Die richtige Wahl der Halfter und Führstricke

Das Halfter wird dem Tier um den Kopf gelegt. Der Führstrick wird am Halfter eingehakt, um das Pferd daran zu führen. Bei der Longenarbeit läuft das Pferd in drei Gangarten ruhig im Kreis um den Reiter, der in der Mitte steht, herum. Der Reiter kontrolliert es dabei über eine Leine und eine Dressurpeitsche. Halfter und Führstrick sind unverzichtbar, um das Pferd vor und nach der Reitarbeit anzubinden und zu führen. Wir geben Ihnen verschiedene Tipps, damit Ihnen die Wahl leichter fällt.

Halfter Nach oben

 

Ein Halfter dient zum Anbinden oder Führen des Pferdes während z.B. des Putzens, beim Transport oder auf der Weide.
Das Halfter lässt sich immer am Kopfgestell öffnen und kann, je nach Modell, auch mit einem verstellbaren Nasenriemen oder Kehlriemen ausgestattet sein.
Hier finden Sie die Größentabelle:

 

 
Größe (m)
- 1 m
1 m 10
1 m 20
1 m 30
1 m 40
1 m 50
1 m 60
1 m 70 +
Halsumfang (cm)
-65 65 / 75 75 / 85 85 / 95 95 / 105 105 / 115
T1 T1 T1 T2 T3 T3
T1 T1 T1 T2 T3 T3
T1 T1 T2 T2 T3 T3
T1 T1 T2 T2 T3 T3
T1 T1 T2 T2 T3 T3
T1 T1 T2 T2 T3 T3
T1 T1 T2 T3 T3 T3
T1 T2 T2 T3 T3 T3

 

Halfter sind aus unterschiedlichem Material erhältlich:

Polypropylen: Einfaches und zuverlässiges Material, ideal für die tägliche Nutzung (Pflege, Transport, Weide). Pflegeleicht.

Polypropylen mit Lederpolsterung: Strapazierfähig und bequem. Die Polsterung aus Velours-Spaltleder verhindert Reibungen an den Druckpunkten.

Mit Schaumstoff-Polsterung: Durch den Schaumstoff sehr angenehm für Pferde mit empfindlicher Haut.

Leder: Robust, zuverlässig und als Turnierhalfter sehr elegant. Bei richtiger Pflege langlebig und anhaltend ästhetisch.

Führstricke Nach oben

Die meisten Führstricke sind universell und täglich einsetzbar. 
Einige haben jedoch ganz spezifische Verwendungszwecke:

Führleinen: Mit diesen Leinen wird das Pferd geführt. Sie sind in der Regel ziemlich dick, lang und mit einem Karabinerhaken versehen.

Anbindestricke für den Transport: Diese Stricke aus sehr robustem Nylon haben zwei Stahl-Karabiner: einen Panikhaken und einen drehbaren Karabinerhaken.

"Anti-Scheu"-Leinen: Anbindestrick aus grobem Gummi mit einem Ring an jedem Ende, in die Sie Karabinerhaken Ihrer Wahl einhaken können. Ideal für Pferde, die leicht scheuen, denn dieser Strick ist elastisch und gibt nach, anders als gewöhnliche Anbindestricke.

Hier erklären wir Ihnen die verschiedenen Karabinerhaken: Sie sind in der Regel aus Nickelstahl und Messing hergestellt.

Sicherheitskarabiner: Sie können im Bedarfsfall schnell durch einfachen Ruck nach unten geöffnet werden. Der Nachteil dabei ist, dass sie sich auch unbeabsichtigt öffnen, wenn man versehentlich falsch greift.

Drehbarer Karabinerhaken: Geringes Risiko einer unbeabsichtigten Öffnung. Der Nachteil: Er lässt sich nicht öffnen, wenn das Pferd scheut.

Feuerwehrkarabiner: Diese Art von Karabiner findet man auch im Klettersport.