DIE RUTE:

Es gibt verschiedene Methoden, auf Zander zu angeln und viele Kunstköder eignen sich dafür. Die Rute muss also vielseitig sein, damit sie mit den verschiedenen Ködern verwendet werden kann. Ein Wurfgewicht von 5 g bis 30 g ist ausreichend. Wenn du vom Ufer angeln willst, solltest du eine Rute wählen, die länger als 2,10 m ist, um weiter werfen zu können.

MEDIUM-LIGHT-RUTEN

Mit ihnen kannst du Köder zwischen 5 g und 15 g auswerfen. Sie eignen sich sehr gut für Gummiköder in kleinem oder mittlerem Format.

MEDIUM-RUTEN

Mit ihnen kannst du Köder zwischen 7 g und 21 g auswerfen. Sie eignen sich sehr gut für die meisten Znaderköder wie mittlere Wobbler oder Gummiköder.

MEDIUM-HEAVY-RUTEN

Mit ihnen kannst du Köder zwischen 10 g und 30 g auswerfen. Sie eignen sich besser für das Angeln mit schwereren Gummiködern in strömenden oder tiefen Gewässern.

DIE ROLLE:

Eine Rolle von Größe 2000 bis 3000 ist komplett ausreichend. Der Zander mag zwar kräftig zubeißen, nimmt üblicherweise aber nicht besonders viel Schnur. Meistens kämpft er ein wenig und lässt sich dann schnell einholen. 130 m bis 150 m Schnur reichen fürs Zanderangeln also.

DIE SCHNUR:

Zum Zanderspinnfischen werden unterschiedliche Schnurtypen eingesetzt. Als Hauptschnur wird geflochtene Schnur verwendet, um einen bestmöglichen Köderkontakt zu haben und geringe Shcnurdurchmesser für weite Würfe einsetzten zu können. Da sie kaum elastisch ist, kannst du auch die zaghaftesten Bisse spüren.
Fluorocarbonschnur wird als Vorfach vor geflochtene Schnur vorgeschaltet. Da sie unter Wasser quasi unsichtbar ist, kannst du damit unauffällig angeln, ohne die misstrauischen Zander zu verschrecken.

DIE KÖDER:

Gummiköder

Shads gehören zu den Klassikern unter den Gummiködern. Ihre einzigartigen Vibrationen bringen das Wasser in Bewegung und ziehen aktive Zander an.

Twister (Grubs) geben schnellere Vibrationen ab. Wie Shads sind auch sie vielseitig einsetzbar.

No Action Shads mit feinem Schwanz geben beim Einholen keine Vibrationen ab. Für diese besondere Form eignen sich mehrere Arten der Montage, insbesondere die Drop-Shot-Montage.  Mit dieser Montage wird der Köder attraktiv, wenn du in langsam und mit kurzen Pausen einholst und dabei die Rutenspitze nach oben hältst. Solche Köder eignen sich besonders, wenn die Fische misstrauisch sind.

Wobbler

Crankbaits geben beim Schwimmen intensive Vibrationen ab. Darüber hinaus sinken sie, sodass man mit ihnen verschiedene Tiefen abfischen kann, in denen die Zander sich aufhalten können. Probiere verschiedene Formen und Tiefen aus, um herauszufinden, wo die aktiven Fische stehen.

Lipless-Köder sind Wobbler ohne Tauchschaufel. Mit ihnen kann man unter allen Bedingungen und in allen Tiefen angeln. Sie können durch kleine Zupfer bewegt oder gleichmäßig eingeholt werden – probiere verschiedene Methoden aus, bis du diejenige findest, die die Zander zum Beißen verlockt!

DIE LIEBLINGSTIPPS DER ANGLER