Die richtige Wahl des Surfboards

Für die Wahl des für Sie optimal geeigneten Surfboards sollten Sie verschiedene Faktoren beachten. Wählen Sie ein Board, das Ihrer Statur und Ihrem Niveau entspricht.

Statur und Können Nach oben

In der nachstehenden Tabelle sind die verschiedenen Modelle aufgeführt, die wir entsprechend Ihrem Können und Gewicht empfehlen:

Modelle
Junior 6'
Adult 6'7 - 7' - 7'3
Adult 7'9 - 8'
Adult 8'6
Longboard Adult 9' und mehr
Maße (cm) Gewicht des Surfbretts Leistungsstand Empfohlenes Gewicht kg
177 X 49.5 X 7.8 3kg Anfänger Kind bis 40 kg
198 X 53 X 6.3
213X52X7,8
220 X 53,8 X 6,7
4,4 kg Anfänger/Fortgeschrittene Anfänger Erwachsener bis 60 kg
238 X 56.5 X 7.1
235 X 56 X 8.3
4,90kg Fortgeschrittene Anfänger/Fortgeschrittene Erwachsener bis 70 kg
258 X 59.2 X 10.6 6,7 kg Fortgeschrittene Anfänger/Fortgeschrittene Erwachsener bis 100 kg
274 x 55,9 x 7,3 8 kg Fortgeschrittene Erwachsener >70 kg

Die Surfbretter für Anfänger haben in der Regel eine stabile Form, sie sind einfach zu lenken, bestehen aus Schaumstoff und sind mit Finnen ausgestattet, deren Kanten nicht scharf sind. Zu allen gehört eine Fangleine.

Für die regelmäßigen Surfer gibt es härtere
Surfbretter mit verschiedenen Formen für jede Statur. Verschiedene Fabrikate mit garantierter Widerstands- und Leistungsfähigkeit.

Lenkbarkeit und Stabilität Nach oben

Wie gut ein Surfbrett in der Handhabung ist, hängt von seinen Maßen und seiner Form im Allgemeinen ab. Je größer Ihr Surfbrett ist, desto einfacher ist es, damit zu starten, aber desto schwerfälliger reagiert es auch. Je kleiner Ihr Surfbrett, desto mehr Körpereinsatz ist beim Surfen gefordert.

Je länger und spitzer Ihr Surfbrett zuläuft (Outline), desto besser ist es für hohl brechende Wellen geeignet. Je mehr Ihr Surfbrett gerundet ist, desto besser surft sich damit auf flachen, eher kleineren Wellen.

Ein breites Surfbrett hat mehr Auftrieb. Die größere Oberfläche nimmt die Energie der Welle besser auf. Das ist ein Vorteil in kurzen Brandungswellen. Andererseits schwimmt ein breites Surfbrett zu sehr auf dem Wasser auf, wenn es um Geschwindigkeit geht (bei hohen Wellen), und ist daher in diesen Fällen nicht ausreichend reaktionsschnell.

Ein schmales Surfbrett hingegen hat weniger Auftrieb und ist daher bei hohen Wellen die bessere Wahl. Der Wechsel von einer Rail auf die andere ist hier leichter und das Surfbrett ist dadurch gut kontrollierbar. 

Festigkeit Nach oben

Die Festigkeit hängt vom Material und der Technologie des Brettes ab.

Epoxy: Fester Harz mit Lackschicht. Dieser Brett-Typ ist sehr widerstandsfähig gegen kleine Dellen, besitzt jedoch nicht die höchste Farbqualität.

Polyester: Mit weicherem Harz ausgestattet. Dieses Brett ist anfällig für Dellen, diese sind jedoch einfacher wieder zu reparieren als Fehler bei den Epoxy-Brettern. Der Gebrauch von Holz-Latten verstärkt die Festigkeit des Brettes.

Schaumstoff: Mit Styropor ausgestattet. Es ist wesentlich widerstandfähiger gegen Ausbeulungen auf dem Brett. Der Gebrauch von Holz-Latten verstärkt die Festigkeit des Brettes.

Die unterschiedlichen Surfbretter Nach oben

Shortboards von 1,50 m (4'9) bis 2,10 m (6'9)
Shortboards sind eher etwas für erfahrene Surfer. Das kurze und schmale Shortboard verlangt dem Surfer eine gute Fahrtechnik ab. Durch seine Form ist es reaktionsschnell, leistungsstark und wendig.

Evolutions von 1,90 m (6'2) bis 2,20 m (7'2)
An der Fahrtechnik arbeiten.
Die zwischen Shortboard und Mini-Malibu angesiedelten Evolutions sind für Surfer gedacht, die an ihrer Technik arbeiten möchten, und/oder für gute Surfer. Es handelt sich dabei um Boards von 1,90 m bis 2,20 m Länge und 49 bis 52 cm Breite. Ideal für jede Art von Welle. Ein perfekter Kompromiss aus Wendigkeit und Stabilität.

Malibus und Schaumstoffboards von 2,20 m (7'2) bis 2,60 m (8'5)
Für den Einstieg.
Malibus sind Boards, die sich ideal für Anfänger eignen. Durch ihre Größe und Breite und ihr Volumen stellt sich sehr schnell ein Gleitgefühl ein, auch bei nur knapp zum Surfen ausreichenden Bedingungen. Der Fahrkomfort und das leichte Anfahren einer Welle sind sehr überzeugend. Schaumstoffboards sind noch leichter und ideal für erste Versuche in der Brandung ganz in Strandnähe.

Longboards von 2,74 m (9') und mehr
Mit seiner Form der 1960er Jahre ist das Longboard sehr breit und stabil. Es ist ideal für kleine Wellen. Durch seine Maße setzt es ein gutes Fahrkönnen im Line-up (dem Bereich, in dem die Wellen nur noch ungebrochen unter dem Surfer hindurchlaufen) voraus.

Transport und kleine Reparaturen Nach oben

- Schutzhülle: Schützt Ihr Board beim Transport vor Stößen. 

- Nosegard (für Shortboards): Zum Schutz der Spitze Ihres Boards und zu Ihrem Schutz bei Schlägen oder Stößen. Nützliches Utensil für kleine Reparaturen an beschädigten Spitzen. 

- Reparatur-Set: Für die Reparatur von Schäden am Board, die man selbst durchführen kann.

Sicherheit beim Surfen Nach oben

Damit der Surfsport für alle Beteiligten sicher ist, sind einige Regeln zu beachten:

- Die Länge der Fangleine (Leash) darf beim Shortboard nicht mehr als 1,9 m, beim Mini-Malibu nicht mehr als 2,4 m und beim Longboard nicht mehr als 3 m betragen. 

- Wachs (Wax) sorgt für eine bessere Haftung des Surfers auf dem Board. Ausschlaggebend für Ihre Wahl ist hierbei die Wassertemperatur. 

- Das Pad ist eine Platte, die auf dem Board Halt bietet. Es befindet sich häufig hinten am Board. Es unterstützt den Surfer beim Fahren von Figuren. Durch die erhöhte Haftung kann man präziser fahren. 

-
Tops mit UV-Schutz schützen vor der Sonne und Hautreizungen.

Tipps von Tribord Nach oben

- Regeln der Rücksichtnahme.

- Ein einziger Surfer pro Welle. Können 2 Surfer auf einer Welle reiten, ohne sich zu behindern, dann fahren sie in unterschiedliche Richtungen die Welle hinunter.

- Vorrang hat dabei immer der Surfer, der sich am nächsten zum Wellengipfel befindet.