SCHAUE DIR DEN WETTERBERICHT GANZ GENAU AN.​​​​​​

Vor jeder Bergtour musst du dir den Wetterbericht ganz genau anschauen. Strahlender Sonnenschein am Ausgangspunkt deiner Wanderung muss nicht heißen, dass es auf der Strecke nicht auch regnen könnte.Um die Basisdaten der Wetterbedingungen (Regen, Nebel, Wind usw.) und Temperaturen zu ergänzen, achte auch auf den Sonnenaufgang und -Untergang.

Schon Ende August werden die Tage kürzer und die Nacht könnte schneller einbrechen, als du denkst. Du musst also in jedem Fall die Strecke so planen, dass du vor Einbruch der Dämmerung wieder zu Hause oder entsprechend ausgerüstet bist.Auch wenn geplant ist, dass du vor Sonnenuntergang wieder zurück bist, solltest du immer eine Stirnlampe im Rucksack haben.

Die Wanderung vorbereiten: Unsere Tipps vor dem Start

WÄHLE DIE PASSENDE STRECKE … FÜR DICH!

Natürlich kannst du beim Wandern auf Tipps von Freunden bauen. Warum nicht? Achte aber darauf, dass die Fitness dieser Freunde mit deiner vergleichbar ist, sonst könntest du in Schwierigkeiten geraten.- Bevor du startest, beurteile den Schwierigkeitsgrad der Strecke und achte auf die Streckenlänge und Höhenunterschiede, die Höhenmeter und etwaige schwierige Passagen.- Schau dir auch die Klassifizierung der Wanderwege an, um die für dich perfekte Strecke zu finden.- Zugleich musst du Rastmöglichkeiten wie Wanderhütten oder Herbergen einplanen, in denen du dich ein paar Stunden aufhalten und bei Bedarf sogar übernachten kannst.Wenn du schon vor dem Wandern weißt, wo sie sich befinden, kannst du deine Kräfte besser einteilen.

- Du bist mit Kindern unterwegs? Bis ins Jugendalter können Kinder ihre Kräfte nur schwer einteilen. Das solltest du nicht unterschätzen. Sie können schneller müde werden und sich dann auf dem Rückgang manchmal weniger kooperativ zeigen. Mache also regelmäßig Pausen und passe die Dauer der Wanderung an die Fähigkeiten der Jüngsten an.

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Mehr noch als die Streckenlänge wird der Schwierigkeitsgrad von den Höhenunterschieden bestimmt.Eine lange Wanderung in flachem Gelände ist weniger anspruchsvoll als eine kurze Wanderung mit großen Höhenunterschieden. Folglich ist der kürzeste Weg nicht immer auch der leichteste.Wenn du eine mehrtägige Wanderung planst und in einer Hütte oder Herberge übernachten möchtest, musst du sicher sein, dass diese noch geöffnet ist. Darüber hinaus sind einige Hütten nur rudimentär ausgestattet, sodass du in der kühleren Jahreszeit eine Ausrüstung benötigst, die dem Zelten gleichkommt, um gut zu schlafen. Informiere dich also in jedem Fall vorab.Entsprechend solltest du einen sehr leichten und kompakten Schlafsack bei dir haben.Wenn du mit Kindern unterwegs bist, achte darauf, dass die Wanderwege nicht zu steil und rutschig sind. Auf Waldwegen kann euch möglicher Regen weniger anhaben und ihr könnt auch noch Pilze sammeln.

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GUT GERÜSTET WANDERN

Laufe niemals los, ohne mindestens eine Wanderkarte und einen Kompass bei dir zu haben. Gerade im Herbst oder Winter können die Streckenmarkierungen in einem vergleichsweise schlechten Zustand oder durch Regen und Nebel nur schwer sichtbar sein. Darüber hinaus muss in deinem Gepäck auf jeden Fall ausreichend Platz für eine IGN-Wanderkarte, einen Kletterführer und ein GPS-Gerät sein. Alternativ zum GPS-Gerät gibt es auch spezielle Wander-Apps für dein Smartphone.

Hier nun zwei Artikel, die dich interessieren könnten, wenn du dir nicht sicher bist, ob du eine IGN-Wanderkarte richtig lesen und einen Kompass richtig benutzen kannst.

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Deine Wanderausrüstung musst du entsprechend den Wetterbedingungen und den örtlichen Gegebenheiten zusammenstellen. Manchmal kann es rutschig werden und regnen.Du solltest also besser Wanderschuhe mit einem ordentlichen Profil tragen, um einen besseren Halt zu haben. Darüber hinaus benötigst du auch warme und atmungsaktive Kleidung, wenn das Wetter mal umschlagen sollte. Wanderstöcke können sich auch als nützlich erweisen, um auf rutschigen Wegen das Gleichgewicht nicht zu verlieren oder sumpfiges Gelände zu erkunden.

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Ganz wichtig auch: Lampe, Rettungsdecke, Wasser und Müsliriegel, um für alle Fälle gerüstet zu sein.Lies unsere Artikel über den unverzichtbaren Inhalt deines Wanderrucksacks, um sicher zu sein, dass du nichts vergisst.Und natürlich solltest du auch darauf achten, dass keine Hinterlassenschaften von deiner Rast zeugen. So können auch die anderen Wanderer die schöne Landschaft in vollen Zügen genießen und die heimische Tierwelt wird nicht von menschlichem Unrat gestört.

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