NACH EINER ZEIT DES FEIERNS, OFT MIT SCHWEREM ESSEN VERBUNDEN, BENÖTIGT DER ERMÜDETE ORGANISMUS EINE KLEINE HILFE, UM SICH ZU ERHOLEN UND GIFTSTOFFE ZU ELIMINIEREN.

Hier ein Überblick über gute Gewohnheiten für Sportler, wie dich!

ANGEWOHNHEIT NR. 1: PASS DEINE ERNÄHRUNG AN

Bei einer Detox-Kur wird das Hungern nicht empfohlen; vor allem nicht ohne professionelle Betreuung. Stattdessen wird eine leichte Diät empfohlen, bei der bestimmte Lebensmittel bevorzugt werden und auf andere verzichtet wird. Diese sollte nicht zu lange dauern, sonst entstehen Mangelzustände und Muskelabbau. Mache vorzugsweise eine einwöchige Detox-Kur, die du drei bis viermal jährlich wiederholen kannst, bei jedem Jahreszeitenwechsel beispielsweise. Folgendes ist zu beachten:

• Denke daran regelmäßig zu trinken und deine Flüssigkeitsressourcen zu variieren: Obstsaft mit warmem Wasser morgens, Gemüsesaft, Kräutertees.

• Iss wenig und leicht, iss viele Ballaststoffe, die vor allem in Früchten und Gemüse vorhanden sind und vermeide es mit Fetten zu kochen.

• Vermeide Fleisch und Aufschnitt, Zucker und Süßes, Alkohol, Kaffee und alles, was verarbeitet ist (Weizenmehl, Nudeln). Alle diese Lebensmittel können den Körper übersäuern.

• Bevorzuge reifes Obst der Saison (Pampelmuse, Orangen, Zitronen...), aber auch Vollkorngetreide (Quinoa, Buchweizen, Hafer) und entwässerndes Gemüse (Zwiebeln, Lauch, Rosenkohl)

Detox-Kur: gute sportliche Gewohnheiten

ANGEWOHNHEIT NR. 2: SEI WOHLWOLLEND ZU DEINEM KÖRPER

Nach Weihnachten und Silvester ist es wichtig, den Organismus nicht zu sehr anzustrengen. Du solltest jegliche Milchsäureproduktion vermeiden und daher intensives Training vermeiden, das den Körper übersäuern könnten. Dein Ziel ist es ja, einen neutralen PH-Wert zu erhalten. Mit zu langen oder zu anspruchsvollen Trainingseinheiten erzielst du tatsächlich das Gegenteil und hilfst deinen Körper nicht dabei, die angesammelten Toxine loszuwerden. Dein Training sollte weder zu lang noch zu anstrengend sein, anders gesagt, du solltest kurze, regelmäßige Einheiten vorziehen und eine aktive Ausdauer (beispielsweise fünf Einheiten von 30 Minuten in der Woche).

Detox-Kur: gute sportliche Gewohnheiten

ANGEWOHNHEIT NR. 3: MODERATES CARDIO-AUSDAUERTRAINING

Bei einem Detox-Programm sind nicht nur Sportarten wie Yoga, sondern auch Aktivitäten wie das Cardio-Training interessant: Indoor-Bike, Laufband oder Walken. Um deinem Körper zu helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen, solltest du dein Trainingsprogramm während ungefähr eines Monats einstellen. Unser Rat: Führe ein moderates Cardio-Ausdauertraining durch, das bedeutet, dass du so trainieren solltest, dass du leicht aus der Puste bist, aber nicht mehr (= aktive Ausdauer). Wenn die Gewichtsabnahme dein Ziel ist, ist es ideal, morgens nüchtern zu trainieren, am besten moderat: so kannst du direkt die verfügbaren Energiesubstrate, das heißt die Fettmasse (Lipide) angreifen und es hat außerdem einen positiven Effekt auf das Cholesterin. Denke auch daran, regelmäßig zu trinken, um die Eliminierung von Toxinen zu beschleunigen!

Detox-Kur: gute sportliche Gewohnheiten

AUF DEM INDOOR-BIKE

Wenn du am liebsten auf dem Indoor-Bike trainierst, kannst du diese Art von Training durchführen und dabei mit dem Widerstand arbeiten. Du kannst beispielsweise bei ein und demselben Workout, die Übungsperioden mit niedrigem Widerstand (eine Minute) und Übungsperioden mit höherem Widerstand (zwei Minuten) abwechseln, dabei trainierst du moderat.

 

AUF DEM LAUFBAND

Wenn du gerne auf dem Laufband trainierst, trainiere bei vernünftigem Tempo: 6 bis 7 km/h (14 bis 15 km/h bei Experten). Wenn dir das schnelle Gehen nicht ausreicht, zöger nicht etwas Neigung einzustellen (aufgepasst, dass du deine Muskeln nicht überforderst). Du kannst bei ein und derselben Trainingseinheit das Training variieren, indem du beispielsweise schnell gehst bei flachem Laufband und dann bei geneigtem, oder du läufst und gehst abwechselnd (zum Beispiel: lauf eine Minute, geh dann zwei Minuten, und verlängere die Zeiten im Laufe der Trainingseinheiten). Du kannst die Routine auch von Übungseinheit zu Übungseinheit ändern. Aber aufgepasst, mache kein Intervalltraining (diese Art von Training besteht darin, abwechselnd Übungen in schnellem Tempo durchzuführen, unterbrochen von Erholungszeiten), aber behalte eine moderate Intensität bei jedem Training bei.

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