1. DAS MATERIAL: 
QUALITÄT IST DAS ERSTE GEBOT (UND SIEHT AUCH BESSER AUS)

Damit du jederzeit sicher fahren kannst, sollte die Technik einwandfrei funktionieren. Vorsicht bei blockierten oder schlecht laufenden Rollen! Prüfe daher regelmäßig den Zustand deiner Inliner und achte auch auf die Abnutzung der Rollen und der Bremse. Beim Anziehen der Inliner sollten die Riemen festgeschnallt werden können und dir guten Halt in den Schuhen bieten. Denke auch an den entsprechenden Schutz! Diese Sportart ist zwar nicht unbedingt viel gefährlicher als jede andere, aber Stürze können besonders schmerzhaft sein. Deshalb solltest du auf jeden Fall einen Helm tragen. Und solange du auf Rollen noch unsicher bist, solltest du auch Knie, Ellenbogen und die Hände schützen.

Anziehen kannst du was du willst, aber achte darauf, dass du Kleidung trägst, die dich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar macht. Für Nachtschwärmer heißt das: trage etwas leuchtendes, am besten mit Reflektorstreifen und auch Neonfarben sind eine gute Idee. Nimm es einfach als Hommage an die guten alten 80er.

Und der letzte Schliff: ein Rucksack mit einem Paar Ersatzschuhe. Schließlich kann es sein, dass du die Inliner irgendwann ausziehen musst und du willst bestimmt nicht auf Socken nach Hause laufen.

2. PRAXISTIPPS: 
VORSICHT BEI ALLEN RÄDERN, DIE GRÖSSER SIND ALS DEINE

Egal ob du zur Arbeit fährst, ein bisschen in der Stadt unterwegs bist oder die Inliner nur zur Entspannung anschnallst – achte darauf, dass du schon ein bisschen geübt bist, bevor du dich auf die belebten Bürgersteige deiner Stadt begibst. In der Stadt mit etlichen anderen Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Tiere, Kinderwagen, Scooter, Autos, Busse, Skater, Tretroller) ist das Fahren auf jeden Fall anders als auf einer Skatebahn oder in einem Skatepark. Vorsicht auch bei engen Fußgängerwegen, an viel befahrenen Straßen, bei Garagenausfahrten, Toren und Türen ... Manche Strecken eignen sich vielleicht besser als andere. Finde heraus, welche du gut befahren kannst, bevor du dich auf den Weg machst. Wenn du deine Knie und den Rücken auch noch in ein paar Jahren brauchst, dann solltest du z. B. Kopfsteinpflaster vermeiden. Und für die „Gesundheit“ deiner Rollen solltest du nicht auf sandigen, erdigen oder steinigen Untergründen fahren. Achtung übrigens auch bei glatten Untergründen wie Kanalabdeckungen und nassen Wegen.

Inliner fahren in der Stadt: Anleitung

3. RÜCKSICHTNAHME: 
8 ROLLEN UND EIN LÄCHELN 

Es mag offensichtlich sein, aber du solltest immer daran denken, dass du nicht allein auf der Straße bist. Es reicht nicht aus, die richtige Ausrüstung zu haben und wie ein Gott (oder eine Göttin) durch die Gegend zu cruisen! Denke immer daran: ein Inlinefahrer gilt im Gesetzbuch als Fußgänger. Du bist also verpflichtet, auf den Gehwegen zu bleiben und dich an die Verkehrsregeln zu halten. Allerdings bist du mit deinen Skates 3 mal so schnell wie ein Fußgänger. Das bedeutet, dass du Rücksicht nehmen und dafür sorgen musst, dass du keine Gefahr für andere bist. Zeige Richtungs- oder Geschwindigkeitswechsel an, überhole am besten links, beherrsche die Geschwindigkeit und sorge dafür, dass du immer abrupt bremsen kannst.

Kleiner Extratipp: Lächeln und Höflichkeit helfen!

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