Backpacking in Thailand – 7 Tipps für die ideale Route

Thailand ist das Backpackerziel schlechthin. Mit unseren Planungs-Tipps findest auch du deine perfekte Route.

Backpacking in Thailand – 7 Tipps für die ideale Route

Wunderschöne Inseln, traumhafte Strände, leckeres Streetfood und beeindruckende Metropolen – Thailand steht nicht ohne Grund auf der Bucketlist eines jeden Rucksackreisenden. Damit du auf deiner Thailandreise kein Backpacker-Highlight verpasst, ist eine gute Planung im Vorfeld von enormer Bedeutung. Die folgenden Tipps helfen dir bei der optimalen Vorbereitung auf dein nächstes Rucksackabenteuer. 

Mit dem Rucksack durch Thailand – Das Backpacking-Ziel der unbegrenzten Möglichkeiten 

Egal, ob Sehenswürdigkeiten, Freizeitaktivitäten oder Übernachtungsmöglichkeiten: In Thailand hast du die Qual der Wahl. Denn hier gibt es unzählige Hotspots, die zu einer längeren Erkundungstour einladen. Neben spektakulären Kletter-, Wander- und Tauchgebieten sowie malerischen Stränden und Buchten erwarten dich hier spannende Metropolen wie Phuket oder natürlich die beeindruckende Hauptstadt Bangkok. Doch nicht nur in puncto Sightseeing, sondern auch, was die Unterkunft angeht, bietet dir das mit Abstand bekannteste Reiseziel Südostasiens eine Vielzahl an Möglichkeiten. Neben dem klassischen Hotelurlaub erfreut sich Thailand gerade bei Backpackern seit jeher einer großen Beliebtheit. Unabhängig davon, ob du eine komplett organisierte Pauschalreise bevorzugst oder lieber auf eigene Faust losziehst: Thailand eignet sich aufgrund seiner günstigen Preise und hohen Dichte an Hostels und anderen preiswerten Unterkünften hervorragend für das Reisen mit dem Rucksack. 

Tipp 1: Backpacking in Thailand: Alleine, zu zweit oder als Gruppe? 

Thailand ist der Backpacker-Treffpunkt schlechthin, egal ob in der Hochsaison oder außerhalb dieser: Hier findest du an jeder Kreuzung mindestens einen Rucksackträger. An netten Bekanntschaften wird es dir hier nicht fehlen, das merkst du spätestens im Hostel.
Ob du lieber alleine, zu zweit oder als Gruppe vereisen möchtest, ist dabei ganz dir überlassen. Achte nur unbedingt darauf, dass du mit deinen Reisebegleitern gut auskommst. Schließlich plant Ihr den Trip zusammen und müsst daher auf eure jeweiligen Wünsche eingehen.

Der große Vorteil, wenn du alleine verreist ist, dass du keine Kompromisse eingehen musst. Du kannst nach Lust und Laune entscheiden, ob du einen Tag länger in einer schönen Stadt verweilst oder, ob der Backpackingtrip verlängert werden soll. Daher gewinnt Südostasien immer mehr Single-Backpacker, die das schöne Land seelenruhig erkunden können.

Tipp 2: Mit dem Rucksack auf Pauschalreise oder lieber die individuelle Backpacking Thailandroute?

Thailand ist ein optimales Land für Individualtouristen: Günstige Inlandsflüge, Hostels und Busreisen sind in der Regel bequem online buchbar, sodass eine Rucksackreise durch Thailand auch ohne fundierte Sprach- und Ortskenntnisse problemlos in Eigenregie organisiert werden kann. Auf diese Weise bleibst du maximal flexibel, sowohl was die Wahl der Unterkünfte als auch die Aufenthaltsdauer und die konkrete Routenplanung angeht. Legst du hingegen weniger Wert auf Flexibilität kannst du stattdessen natürlich auch eine Pauschalreise buchen. Insbesondere Backpacking-Neulinge und Alleinreisende können von einer organisierten (Gruppen-) Reise durchaus profitieren. Schließlich musst du dich hier weder um die Buchung von Unterkünften noch um das Erstellen einer perfekten Reiseroute kümmern.
Zudem findest du gerade außerhalb der Hochsaison oft günstige Reiseangebote, sodass sich eine Pauschalreise auch in finanzieller Hinsicht lohnen kann. Welche Reiseform die richtige ist, hängt also nicht nur davon ab, welcher Backpackingtyp du bist, sondern ist immer auch eine Frage des Geldbeutels.

