WELCHE STEIGEISEN SIND DIE RICHTIGEN?

Riemen- oder Kombibindung? Zehn oder zwölf Zacken? Es gibt unterschiedliche Arten von Steigeisen. Wie soll man sich da zurechtfinden?

Die Wahl der Steigeisen hängt von der geplanten Tour und dem verwendeten Schuhtyp ab.

GLETSCHERTOUREN

Bei Steigeisen für Gletschertouren steht das geringe Gewicht im Vordergrund. Ihre zehn Zacken reichen aus, um auf Gletschern mit einem Gefälle von bis zu 30 Grad unterwegs zu sein.

BERGSTEIGEN

Wähle Steigeisen mit zwölf Zacken, denn sie sorgen für den perfekten Grip. Die Multitalente sind für Hänge zwischen 50 und 60 Grad geeignet.

EISKLETTERN, ENGE COULOIRS UND NORDWÄNDE

Entscheide dich für Steigeisen mit festen und leistungsstarken Vorderzacken, um Hänge mit einem Gefälle von bis zu 90 Grad bezwingen zu können.

DER VERWENDETE SCHUHTYP

Nicht jedes Steigeisen passt auch zu jedem Schuh. Die Wahl der Bindung hängt vom Schuhtyp ab, der genutzt wird.

SCHUHE MIT HINTEREM SOHLENRAND

Auf diesen Schuhtyp triffst du beim Bergsteigen am häufigsten. Hier werden Steigeisen mit Kombibindung empfohlen.

SCHUHE MIT VORDEREM UND HINTEREM SOHLENRAND

Bei diesem generell sehr starren und für das Eisklettern ausgelegten Schuh solltest du eine Automatikbindung wählen. Im Übrigen werden Automatikbindungen auch bei Skischuhen verwendet.

SCHUHE OHNE SOHLENRAND

Bei Schuhen ohne Sohlenrand kann nur eine Riemenbindung verwendet werden.

Alex

PRODUKTMANAGER EISPICKEL

Deine Steigeisen musst du nach jedem Einsatz mit klarem, kaltem Wasser reinigen und sie anschließend trocknen lassen, bevor du sie vor Feuchtigkeit geschützt lagerst, damit sie nicht korrodieren.

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