WIE FINDE ICH DEN RICHTIGEN REIFEN FÜR MEIN MOUNTAINBIKE?

Im Gegensatz zu Fahrradreifen für Rennräder müssen Reifen für Mountainbike besonders weich sein, um sich möglichst gut an das wechselhafte und unregelmäßige Gelände anzupassen. Darüber hinaus sind jedoch noch weitere Aspekte zu beachten. In diesem Artikel erfährst du, wie du den richtigen Mountainbikereifen findest.

Die Auswahl eines Mountainbikereifens erfolgt anhand von drei Kriterien: Verwendungszweck (Art des Geländes), Durchmesser und Festigkeit.

VERWENDUNGSZWECK

Beim Mountainbikefahren unterscheidet man trockenes, steiniges, gemischtes und schlammiges Gelände. Je nach Untergrund ändern sich zum einen die Haftungseigenschaften der Reifen, zum anderen auch der zur Fortbewegung erforderliche Energiebedarf.

MOUNTAINBIKEFAHREN AUF TROCKENER ODER STEINIGER STRECKE

Am besten geeignet sind Reifen mit vielen kleinen und eng aneinanderliegenden Stollen oder Noppen auf der Lauffläche. Durch die geringe Profilhöhe haftet dein Mountainbikereifen besser auf glattem und trockenem Untergrund.

MOUNTAINBIKEFAHREN AUF GEMISCHTER STRECKE (WEDER SEHR TROCKEN NOCH SEHR SCHLAMMIG)

Auf gemischtem Untergrund benötigst du Reifen mit relativ nah aneinanderliegenden Stollen auf der Lauffläche und weiter auseinanderliegenden an den Seiten.  Die seitlichen und mittleren Stollen bieten auf trockener Strecke genauso viel Halt wie auf nasser.

MOUNTAINBIKEFAHREN AUF SCHLAMMIGER STRECKE

Auf schlammigem Terrain benötigst du ein Reifenprofil mit hohen und weit auseinanderliegenden Stollen, an denen der Matsch nicht so leicht kleben bleibt (was den Reifen rutschig machen würde). Die allgemeine Regel lautet: Je höher die Stollen, desto besser haftet der Reifen auf nassem Untergrund und desto weniger rutscht du damit weg.

REIFENDURCHMESSER

Um die erforderliche Größe deines Reifens zu ermitteln, musst du einfach nur auf deinen alten Reifen schauen. Auf dessen Flanken kannst du ablesen, welchen Durchmesser (26, 27,5 oder 29 Zoll) und welche Reifenbreite (von 1,2 bis 2,4 Zoll) du benötigst.

FESTIGKEIT DER SEITENWAND

HARTE SEITENWAND

Eine steife Seitenwand bedeutet ein höheres Gewicht. Allerdings lässt sich der Reifen auch leichter montieren und ist zudem robuster.

WEICHE SEITENWAND

Wenn die Seitenwand nicht sonderlich fest ist, macht dies den Reifen leichter und einfacher zu transportieren, da du ihn zusammenfalten kannst.

Nicolas

Experte für Fahrräder

Denke daran, deine Fahrradreifen mindestens einmal pro Monat gemäß den auf der Außenseite angegebenen Werten aufzupumpen.

AUSSERDEM EMPFEHLEN WIR DIR UNSERE TIPPS ZUM RADFAHREN