GEFAHREN AUF VERREGNETEN TOUREN

Wenn es regnet, lauern im Gelände weitaus mehr Gefahren und manchmal tauchen plötzlich Steine auf, die das Risiko einer Reifenpanne erhöhen.

• Wege: Die Wahl des richtigen Wegs ist nicht nur schwieriger, sondern auch von sehr viel größerer Bedeutung. Die Entscheidung, ob du ein Hindernis nun besser meistern oder umfahren solltest, muss gut überlegt sein und fällt nicht leicht.

 

• Haftung: Bei Regen ist die Bodenhaftung sehr viel schlechter. Der Untergrund ist dann nämlich einfach rutschig und aufgeweicht – ganz anders als bei Sonnenschein. Dadurch ändert sich auch die Lenkbarkeit und du musst mit Rutschpartien und einer weniger guten Bodenhaftung rechnen.

Mein Tipp: Bleib im schlammigen Gelände mit geringer Bodenhaftung stets konzentriert und behalte eine ausreichende Geschwindigkeit bei, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

• Hindernisse:

Bei einer Abfahrt könnten Hindernisse unter dem abfließenden Regenwasser verborgen sein. Und nicht nur das! Selbst das Regenwasser kann deine Spur beeinflussen oder dich beim Queren abbremsen.

 

• Pfützen:

Und wenn wir schon von Wasser reden: Auch Pfützen bergen so manches Risiko. Du hast keine Ahnung, wie tief sie sind und wie es mit der Bodenbeschaffenheit in der Pfütze selbst aussieht. Ist das Loch tiefer oder die Spurrille unregelmäßiger als du vermutest, könnte es passieren, dass du in der Pfütze badest und dein Bike wieder herausziehen musst.

Sicheres Mountainbiking bei Regen

GEFAHREN MEIDEN UND SO SICHER DURCH DEN REGEN KOMMEN

• Reifendruck:

Für die Sicherheit bei Regen solltest du zunächst den Luftdruck deiner Reifen anpassen.

Anders als auf einem trockenen und festen Untergrund ist es bei Regen oder im matschigen Gelände besser, mit etwas weniger Luft in den Reifen zu fahren.

 

• Reifenwahl:

Auch die Wahl der richtigen Reifen ist entscheidend im Hinblick auf eine gute Bodenhaftung. Bei Regen und auf nassem Untergrund solltest du besser mit Stollenreifen unterwegs sein.

Die Lösung? Besorge dir einfach zwei Paar Reifen – ein Paar für trockene Witterungsverhältnisse und ein Paar für Regentage.

Wenn du aber keine Lust auf den ständigen Reifenwechsel hast, sind Mehrzweckreifen genau das Richtige für dich. Sie sorgen nicht nur bei Regen für eine gute Bodenhaftung, sondern auch im trockenen Gelände.

• Bremsen:

Wenn es regnet, gestaltet sich auch das Bremsen schwieriger. Die Effizienz von V-Brakes oder Cantilever-Bremsen nimmt bei Regen deutlich ab. Mit diesen Bremssystemen stößt du schon bald an deine Grenzen, denn sie sind einfach nicht für Mountainbike-Touren im Regen gemacht.

Und ohne Bremsen kann es rasch gefährlich werden!

Bei der Wahl deines Bikes solltest du dich daher für ein Modell mit Scheibenbremsen entscheiden, wenn du Lust auf verregnete Abenteuer hast.

 

• Brille:

Bei Regen wirst du auch Probleme mit der Sicht bekommen, denn durch die Luftfeuchtigkeit beschlagen deine Brillengläser. Abhilfe schafft da das Visier deines Fahrradhelms, das du einfach herunterklappst.

Sicheres Mountainbiking bei Regen

Jetzt bist du bestens gerüstet, um sicher durch den Regen zu kommen. Und du? Wie schützt du dich, wenn du bei schlechtem Wetter mit dem Mountainbike unterwegs bist?