Die Longe stellt die Verbindung zwischen dem Pferdemaul und der Hand des Longierers dar, wie ein Zügel. Empfehlenswert ist eine Longierpeitsche, denn damit stellt man das Vorwärtsgehen sicher. Der Longierer sollte außerdem ein einfaches und passendes Vokabular benutzen, wie "Scheeritt", "Teerab", indem er mit der Betonung spielt (ein energischer Ton für eine schnellere Gangart, ein langsameren und gesetzten Ton für die langsameren Gangarten).

Der Longierer steht in der Mitte und hält die Longe in der Hand der Richtung, in die das Pferd geht (Beispiel: es geht auf der linken Hand, also hält er/sie die Longe in der linken Hand und den Rest der Longe liegt in einer Acht geordnet in der rechten Hand). Auch er/sie bewegt sich innerhalb eines Kreises von 1 m Durchmesser, genau in der Mitte des Kreises, in dem das Pferd geht. Der Rest der Longe wird in der äußeren Hand gehalten, sodass sich kein Knoten rund um die Hand bildet und um nicht plötzlich am Maul des Pferdes zu reißen, wenn sie auseinandergeht um nachzugeben.

Das Ganze - Pferd-Longe-Longierer-Longierpeitsche bildet ein Dreieck, dabei wird die Longe wie ein Zügel gehalten und stärkt den Halt durch das Schließen des Daumens auf dem Zeigefinger. Der Longierer achtet darauf, dass die Longe immer gespannt bleibt, um zu vermeiden, dass das Pferd über die Longe stolpert (es könnte sich die Fesseln verletzen, oder der Reiter könnte sich darin verheddern und hinfallen und letztendlich, kann er so eine bessere Kontrolle ausüben und dem Pferd seine Anweisungen besser übermitteln).