AUSDAUER, KRAFT UND KONZENTRATION – AUCH ZUM GOLFEN MUSS MAN FIT SEIN!

Wie funktioniert das beim Golfen?

was bedeuten hier „körperliche Vorbereitung“ und „Fitnesstraining“?

Bei der körperlichen Vorbereitung geht es um eine Reihe von Trainingsübungen, mit denen die zum Golfspielen benötigten Muskeln gestärkt werden. Das Ziel besteht darin, den Körper in die bestmögliche Verfassung zum Golfen zu bringen.

Es handelt sich also um ein Grundlagentraining zur Stärkung bestimmter Muskelgruppen. Dieses Training kann zum Beispiel in einem Fitnessstudio oder auf einer Laufstrecke erfolgen.

Welche Muskeln werden zum Golfspielen benötigt?

Beim Golfspielen kommt die Schlagkraft aus der unteren Körperhälfte. Dies sieht man besonders gut bei der Drehbewegung: Der Körper dreht sich, während die Arme flexibel bleiben müssen.

Dabei ist die gesamte Schlagbewegung umso schneller, je schneller die Körperdrehung ausgeführt wird.

Während ein Anfänger im Golfsport instinktiv wuchtig zu schlagen versucht, arbeiten die Profis eher an einer schnellen Drehbewegung bei gleichzeitiger Lockerheit. Es bringt nämlich überhaupt nichts, kräftig mit den Armen zu schlagen! Tatsächlich entsteht die Schlaggeschwindigkeit aus der schnellen Drehung des Oberkörpers. Deshalb schlagen im allgemeinen auch die körperlich größten Golfer am weitesten, denn sie profitieren von einer größeren Schwingungsweite und somit einer höheren Geschwindigkeit.

Welche Sportarten eignen sich als Ergänzung zum Golfen?

Beim Golfsport kommt es vor allem auf zwei Fähigkeiten an:

Körperliche Vorbereitung zum Golfspielen

AUSDAUER

Auf einem Golfkurs von 18 Löchern sind zwischen 8 und 9 km zurückzulegen (oder auch deutlich mehr, wenn du häufig nach deinem Ball suchen muss). Dabei fallen einem natürlich sofort Laufen, Schwimmen und Radfahren ein. Hier geht es ganz allgemein um eine gute Form, also eine ausreichende Grundausdauer. Sportliches Wandern und Nordic Walking eignen sich ebenfalls für ein allgemeines Körpertraining.

Körperliche Vorbereitung zum Golfspielen

EXPLOSIVITÄT

Was die Schlagkraft betrifft, solltest du beim Muskeltraining vor allem auf Explosivität und Geschwindigkeit achten.

Zum Verlängern und Dehnen der Muskulatur kann also auch Krafttraining sinnvoll sein. Denn Golf ist ein asymmetrischer Sport, sodass eine gute Haltung besonders wichtig ist. Stütz- und Halteübungen sind ebenfalls geeignet.

Zu guter Letzt muss jeder Golfer natürlich auch seine Konzentrationsfähigkeit stärken. Einen Kurs mit 18 Löchern zu spielen, dauert in der Regel vier Stunden. Während all dieser Zeit muss der Golfspieler konzentriert bleiben und darf sich von eventuellen Störungen in seiner Umgebung nicht ablenken lassen. Yoga, Pilates, Meditation und andere Präzisionssportarten (wie beispielsweise Bogenschießen) tragen somit zur Entwicklung dieser besonders nützlichen Fähigkeit bei.