1) BESTANDTEILE EINES SNOWBOARDS

1. Tail

2. Nose

3. Mitte

4. Bindungsbefestigungsbereich

5. Base

6. Kanten

Snowboarddiagramm

1. Topsheet

2. Fiberglas

3. Gummischicht

4. Holzkern

5. Insert

6. Seitenwange

7. Gummischicht

8. Kante

9. Fiberglas

10. Base

Bestandteile eines Snowboards
Wie du das richtige Snowboard findest – On-Piste

2) DEIN FAHRSTIL

Beantworte dir selbst folgende Fragen:

Gehst du gerne in Snowparks? Machst du gerne Sprünge und 180-Grad-Drehungen (oder mehr) und fährst gern über Buckelpisten?

Wie du das richtige Snowboard findest – On-Piste
Freeride – Mädchen

Fährst du gerne im Pulverschnee abseits der befestigten Pisten?

Freeride – Mädchen

ALLMOUNTAIN 

Wenn du dir noch nicht über deinen Fahrstil im Klaren bist oder einfach der totale Allrounder bist, dann entscheide dich einfach für ein ebenso vielseitiges Allrounder-Board und genieß den Spaß on- und off-Piste bei allem, was du tust.

Allmountain-Snowboard

Bei einem FREESTYLE-Snowboard handelt es sich um ein TWIN-TIP-Board, genauer gesagt:

- Ein hinten und vorne absolut symmetrisches Board.

- Die Bindungen sind dabei komplett mittig montiert (0 mm Setback).

Damit kannst du ganz einfach in beide Richtungen fahren (normal und Switch) und das Board ganz einfach drehen. Diese Boards sind sehr leichtgängig und machen wahnsinnig Spaß.

Twin-Tip-Snowboard

Ein FREERIDE-Snowboard ist ein DIREKTIONALES Board. Das bedeutet:

- Vorder- und Hinterseite des Boards unterscheiden sich. Normalerweise ist die Vorderseite länger und etwas breiter als die Hinterseite.

- Die Bindungen sind etwas weiter hinten montiert, etwa 10 mm, 20 mm oder sogar noch weiter hinten (ausgehend von der Mitte des Boards, dabei spricht man von „X mm Setback“).

Diese Boards lassen sich leichter drehen und bieten besseren Grip auf hartem Schnee und besseren Auftrieb in Pulverschnee. Sie sind bei hoher Geschwindigkeit stabiler und bieten insgesamt einen besseren Grip.

Direktionaler Shape

EIN Allmountain-SNOWBOARD, D. H.:

- Eine Kombination aus einem Twin- und einem direktionalen Snowboard.

- Setback ist möglich oder auch ein unterschiedlicher Flex an Nose und Tail des Boards.

- Diese Boards sind speziell für spaßhungrige Shredder geeignet, die ein Board für alle möglichen Einsatzbereiche möchten.

Direktionaler Twin-Tip-Shape

WICHTIG

Auch wenn ALLMOUNTAIN-Snowboards insgesamt die bessere Leistung für On-Pisten- und Off-Pisten-Fahrten bieten, solltest du nicht vergessen, dass auch FREESTYLE-Snowboards immer vielseitiger werden und sowohl on- als auch off-Piste gute Leistung bieten.

3) DEINE ERFAHRUNG

Hier einige Tipps zum Abschätzen deines Erfahrungsstands:

Einsteiger

EINSTEIGER

- Ich fahre auf grünen bis roten Pisten. Meine Drehungen sind eher gerutscht als geschnitten.
- Ich fange grade mit dem Switchfahren an.
- Ich kann schon kleinere Sprünge auf Modulen mit Absprung und Landung vom bzw. auf dem flachen Board.

FLEX: Entscheide dich für ein biegsames Snowboard, das Kantenfehler leichter verzeiht.

Fortgeschritten

FORTGESCHRITTEN

- Ich kann schon kleine geschnittene Drehungen auf hartem Schnee und fahre auch auf roten/schwarzen Pisten.
- Ich kann schon mehrere Switchdrehungen hintereinander.
- Ich kann 180-Grad-Sprünge.
- Ich kann schon einen 50-50 auf einer Box (parallel zur Box).

FLEX: Entscheide dich für ein Snowboard der Mittelklasse, mit dem du schneller fahren kannst und das bei besserem Grip trotzdem noch einfach zu fahren ist.

Experte

EXPERTE

- Ich fahre schnell, fahre auf jedem Schnee/jedem Terrain und springe.
- Ich kann auf engen Bahnen mit steilem Gefälle (35° oder mehr) fahren.
- Ich kann Grabs (wenn man während eines Sprungs das Board berührt) auf mittleren Plattformen (4 bis 6 Meter) und bleibe in der Luft stabil.
- Ich kann Boardslides (mit einer Ausrichtung des Snowboards zur Box von 90°) und einen 360° auf einer mittleren Plattform (4 bis 6 Meter).

FLEX: Entscheide dich für ein festes Board für erfahrene, fitte Fahrer. Eine harte Torsion sorgt dafür, dass das Board auch bei hoher Geschwindigkeit sicher in der Kurve liegt, selbst auf hartem, gefrorenem Schnee.

4) WELCHE GRÖSSE IST DIE RICHTIGE?

Fürs FREESTYLEN:

Ein relativ kurzes Board, 20 bis 25 cm kleiner als du.
Halte dein Board zum Abmessen vor dich – es sollte dir bis zwischen Schulter und Kinn reichen.

- Ein kleineres Board erleichtert Drehungen und Tricks.

- Ein längeres Board bietet bei hoher Geschwindigkeit und beim Landen nach Sprüngen bessere Stabilität und eignet sich besonders für für ihre Größe eher schwere Menschen.

Für ALLMOUNTAIN:

Ein relativ kurzes Board, 10 bis 20 cm kleiner als du.
Halte dein Board zum Abmessen vor dich – es sollte dir bis zwischen Schulter (oder unterer Nacken) und Kinn reichen.

- Für einfachere Handhabung empfiehlt sich ein kürzeres Board. Es eignet sich außerdem besonders für Menschen, die für ihre Größe relativ leicht sind.

- Wenn du mehr Stabilität für hohe Geschwindigkeiten möchtest, entscheide dich am besten für ein längeres Board.

Die richtige Snowboardgröße

DIE RICHTIGE SNOWBOARDGRÖSSE – Größentabelle

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5) SOLLTE ICH MICH FÜR EIN BREITES SNOWBOARD ENTSCHEIDEN?

Wenn du eine Schuhgröße von 46 oder mehr hast, entscheide dich am besten für ein "breites Snowboard", damit sich deine Füße in Kurven nicht in den Schnee bohren.

Bei einer Schuhgröße von 44,5 oder 45 ist das nicht zwingend notwendig, aber auch in diesem Fall kann ein breites Snowboard angenehmer sein.

Für die beste Ausstattung:

Wie du das richtige Snowboard findest

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Viel Spaß beim Aussuchen und dann ab mit dir auf die Piste!
(Im Auftrag des gesamten DREAMSCAPE Teams)

Wie du das richtige Snowboard findest

PHILIPPE TIERCIN

Snowboard-Equipment-Produktmanager bei DREAMSCAPE und Snowboard-Enthusiast