Zwischen den FELSEN

Diese Fische leben hauptsächlich von Muscheln und Schalentieren. Das ist ein wichtiger Hinweis, um seinen Angelort auszuwählen. In Felsen finden sich immer zahlreiche Muscheln und Schalentiere. Farbige Flecken in klarem Wasser helfen uns, sie einfach zu finden. Wenn du an einem Ort angelst, in dem es große Gezeitenunterschiede gibt, kannst du bei Ebbe nachschauen, wo die Felsen liegen.

AUSTERNFARMEN

Austernfarmen sind für Brassen eine ausgezeichnete Speisekammer. Angeln in deren Nähe ist sehr erfolgsversprechend. Allerdings solltest du deine Montage nicht zu nah an die Austernfarm auswerfen, da Muschelstückchen und die Metallkonstruktionen dir leicht deine Schnur durchtrennen können.

HAFENMAUERN

Auf der Hafenmauer kannst du dich etwas ins Meer hinausbegeben und so leichter an Stellen angeln, an denen viele Fische vorbeikommen. Oft finden sich dort optimale Futterbedingungen, die Brassen anziehen. Meist sind die Hafenmauern auch leicht zugänglich.

DIE RUTE

Brassen sind misstrauische Fische, und beissen oft sehr vorsichtig. Daher eignet sich eine leichte Rute mit weicher Spitze. Die kann die Bewegungen der Wellen und der Schnur abfangen und so Vibrationen an der Montage verringern. Für das Küstenangeln solltest du, je nachdem in welcher Entfernung du fischen möchtest, eine Rute zwischen 2,10 und 3,50 m wählen. Das gilt auch fürs Wurfgewicht: wähle eine Allround-Rute, die sich an Strömung, Wellen und die Tiefe, in der du angelst, anpassen kann. Das ist meist so zwischen 40 und 80 g.

DIE ROLLE

Rollen zwischen Größe 3000 und 4000 sind empfehlenswert. Sie passen gut zur Rute, um die Verwendung zu erleichtern, können aber auch genug Schnur fassen, wenn ein großer Fisch anbeißt und Schnur nimmt.

DIE SCHNUR

Wenn man mit dem Brassenangeln beginnt, sollte man Nylonschnur wählen, da diese im Gegensatz zu geflochtener Schnur dehnbar ist. Dies verringert Fehler beim Anschlag. Die Brasse verspürt so auch nur minimal Widerstand, wenn sie den Köder nimmt.