Tipp 3: Backpacking durch Südostasien: Geld & Finanzen, Kosten und dein Budget 

Jedes Jahr entscheiden sich Tausende von Menschen Südostasien mit dem Rucksack zu erkunden. Und das nicht ohne Grund, denn Thailand ist im Vergleich zu anderen Backpacking Orten relativ günstig. Mit einem ungefähren Budget von etwa 500 – 1.000 Baht (13 – 26 Euro) solltest du mindestens pro Tag rechnen. Dabei musst du bedenken, dass das Tagesbudget stark variieren kann. Planst du viele Aktivitäten, erhöht sich die Summe des Tagesbudgets natürlich und die Urlaubskasse schmälert sich. Daher solltest du am besten im Vorfeld recherchieren, welche Aktivitäten für dich infrage kommen und welche Sehenswürdigkeiten du unbedingt gesehen haben musst.

Faktoren, die das Budget beeinflussen: 

Essen:
Das Auskosten der Streetfood-Märkte ist in Thailand ein absolutes Muss! Du gibst für diese kulinarischen Speisen oft nur kleinere Centbeträge aus und kannst gleichzeitig die Vielfalt des Landes auf der Genussebene erkunden.

Tipp:
Achte unbedingt darauf, dass du kein Leitungswasser trinkst, sondern nur Wasser aus Flaschen. Das Wasser aus den Leitungen ist ziemlich ungesund für den Magen. Falls du selber kochen solltest, achte darauf, dass du das Leitungswasser auch nicht zum Kochen verwendest. Benutze auch hier das Wasser aus den Flaschen.

Art der Fortbewegung:
Sehr preiswert sind im Vergleich die Inlandsflüge. Hier zahlst du zum Teil Centbeträge, um von A nach B zu kommen. Noch günstiger fährst du mit dem Bus. Für kürzere Strecken zahlst du auch hier nur kleinere Centbeträge. Für Städtereisen lohnt sich der Shuttle, der dich für unter 15 Euro an deinen Zielort befördert. Für weitere Städtereisen empfiehlt sich jedoch eher der Inlandsflug, weil dieser preislich mit dem Shuttle übereinstimmt. 

Unterkünfte:
Die Preise für die Unterkünfte in Thailand variieren, je nachdem wo du übernachten möchtest und in welcher Region Thailands du bist. Entscheidest du dich beispielsweise für den Aufenthalt im Hostel, gibt es schon für unter 400 Baht (circa 10 Euro) die Nacht Schlafmöglichkeiten. Für die Nacht im Bungalow zahlst du zwischen 300 – 7500 Baht (circa 8 – 200 Euro). Im Hotel oder im Apartment kannst du mit ungefähr 1100 Baht (circa 30 Euro) rechnen. 

Reisezeit:  
In- und Rückflüge nach Thailand kosten zur Hochsaison natürlich immer etwas mehr als außerhalb dieser. Thailand ist in der Hochsaison zwar extrem beliebt, doch die Einreise nach der beliebten Saison lohnt sich ebenso, auch wenn die Temperaturen während der Regenzeit natürlich schwüler sind. Preislich kommst du zur Nebensaison deutlich günstiger über die Runden.

Tipp 4: Die perfekte Reisezeit für deine Rucksackreise in Thailand

Die beste Zeit, um deine Backpackingreise nach Thailand anzugehen, variiert je nach Region. Behalte dennoch trotzdem im Hinterkopf, dass du nicht unbedingt zu den jeweiligen Hochsaisons in die Regionen verreisen musst. In der Nebensaison zahlst du nämlich gerne auch mal deutlich weniger.
Die beliebtesten Zeiten um nach Südostasien zu reisen sind:

Nordthailand:
Bereist du den Norden des Landes, solltest du deine Backpackingrouten zwischen November bis Februar in der Trockenzeit planen, denn in diesen Monaten kannst du mit wenig Regen und angenehmen Temperaturen rechnen. Bis zu 33 Grad könnten zu dieser Zeit erreicht werden. 

Zentralthailand:
Im mittleren Gebiet Thailands, also in der Hauptstadt Bangkok und rund um die Städte Koh Chang Chiang Mai, Nonthaburi und dem Gebirge Tenasserim herrscht von Mai bis Oktober die Regenzeit. Schwüle 28 Grad erwarten dich zu diesen Monaten im Zentrum des Landes. Jedoch wirst du auch zu dieser Zeit hier viele Rucksackträger antreffen, weil die Backpackingtour in der Nebensaison deutlich gesünder für die Reisekasse ausfällt. Zur Hochsaison, in den Monaten Dezember bis März steigt der Tourismus deutlich in die Höhe.  

