Die richtige Wahl des Drachens für das Kitesurfen

Die Größe der Drachen beim Kitesurfen variiert zwischen 5 m² und 18 m². Lernen Sie, die richtige Wahl zu treffen.

Die verschiedenen Schirmtypen Nach oben

In der nachstehenden Tabelle sind die verschiedenen Modelle aufgeführt, die wir je nach Ihrem Können und Gewicht empfehlen:

C-förmige Schirme gibt es mit 4 oder 5 Leinen. Bei Schirmen mit 4 Leinen kann man 30 bis 50% an- oder depowern (Beim Anpowern zieht der Kiter die Lenkstange zum Körper, der Zug wird stärker. Beim Depowern schiebt der Kiter die Lenkstange vom Körper weg, der Zug nimmt ab). Die seit 2004 bestehenden Schirme mit 5 Leinen erlauben ein An- und Depowern von 70 bis 80%. Der C-Kite ähnelt in der Form einem ausgeprägten C. Er ist ideal für Freestyle und Profi-Kitesurfer.

 


Eine Alternative zum C-Kite ist der Bow-Kite. Seine C-Form ist weniger ausgeprägt, da sein Profil deutlich flacher gehalten ist. Das Bow-Konzept hat sich bei unsteten Windverhältnissen mit Böen bewährt. Diese Art von Schirm wird nur für fortgeschrittene Kiter empfohlen. Für Freerider ist der Bow-Kite ideal.

 


Hybrid-Schirme (eine Mischung aus Long Bow und C-Kite) sind sehr vielseitig (sie werden selbst von einigen Freestylern gefahren). Sie sind die neueste Weiterentwicklung des Bow-Konzepts. Es gibt inzwischen eine große Vielfalt an Hybrid-Schirmen mit 4 bzw. 5 Leinen. Sie erlauben ein Anpowern von 90 bis 100%. Damit eignen sie sich für

Anfänger, die mit diesem Schirm das Kitesurfen sicher erlernen können.

 


Mit Softkites kann man an- und depowern wie mit Hybrid-Schirmen. Sie sind sehr wendig. Durch ihre große Oberfläche bieten sie eine gewisse Stabilität. Ihre Handhabung ist jedoch relativ anspruchsvoll.

Anfänger Nach oben

Sie beherrschen das Kitesurfen noch nicht und möchten es lernen. Für eine spielerische Herangehensweise benötigen Sie einen Schirm, der folgende Eigenschaften bietet:

• Stabilität:
Ihr Schirm hält sich gut in der Luft und stürzt nicht ab.

• Kontrolle:
Der Wind greift weniger scharf in Ihren Schirm. Sie haben die Möglichkeit, den Zug mit der Lenkstange jederzeit und augenblicklich zu reduzieren. Beim Ziehen der Lenkstange zum Körper wird der Zug stärker. Beim Schieben der Lenkstange vom Körper weg nimmt der Zug ab.

• Neu starten:
Ihr Schirm fällt Ihnen unter Umständen häufiger aufs Wasser, weil Sie ihn noch nicht so gut beherrschen. Entscheiden Sie sich also für einen Schirm, mit dem sich einfach wieder starten lässt.

Bow-, Hybrid- oder Plates-Schirme eignen sich für Anfänger.

Fortgeschrittene und Profis Nach oben

Ab einem gewissen Leistungsstand haben Sie vielleicht Lust, sich ein wenig zu spezialisieren. Sind Sie Freerider, Freestyler, Geschwindigkeits-Junkie oder haben es Ihnen die Wellen angetan?

• Freeride
Sie brauchen Vielseitigkeit. Alle Schirm-Typen sind geeignet. Wählen Sie Ihren Schirm abhängig von der Windstärke. Hybrid- und Plates-Schirme eignen sich für hohe Windstärken. Bei schwachem oder moderatem Wind können Sie einen C-Kite verwenden. Das Bow-Konzept ist auf böige Windverhältnisse angepasst.

• Freestyle
Für Sie kommt es auf Leistung, Wendigkeit und den besonderen Kick an. Ein C-Kite ist für diese Ansprüche wie geschaffen. Hybrid-Schirme sind inzwischen ebenfalls technisch weit entwickelt und zum Teil für Freestyle sehr gut geeignet.

• Speed
Sie wollen vor allen Dingen mit hoher Geschwindigkeit fahren. Entscheiden Sie sich für einen Hybrid-Schirm, der sich sehr leicht An- und Depowern lässt.

• Wellen
Wählen Sie die C-förmigen Schirme oder Hybrid-Schirme für eine schnelle und präzise Reaktion.

Die richtige Größe Nach oben

Hier finden Sie die Größen, die wir abhängig von Ihrem Gewicht, bei einem Wind von 8 bis 15 Knoten empfehlen.

C-Kite

Gewicht
Fläche in m²
50 bis 60 kg 60 bis 70 kg 70 bis 80 kg 80 bis 90 kg
9-10m² 11-12m² 12-14m² 14-16m²

Hybrid-Schirm/Plate

Gewicht
Fläche in m²
50 bis 60 kg 60 bis 70 kg 70 bis 80 kg 80 bis 90 kg
7-9m² 9-11m² 12-13m² 14-15m²