WÄRM DICH GUT AUF

Das Aufwärmen sollte man nicht vernachlässigen, auch beim Wandern nicht.

Wozu es dient? Den Körper sanft zu wecken, Gelenke, Muskeln und Atmung vorzubereiten und den Kreislauf in Gang zu bringen. So ist dein Körper gerüstet und das Verletzungsrisiko niedriger.

Die Dauer des Aufwärmens sollte davon abhängen, wie anstrengend du die Wanderung erwartest. Je nach Intensität der Wanderung solltest du dir zwischen fünf und dreißig Minuten Zeit nehmen. Du kannst mit langsamem Gehen anfangen und dann ein paar Übungen machen, um die beanspruchten Körperteile in Gang zu bringen: Knöchel, Wade, Knie, Rücken, Schultern und Nacken.

Das Gleiche gilt auch beim Dehnen nach der Wanderung. Dies hilft dabei, die Muskeln zu entspannen und Muskelkater vorzubeugen.

WÄHLE DIE PASSENDE STRECKE

Wie so oft gilt es, wenn man wieder mit etwas anfängt, ein wenig Eingewöhnungszeit einzuplanen. Deine Streckenwahl sollte davon abhängen, wie sehr du dich den Winter über körperlich betätigt hast. Wenn du den Schnee für Skilanglauf, Schneeschuhwanderungen oder alpines Skifahren genutzt hast, kannst du eine Strecke wählen, die in puncto Länge und Höhenunterschied denen, die du im Winter absolviert hast, ähnelt.Wenn du aber eine komplette Winterpause eingelegt hast, solltest du langsam wieder anfangen. Wenn du deine sportliche Aktivität unterbrichst, führt das zu einer schwächeren körperlichen Verfassung. Damit du dich nicht verletzt oder entmutigt wirst, solltest du sanft anfangen. Also vergiss deine letzte Wanderung aus dem Sommer oder deine übliche Route und wähle eine leichtere Strecke.

Um jegliche Überraschungen zu vermeiden ist es besser, eine Wanderung in geringer Höhe zu wählen, damit du unterwegs nicht plötzlich im Schnee feststeckst.

Bist du bereit, wieder mit dem Wandern anzufangen?

ZIEHE DICH PASSEND AN

Im Frühjahr ist das Wetter noch sehr wechselhaft. Es kann im Laufe eines Tages heiß, kalt und feucht sein. Damit diese Temperaturunterschiede für dich kein Problem darstellen, empfehlen wir dir die folgende Kleidung:

• ein atmungsaktives Unterhemd mit langen Ärmeln

• eine Fleecejacke für Wärme

• eine wasserdichte Jacke, die leicht und kompakt ist und dich vor Regen schützen kann

• eine bequeme und leichte Hose, die schnell trocknet

• wasserdichte Schuhe

 

Dank des Drei-Schichten-Systems für den Oberkörper bist du so für jede Laune des Wetters gerüstet, kannst deine Kleidung aber auch an die Intensität deiner Wanderung anpassen. Wenn du steigst oder wenn es heißt ist, kommt die Fleecejacke eher in den Rucksack. Bei der Pause oder wenn es frischer ist, wirst du dich aber freuen, sie anziehen zu können!

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