FACHBEGRIFFE:

Rotor: Rotor ist die englische Bezeichnung der Scheibe der Scheibenbremse. Ein Rotor (oder die Scheibe) kann zahlreiche unterschiedliche Muster haben, hat eine Stärke von ca. 1 mm mit einem mehr oder weniger großen Durchmesser entsprechend deinem Fahrrad und deinem Niveau (140 bis 220 mm Durchmesser).

Bremssattel: Der Bremssattel ist der Teil der Scheibenbremse, der die Bremsbeläge aufnimmt. Er befindet sich auf der Gabel (bei einer Vorderbremse) oder am hinteren Teil des Rahmens.

WIE FUNKTIONIERT EINE SCHEIBENBREMSE?

Eine Scheibenbremse ist ein Bremssystem, bei dem die Bremsbeläge, die sich in den Bremssätteln befinden, auf die Scheibe gedrückt werden, wo Reibung entsteht und somit gebremst wird. Es gibt zwei unterschiedliche Scheibenbremsen: hydraulische und mechanische.

Beim Bremsen mit einer Hydraulikbremse schiebt die Flüssigkeit zwischen dem Bremshebel und den Bremssätteln (in der Hülle) die Beläge auf die Scheibe, wo Reibung entsteht und somit gebremst wird.

Wenn es sich um eine mechanische Scheibenbremse handelt, zieht der Druck auf die Bremse an einem Kabel, das an den Belägen zieht und diese ebenso auf die Scheibe schiebt.

Wie wähle ich eine Scheibenbremse aus?

KANN ICH EINE SCHEIBENBREMSE AN MEINEN FAHRRAD ANBRINGEN?

Eine Scheibenbremse kann nicht auf jedem Fahrrad angebracht werden. Die Scheibenbremse ist relativ neu bei Fahrrädern und wird für die meisten Fahrräder noch nicht verwendet.

Um sie anzubringen, müssen zwei Dinge kompatibel sein: der Rahmen (oder die Gabel, wenn es sich um eine Vorderbremse handelt) und das Rad.

Der Rahmen muss hinten zwei Einkerbungen besitzen, an denen der Bremssattel befestigt wird. Rahmen, die über diese verfügen, können eine Scheibe aufnehmen, allerdings sollte man sich beim Hersteller erkundigen, ob eine maximale Größe empfohlen ist. (Je größer die eingesetzte Scheibe, desto robuster sollte der Rahmen sein).

Ebenso muss bei einer Vorderbremse die Gabel dafür vorgesehen sein. Auch hier muss die maximale Größe der Scheibe beachtet werden, um die Gabel nicht zu schwächen.

Dann müssen die Laufräder kompatibel sein. Auf einer Seite der Radnaben müssen sich 6 kleine Löcher befinden (für die Schrauben), die einen Stern bilden. Hier kann die Scheibe (oder der Rotor) am Rad befestigt werden.

IST EINE SCHEIBENBREMSE INTERESSANTER ALS EINE HERKÖMMLICHE BREMSE?

Es gibt viele Vorteile: mehr Leistung (bei schwereren Fahrrädern) und schrittweiser Leistungsaufbau (je mehr Druck auf die Bremse, desto mehr bremst das Fahrrad, somit kann die Bremsung leicht dosiert werden).

Wenn das Rad nicht gestaucht ist, wird der Bremsvorgang nicht behindert, wenn es regnet, wird die Leistung nicht beeinträchtigt. Die Nachteile sind im Wesentlichen der Preis, da sie viel teurer als herkömmliche Bremsen ist.

Darüber hinaus, müssen der Rahmen, die Gabel und die Laufräder für den Einbau der Scheibenbremse kompatibel und viel robuster sein.

Wie wähle ich eine Scheibenbremse aus?

HYDRAULISCHE ODER MECHANISCHE SCHEIBENBREMSE?

Auch hier kommt es auf dein Budget und deine Erwartung hinsichtlich der Bremsung an.

Hydraulische Scheibenbremsen sind teurer und haben einen besseren Ruf, wenn du intensiv Fahrrad oder Mountainbike fahren möchtest und große Rotorgrößen einsetzen möchtest (sie erhitzen weniger, da sie eine größere Oberfläche besitzen).

Hydraulische Bremsen erzeugen auch eine bessere Leistung, einen besseren Leistungsaufbau (um den Bremsvorgang zu dosieren) und erfordern nur einmal pro Jahr (wenn du viel fährst) eine Leerung, um problemlos fahren zu können.

Wenn du keine großen Fahrten machst oder deine Bremse nicht zu sehr beanspruchst, reicht eine mechanische Bremse zweifelsohne aus.

Wenn du sie präzise einstellst, kann sie ebenso effizient wie eine Hydraulikbremse sein. Dies hängt von der Marke und der Qualität der Scheibenbremse ab.

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