Entdecken Sie das Kitesurfen

Ein bisschen Geschichte, einige sportliche Größen, ein paar Fachbegriffe...

Geschichte und Wesen der Sportart Nach oben

Die Ursprünge des Kitesurfens, auch Kiteboarden oder Lenkdrachensegeln, gehen auf die 1960er Jahre zurück, als leidenschaftliche Brettsportler diesen Sport erfanden. 
Das Kitesurfen ist ein Wassersport mit Windantrieb. 

Dabei steht der Sportler auf einem speziellen Surfboard (kleinerer Bauart) oder einem Twintip-Board (vorne und hinten identisch geformt) und wird von einem Lenkdrachen (Kite), auch Windschirm genannt, gezogen.

Gelenkt wird mit einer Lenkstange und einem Schirm in 20 bis 30 m Entfernung. Die Lenkstange ist mit zwei bis fünf Leinen mit dem Schirm verbunden. 
In der Regel blähen sich die Schirme auf und haben 4 Leinen. Für mehr Komfort und Sicherheit sind einige Schirme inzwischen mit einer fünften Leine ausgestattet.

Herausragende Kitesurfer Nach oben

Aaron Hadlow:
Englischer Profi-Kitesurfer. Er ist fünffacher Weltmeister der Professional Kiteboard Riders Association (PKRA).

Jérémy Eloy:
1978 geborener französischer Kitesurfer. 2006 ist er der erste Kitesurfer, dem es gelingt, auf Teahupoo, der Welle in Tahiti, die als die gefährlichste Welle der Welt gilt, zu surfen.

Alexandre Caizergues:
Französischer Kitesurfer. Er hat als Erster die Marke von 100 km/h auf dem Wasser überschritten.

Glossar Nach oben

Finnen:
Flossenartige Richtungsstabilisatoren unter dem Board.

Leinensystem:
Anordnung der Leinen am Schirm, die dafür sorgen, dass der Schirm ein bestimmtes Profil hat und sich lenken lässt.

Caper:
Technik zum Navigieren gegen den Wind.

Fußschlaufe:
Schlaufen, die am Board festgeschraubt werden. Der Fahrer kann dadurch präziser lenken und seine Füße bleiben auch bei Sprüngen im Kontakt mit dem Board.

Freeride:
"Freies Fahren" mit großen Boards. Man wechselt zwischen Geschwindigkeitsfahren und Fahrmanövern und nutzt dabei die Eigenschaften der Wasserfläche optimal aus.

Trapez:
Ein Gurtsystem, das beim Fahren Arme und Rücken entlastet. Die Lenkstange ist mit einem Tampen ausgestattet, den man am Trapezhaken einhakt.

Kite:
Windschirm, Lenkdrachen.

Tricks:
Figuren oder Manöver.