Südwest-Thailand:
Der Südwesten des Landes rund um die Städte Phuket, Krabi, Koh Lanta, und Khao Lak sollten am besten in den Monaten Dezember bis April bereist werden. In diesen Monaten herrscht die Trockenzeit und das Wetter ist angenehm warm mit bis zu 34 Grad.

Südost-Thailand:
Die im Südosten liegenden Städte Koh Samui, Koh Tao und Koh Phangan sind in den Monaten Januar, Februar, März, April, Juli, August und September besonders gut für die Backpackingreise geeignet.  

Tipp 5: Unterkünfte für Backpacker in Thailand: Übernachtungen vorab buchen oder lieber spontan vor Ort?

Thailand ist ein heiß begehrtes Reiseziel – vor allem für Backpacker! In der Hochsaison begegnet man hier jährlich immer mehr Menschen mit dem Reiserucksack auf dem Rücken. Dabei fällt auf, dass immer mehr Leute vorab buchen, was dazu führt, dass viele Unterkünfte in der Hochsaison ausgebucht sind.

Falls auch du deine Backpackingreise in der Hochsaison planst, solltest du deine Unterkünfte am besten ebenfalls vorab buchen. So hast du eine garantierte Bleibe und kommst auch viel günstiger weg, als noch stundenlang nach einer passenden Unterkunft zu suchen.

Verreist du außerhalb der Hochsaison, kannst du flexibler agieren. Da die Hostels eigentlich fast nur zur Hochsaison ausgebucht sind, hast du in der Nebensaison deutlich mehr Chancen, spontan eine Unterkunft zu finden.

Tipp 6: Visumpflicht als Backpacker in Thailand? Was du beachten musst 

Die Reisebestimmungen für die Einreise nach Thailand ändern sich jährlich immer mal wieder. Daher solltest du dich immer auf den aktuellsten Stand bringen, bevor du deine Reise angehst! 

Welche Unterlagen du derzeit benötigst (Stand Juli 2021):

- Einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass.
- Eine Einreisekarte, die du am Flughafen oder an der Grenze ausfüllen musst.
- Falls du weniger als 30 Tage in Thailand verweilen möchtest, benötigst du laut aktuellstem Stand kein Visum. Bleibst du länger im Land, musst du ein Visum kaufen, welches vorab in Deutschland bei der örtlichen Behörde erworben oder direkt am Flughafen in Thailand gekauft werden kann. Um die 1.900 Baht (circa 50 Euro) solltest du für das Visum einplanen.

Tipp 7: Packliste: Was du für die Reise unbedingt einpacken solltest

Der wohl wichtigste Tipp, wenn es für dich nach Thailand gehen sollte, ist das richtige Packen. Denn nur gut strukturiert und organisiert macht das Backpacking unbeschwert Spaß.

Wichtige Dokumente:
Ausweisdokumente und Reisepass, Visum und Impfnachweis, Krankenkassenkarte und Auslandsversicherung, Kredit- und EC-Karte

Hygieneartikel:
Kulturbeutel: Biologisch abbaubare Mehrzweckseife, Deo, Zahnbürste und Zahnpasta, Damenhygieneartikel, Sonnencreme, Nagelpflegeset inklusive Pinzetten für Zecken, Plastikfreier Rasierer

Reiseapotheke:
Pflaster aller Art (Blasenpflaster etc.), Erste-Hilfe-Set, Medikamente (Magen-Darm-Tabletten, Fiebertabletten, Schmerztabletten etc.), Mückenschutz (Insektenstichheiler, Moskitospray etc.)

Bekleidung und Ausrüstung:
Funktionsunterwäsche und Unterwäsche, Shirt, Hose, Softshelljacke, Schuhe (Trekkingschuhe, Badeschuhe, Wechselschuhe), Regencape, Kopfbedeckung, Socken, Brille (Sonnenbrille, Lesebrille etc.) inklusive Etui und Kontaktlinsen

Technische Ausrüstung:
Smartphone inklusive Ladekabel und Kopfhörer, Powerbank, Laptop inklusive Ladekabel, Steckdosenadapter, GPS-Gerät

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