DAS ERSTE: DIE KONZENTRATION

Konzentration ist überaus wichtig, damit du dir alles gründlich merkst und nichts vergisst. Anschließend ist Zeit für ein Gespräch mit dem Trainer! In welchem Rhythmus sollte der erste Sprung angeritten werden, wie viele Galoppsprünge sollten zwischen der Kombination liegen usw. Dies ist der Augenblick, genau zuzuhören, was der Trainer zu sagen hat!

Wenn du dazu neigst, die Reihenfolge des Parcours zu vergessen, orientiere dich an Merkmalen, die dir dabei helfen, dich zu erinnern: Die Nummer 1 ist ein blau-weißer Oxer... auf dem Weg zu Nummer 8 muss ich einen Strauch passieren, der dort zur Dekoration steht... usw.

Rufe dir noch einmal die Anzahl der Galoppsprünge zwischen den Hindernissen ins Gedächtnis. Falls du dir nicht sicher bist, frage deinen Trainer.

Nimm dir die Zeit, den Parcours drei- bis viermal abzugehen und vergiss dabei auf keinen Fall die Start- und die Ziellinie. Geh genau den Weg, den du später reiten möchtest.

Dein Pferd geht auf der rechten Hand besser? Sieh dich nach einer Möglichkeit um, die Startlinie auf der rechten Hand zu passieren. Anschließend kannst du in aller Ruhe den ersten Sprung anreiten!

Denk dran, der erste Sprung ist oft der mit den meisten Tücken! Untersuche ihn daher genau, während du den Parcours abgehst und geh im Geist schon einmal den richtigen Rhythmus durch.

Darauf musst du beim Abgehen des Springparcours achten

DAS ZWEITE: DER BODEN

Sieht dir die Umgebung vor den Sprüngen genau an: Ist sie ein wenig abschüssig? Ein Sprung wird unterschiedlich angeritten, wenn der Boden etwas abschüssig ist oder ansteigt.

Gibt es viele Unterbauten unter den Sprüngen? Manche Pferde neigen dazu, vor einer Planke oder einer Hecke unter einem Oxer zu scheuen.

Sieh dir auch die Sprünge nahe der Umfriedung des Turnierplatzes genau an. Sie sind im Allgemeinen einfacher zu springen, aber es können sich dort viele Leute tummeln, wenn du an der Reihe bist! Deinem Pferd kann dies Angst machen und es kann an der Stelle zur Seite springen.

Ein weiteres wichtiges Detail, das es zu beachten gilt: die Bewertungsgrundlage. Bringe in Erfahrung, auf welcher Grundlage das Turnier bewertet wird. Wenn nach Zeit gemessen wird, wirst du die Sprünge möglicherweise in einem anderen Winkel anreiten!

Achte auch auf die Schatten, die auf den Turnierplatz geworfen werden können. Ein Wechsel aus einem beleuchteten in einen schattigen Bereich kann das Pferd irritieren und davor musst du besonders auf der Hut sein. Achtung! Die Sonne wandert, daher befinden sich die schattigen Bereiche zum Zeitpunkt deines Turnierstarts möglicherweise an einer anderen Stelle als beim Abgehen des Turniers.

Ein letzter Tipp, bevor du an der Reihe bist: Wenn du die Möglichkeit dazu hast, nimm dir die Zeit, um dem Konkurrenten vor dir zuzusehen!

Darauf musst du beim Abgehen des Springparcours achten

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