85 Artikel
4.4/5 basierend auf 1259 Bewertungen online und in Filialen

Rugby-Helm: zuverlässiger Kopfschutz für intensives Rugby

Rugby ist ein körperbetonter Kontaktsport mit vielen intensiven Zweikämpfen. Gerade im Gedränge oder bei Tackles kommt es schnell zu Zusammenstößen. Ein Rugby-Helm hilft dabei, empfindliche Bereiche des Kopfes zu schützen. Auch wenn der Kopfschutz beim Rugby keine Pflicht ist, gehört er viele Spieler zur wichtigen Rugby-Schutzausrüstung.

Warum ein Kopfschutz beim Rugby unverzichtbar ist

Rugby ist geprägt von Tempo, Körperkontakt und intensiven Spielsituationen. Tackles und Gedränge gehören dazu. Ein Kopfschutz beim Rugby schützt dann vor Abschürfungen oder Schnittwunden. Besonders an empfindlichen Bereichen wie den Ohren und Schläfen werden die Belastungen abgemildert.

Das Regelwerk schreibt dabei vor, dass der Rugbykopfschützer nur aus weichen, dünnen Materialien mit einer Dicke von maximal 1 Zentimeter bestehen darf. Harte Rugby-Helme sind strikt verboten, um die Mitspieler nicht zu gefährden.

Da es sich bei einem Kopfschutz beim Rugby also nicht um einen Helm im klassischen Sinne handelt, ist auch die Schutzfunktion abgemildert. Der Rugbykopfschützer verhindert keine Gehirnerschütterungen und andere schwere Kopfverletzungen.

Während der Kopfschutz freiwillig ist, ist ein Rugby-Mundschutz in vielen Verbänden und Vereinen (insbesondere im Jugendbereich und im Training) vorgeschrieben. Er schützt vor Zahn- und Kieferverletzungen.

Passform und Tragekomfort: Worauf es bei einem Rugby-Helm ankommt

Beim Kauf eines Rugby-Helms spielt die Passform eine zentrale Rolle. Der Rugbykopfschützer sollte eng am Kopf anliegen, ohne unangenehm zu drücken. Ein zu lockerer Rugby-Helm kann verrutschen. Dadurch verliert der Kopfschutz beim Rugby seine Wirkung und schränkt zudem die Sicht ein. Ein verstellbarer Kinnriemen sowie eine Schnürung am Hinterkopf ermöglichen die individuelle Anpassung.

Achte auf ausreichend Belüftungsöffnungen. So kann die Luft zirkulieren und der Kopf bleibt kühler. Die Aussparungen an den Ohren haben zudem eine weiteren Grund. Nur so kannst du die Kommandos deiner Mitspieler und die Pfiffe des Schiedsrichters hören.

Im Inneren sollten feuchtigkeitsableitende Stoffe verwendet werden, die den Schweiß schnell vom Kopf wegtransportieren. Zusätzlich sorgt ein offenzelliger Schaumstoff (EVA-Schaum) dafür, dass der Rugbykopfschützer selbst kaum Schweiß aufnimmt. Auch das hält den Kopf kühler und beschwert den Kopfschutz nicht zusätzlich.

Möchtest du den Rugby-Helm bei einem Spiel tragen, ist außerdem das Label "World Rugby Approved" wichtig. Nur Rugby-Kopfschützer mit diesem Prüfzeichen sind für offizielle Spiele zugelassen. Sie garantieren, dass das Material die maximal erlaubte Dicke und Härte nicht überschreitet.

FAQ

Ist ein Kopfschutz beim Rugby Pflicht?

Nein, ein Kopfschutz ist im Rugby keine Pflicht. Er gehört zur optionalen Schutzausrüstung, die jeder Spieler nach eigenem Ermessen tragen kann.

Schützt ein Rugby-Helm vor Gehirnerschütterungen?

Entgegen weitläufiger Meinung schützt das weiche Material nicht vor Gehirnerschütterungen. Es dient primär dazu, Schnittwunden, Abschürfungen und die Entstehung von sogenannten Blumenkohlohren (durch Reibung im Gedränge) zu verhindern.