DIE VERSCHIEDENEN FAHRPRAKTIKEN:

Ob Freizeitfahrten, Cross-Country, All Mountain oder die anspruchsvolleren Varianten wie Enduro oder Downhill ...

Von unserer Fahrpraxis hängt ab, welchen Reifen wir brauchen. Je engagierter wir fahren, desto empfehlenswerter ist ein breiter Reifen. Gelegentliche Freizeitfahrten sprechen eher für Maße von 26*1.90 oder  29*2.00, beim Downhill ist es ratsam, Reifen von 2,50 zu fahren.

 

Kurzer Überblick:

- Für gelegentliche Freizeitfahrten passt ein Reifen mit 1,90er Breite

- Für das Cross-Country eignet sich eine Breite von 1,80 bis 2,15, je nachdem, wie die Konditionen sind. Dazu kommen wir später.

- Für das All Mountain gilt: 2,15 bis 2,35

- Fürs Enduro 2,25 Minimum bis 2,40 Maximum

- Fürs Downhill ist 2,50 ein guter Kompromiss.

Kriterien für die Auswahl der Mountainbike-Reifen

Die entscheidenden Faktoren sind Trockenheit, Feuchtigkeit, matschiger Boden, Schnee. Im Norden haben wir ohne Ausnahme über das Jahr verteilt von allem etwas.

Was die Witterungsverhältnisse betrifft: Je nach Terrain und Saison würde ich mich für Reifen entscheiden, die mehr oder weniger Grip haben, um gute Leistung zu erzielen und genug Verdrängung zu bieten. Worauf ich aber besonders achte, das ist die seitliche Bodenhaftung der Reifen.

Die spielt nämlich egal bei welchem Wetter und egal bei welchem Boden eine wichtige Rolle, denn in Kurven sind viele Reifen schnell am Limit und man stürzt wie ein nasser Sack. Wir sollten auch die Tücken der Natur nicht unterschätzen, die uns gern mal einen Reifen aufschlitzen. Deshalb ist der Air Light nicht überall eine gute Lösung.

 

Fahre lieber einen Hutchinson (Hardskin) wie den weiter unten, oder den Double Defense. Jede Marke hat Reifen im Sortiment, die verstärkt sind, was in steinigen, schroffen Gegenden wie dem Süden oder der Bretagne zu empfehlen ist.

Kriterien für die Auswahl der Mountainbike-Reifen

EIN FAKTOR, DER UNS ALLE BETRIFFT: DAS BUDGET !

Egal, ob man mehr oder weniger Geld in die Hand nehmen kann, es gibt viel Auswahl, aber eben auch unterschiedliche Qualitäten, was die Struktur der Reifen betrifft und die Härte des Gummis. So gibt es härteres Material, was weniger kostet, länger hält, aber dafür weniger Grip hat und schwerer ist.

Ein weicher Reifen ist dafür leichter, hat mehr Grip, ist aber teurer und weniger lang haltbar, besonders dann, wenn man anspruchsvolle Disziplinen fährt wie das Downhill oder Enduro, für die sie aber besonders gut geeignet sind. Ein Beispiel dafür ist der Super Tacky von Maxxis, der unvergleichlich guten Grip hat, aber sehr kurzlebig ist.

Tubeless-Reifen fürs Mountainbiking fallen je nach Beschaffenheit auch unterschiedlich aus, sowohl in der Qualität als auch im Preis.  Bei all den Modellen kann man schon mal durcheinanderkommen ...

Deshalb lass uns das Ganze noch mal einfach formulieren: Reifen sind Schuhe fürs Fahrrad und wir ziehen im Winter ja auch keine Flip-Flops an, außer wir sind gerade in der Karibik :-) Lass uns trotzdem mal einen Blick auf die Details werfen. Ich empfehle dir für die folgenden Disziplinen folgende Bereifung fürs Mountainbiking:

Kriterien für die Auswahl der Mountainbike-Reifen
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