Trainingstipps der Marke Fouganza

Kommandos, Anhalten und Übergänge

Das Ausreiten Ihres Pferdes bedeutet nicht immer einen gemütlichen Spaziergang. Hier sind einige Möglichkeiten, mit deinem Pferd im Freien zu arbeiten oder das Nützliche mit dem Angenehmen zu kombinieren.

Punkte wie Gehorsam, Konzentration, aber auch Flexibilität sollten in gewissen Abständen überprüft und trainiert werden. Es ist in der Tat sehr wichtig, gut mit deinem Pferd auszukommen und richtig zu kommunizieren. Wenn du es ausreitest und besonders wenn du mit ihm auf die Straße gehst, wo euch wahrscheinlich Fahrzeuge aller Arten kreuzen werden, ist es wichtig, dass dein Pferd dir vertraut und dir gehorcht. Wenn dein Pferd ein wenig emotional ist, sobald es auch dem Stall kommt, hilft es ihm, wenn du ihm seine ganze Konzentration abverlangst, damit es die aufregende Umgebung vergisst.

1 Das Anhalten üben Nach oben


Zuerst kannst du überprüfen, ob dein Pferd deinen Anforderungen gehorcht. Auch wenn er sich mehr für die wunderschöne Landschaft interessiert, die ihn umgibt, muss er für dich empfänglich sein und auf dich hören. Zögere nicht, ihn zu stoppen und versuche dabei ruhig zu bleiben, bis du ihn bittest wieder loszulaufen oder du ihn erneut anreitest. Du kannst dabei aber jede Gangart wählen, gerne auch im Schritt.

Dein Pferd darf nicht so schnell traben, wie er will. Du bist es, der ihm die Geschwindigkeit anzeigt. Diese Übung wird sehr nützlich sein, wenn du an Kreuzungen vorbeikommst und anhalten musst. Wenn dein Pferd dazu neigt, ungeduldig zu werden, rege dich nicht auf, du wirst es nur noch schlimmer machen. Es merkt, wenn du aufgeregt bist. Wenn du ruhig bleibst überträgt sich das auf dein Pferd.
Bitte dein Pferd regelmäßig anzuhalten. Varriere die Dauer, wie lang dein Pferd halten muss, damit es interssant bleibt und seine Aufmerksamkeit fordert, wenn du damit beginnst. Achte außerdem darauf dein Pferd ausreichend zu belohnen. Erhöhe schrittweise die Länge der Pausen. So lernt dein Pferd auf dein Start-Kommando zu warten und hören.

2 Übergänge Nach oben

Wenn die Böden es zulassen und du während deines Ausrittes traben kannst, zögere nicht, regelmäßige Übergänge einzubauen: Trab / Schritt / Trab / Stehen bleiben ... Du kannst auch Übergänge im Tempo anfordern, indem du dein Pferd bittest einen langsamen Schritt und dann einen schnelleren Schirtt zu gehen.
Wenn du ein Pferd hast, dass immer nur losrennt, sobald es eine Wiese sieht, ist ein ausgeglichenes Tempo für dein Training besser. Wenn das kein Problem ist, kannst du mit viel Variation natürlich die Aufmerksamkeit steigern. Pferde neigen oft dazu, wenn sie draußen sind, zu hetzen, also achte auf Balance und so viel Entspannung wie möglich.

Wenn die Böden nicht zu hart oder zu weich sowie nicht rutschig und ohne Kieselsteine sind, kannst du auch galoppieren. Bitte dein Pferd hin und wieder anzuhalten und übe die einzelnen Übergänge in die anderen Tempi. Das hält dein Pferd aufnahmebereit.
Für "Raserpferde" ist es mitunter sinnvoller Galopp anfänglich Berg hoch zu galoppieren und nicht auf freien Flächen, zum Beispiel einer Wiese. Dort kann dein Pferd mit dir machen was es will.

3 Abwechselnde Artbeitszeit und Freizeit Nach oben

Um Ausritte zu einem angenehmen Zeitpunkt zu machen, solltest du die Arbeitszeiten und die Freizeitphasen, in denen du dein Pferd seine Umgebung beobachten lässt, abwechseln.
Wenn dein Pferd dazu neigt, draußen ein wenig aufgeregt zu sein, beende die Einheit rechtzeitig, wenn er nicht konzentriert ist. Wenn er zuhört, belohne ihn, indem du ihm ein paar Minuten Freizeit gibst. Auf diese Weise versteht er, dass du ihn nicht zur Arbeit zwingst. Sobald er anfängt, wütend, gelangweilt, müde oder unkonzentriert zu werden, arbeite wieder daran. Stets an einem ruhigen Ort, um so viel Entspannung wie möglich zu ermöglichen. Ab und an solltest du jedoch auch die Herausfoderung suchen und lautere Orte aufsuchen.
Sei vorsichtig, einige Pferde entspannen sich nur, wenn du ihnen wirklich lange Zügel lässt. Als Reiter musst du darauf achten, was für dein Pferd gut ist. Jedes Pferd ist individuell. Grundsätzlich kannst du aber, wenn du ihm ein gutes Gefühl gibst, wenn du konzentriert bei ihm bist, sodass er sich auch konzentrieren muss, kannst du viel Unsicherheit abbauen.