WARUM EIN PFERD DUSCHEN?

Eine Dusche tut dem Pferd eine Menge Gutes. So werden beispielsweise die organischen Funktionen der Haut reaktiviert, vor allem, wenn das Pferd auch noch shampooniert wird.

Der Wasserstrahl wirkt wie eine Massage auf das Pferd: Es entspannt sich, seine Sehnen werden gestärkt und der Blutkreislauf wird angeregt.

WANN EIN PFERD DUSCHEN?

Sobald es zu Beginn der schönen Jahreszeit warm genug ist, kann man beginnen, sein Pferd zu duschen.

Wissenswert: Die Körpertemperatur des Pferdes liegt leicht über der des Menschen und beträgt ungefähr 38°C.

Sofern die Gegebenheiten stimmen, kann man sein Pferd auch im Winter duschen: Das Wasser muss lauwarm sein und der Stall muss über eine Innendusche und ein Solarium verfügen, damit sich das Pferd nicht erkältet.Achtung: Manche Pferde mögen es nicht, am Kopf geduscht zu werden. Geh geduldig und vorsichtig vor und stell den Wasserstrahl nicht zu stark ein.

WIE DUSCHT MAN SEIN PFERD RICHTIG?

Du kannst dein Pferd mit Shampoo einreiben, um es zu reinigen und die Schutzfunktion seiner Haut zu verstärken. Der pH-Wert eines Pferdes ist saurer als der des Menschen, es wird daher empfohlen, ein mildes Shampoo mit einem neutralen pH-Wert zu verwenden, das die Haut nicht angreift.Es gibt eine Menge verschiedener Pferdeshampoos, die auf unterschiedliche Fellarten abgestimmt sind. Löse das Shampoo in einem Eimer Wasser auf. Reibe dein Pferd mit einer Bürste am ganzen Körper ein. Befeuchte als erstes die Beine, damit es sich an die Wassertemperatur gewöhnen kann. Fahre dann an Schulter und Hals fort und spare dabei Kopf und Ohren aus. Reibe zum Schluss Rücken, Hinterteil und Bauch ein. Den Schweif wäschst du, indem du ihn in den Eimer mit der Shampoolösung eintauchst und mit den Händen reibst.

Nachdem du das Pferd abgeduscht hast, kannst du das meiste Wasser mithilfe eines Schweißmessers entfernen. Man setzt es an den bemuskelten Körperteilen an und streift das Wasser von oben nach unten von der Haut ab. Die Beine kannst du mit einem Handtuch abtrocknen. Achte dabei vor allem darauf, die Fesselbeugen sorgfältig zu trocknen, damit sich keine Risse bilden oder Mauke entsteht.

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