Die Regeln des Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart. Der Name steht für "Weg des Fußes und der Faust". Die Kampffläche ist 8 m x 8 m groß. Dort treten die zwei Gegner gegeneinander an und auch der Schiedsrichter hält sich in diesem Bereich auf. Bekleidet sind die Taekwondo-Sportler mit einem Dobok, einem Gürtel in einer bestimmten Farbe, aber auch mit Schützern (Brustschutz, Helm, Ellbogenschützer und Schienbeinschützer).

Die Wettkampfregeln im Taekwondo Nach oben

Fußtritte dürfen nur im Stehen oberhalb des Gürtels ausgeführt werden (vom Brustschutz bis zum Kopf). Ein Fußtritt zum Kopf gibt 3 Punkte bzw. 4 Punkte bei einem gedrehten Tritt.
Fauststöße erfolgen ausschließlich gegen den Brustschutz. Ein Fusstritt oder Fauststoß zum Rumpf gibt 1 Punkt bzw. 2 Punkte bei einem gedrehten Tritt.
Ein Punkt ist erst gültig, wenn er von drei der vier Richter anerkannt wurde. Den Kampf gewinnt, wer als Erster 12 Punkte erzielt oder 7 Punkte Vorsprung vor seinem Gegner hat.
Wird ein Wettkämpfer durch einen Stoß oder Tritt niedergeschlagen und kann den Kampf nicht unmittelbar fortsetzen, zählt der Schiedsrichter in Sekundenintervallen bis 8. Ruft der Wettkämpfer vor Ablauf dieser 8 Sekunden "Kihap", wird der Kampf fortgesetzt. Befindet der Schiedsrichter jedoch, dass der Wettkämpfer nicht in der Verfassung ist, den Kampf fortzusetzen, wird er für K.O. erklärt, selbst wenn er "Kihap"ruft. 

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Cha-ryeot>Achtung 
Kyongné > Angrüßen/Verbeugen
Junbi>Ausgangsstellung
Sijak>Anfangen, Los!
Guman>Aufhören
Chow>Pause
Baro>Zurück in die Ausgangsstellung
Dwiro Dora>Bewegungsrichtung umdrehen
Balbakosso>Seitenwechsel
Gyode>Partnerwechsel