Wahl.

Ein Bigbait-Köder mit einer großen Tauchschaufel erreicht schnell die gewünschte Tiefe, während schaufellose Swimbaits eher für das oberflächennahe Fischen geeignet sind. Achte beim Kauf unbedingt auf die Qualität der Sprengringe und Drillinge, da im Drill mit kapitalen Fischen enorme Hebelkräfte wirken.

Auch das Material muss robust genug sein, um die messerscharfen Zähne eines Großhechts ohne sofortigen Funktionsverlust wegzustecken. Kombiniere deine Auswahl immer mit einer extrem starken Baitcastrute und einer passenden Baitcaster-Rolle, um die schweren Gewichte sicher zu werfen. Ein langes Vorfach aus dickem Fluorocarbon-Schnüren oder Titan ist bei diesen Ködergrößen Pflicht, um die Schnur vor dem Durchscheuern zu schützen.

FAQ

Was sind Big Baits?

Als Big Baits bezeichnet man besonders große Kunstköder, die meist eine Länge ab 20 Zentimetern aufweisen. Sie dienen dazu, gezielt kapitale Raubfische anzusprechen und kleine Fische auszusortieren.

Für welche Fischarten sind Bigbaits am besten geeignet?

Sie sind die ideale Wahl für große Hechte, die gerne massige Beute schlagen. Auch Welse und in selteneren Fällen sehr große Zander lassen sich mit diesen Ködern erfolgreich befischen.

Welche Farben sind besonders fängig bei Bigbaits?

In klarem Wasser funktionieren natürliche Fischimitationen in Silber oder Blau hervorragend. Bei trüber Sicht oder bewölktem Himmel sind Schockfarben wie Firetiger oder Gelb-Grün oft der Schlüssel zum Erfolg.