JOGGEN IN DER NATUR ODER AUF DER STRASSE?

Das Joggen auf der Straße und das Joggen in der Natur oder auf einem Trail wird oftmals als sehr unterschiedlich dargestellt. Fakt ist aber, auch wenn jede der Disziplinen ihre Eigenheiten hat, so sind sie sich doch sehr ähnlich. Hier ein paar gute Gründe dafür, überall zu laufen.

ASPHALTLANDSCHAFT

Selten fängt jemand, der gerade ins Laufen einsteigt, mit Trailrunning an. In der Regel wird zuerst einmal auf asphaltierten oder befestigten Wegen geübt. Die Ausdauer und die Schritttechnik lassen sich am besten auf einem Untergrund trainieren, der wenig bis keine Unebenheiten aufweist.

Jedes Jahr werden unzählige organisierte Straßenrennen angeboten. 10-Kilometer-Rennen, Halbmarathons, Marathons, Ultramarathons, Rennen nur für Frauen oder Nordic-Walking-Wettkämpfe: Fast sechs Millionen Franzosen gehen laufen und immer mehr von ihnen melden sich auch bei Wettkämpfen an. Dabei sind der 10-Kilometer-Lauf und der Halbmarathon die verbreitetsten Formen. Auch in Deutschland.

DIE ERFAHRUNG TRAIL

Das Trailrunning ist wiederum eine ganz eigene Art zu laufen. Hinter der Lust auf Trailrunning steckt oft der Wunsch nach Freiheit und das Bedürfnis, die populären, gut besuchten Strecken zu meiden und immer wieder interessante Gegenden zu entdecken.

Das Trailrunning eignet sich aber nicht für jeden. Man braucht dazu eine spezielle Ausrüstung, um für mehrere Stunden autonom unterwegs sein zu können (zum Terrain passendes Laufschuhwerk, Kleidung, um sich vor eventuellen Wetterumschwüngen schützen zu können, Handy, Snacks etc.).

 

Wie beim Laufen auf Asphalt oder befestigtem Boden auch sollte man darauf achten, seine Leistung progressiv zu steigern. Beachte dabei die wirklich gelaufene Zeit und den Schwierigkeitsgrad der Strecke. Es sollte kein Zwischenschritt ausgelassen, sondern wirklich nach und nach gesteigert werden. Denn wenn man sich zu viel auf einmal abverlangt, kann man unangenehme Überraschungen erleben und sich im schlimmsten Falle in Gefahr bringen.

MEHR ÄHNLICHKEITEN ALS UNTERSCHIEDE

Die beiden Disziplinen ähneln sich sehr. Es unterliegt einer gewissen Logik, dass Läufer die Strecken danach aussuchen, was sie bevorzugen oder was die Gelegenheit bietet.

Für diejenigen, die meistens auf Asphalt laufen, besonders für Marathonläufer, bietet das Trailrunning die Möglichkeit, mal frische Luft zu schnuppern und aus dem festen Ritus eines oft genau geplanten Trainings auszubrechen. Dabei lässt sich die Leistung steigern, besonders dann, wenn auch Steigungen zu bewältigen sind.

Für diejenigen, die hauptsächlich Trails laufen, ist der Wechsel auf Asphalt dazu gut, die Lauftechnik zu trainieren und sich aufs spezifische Konditionstraining zu konzentrieren sowie Intervalltraining zu machen (besonders auf der Laufbahn).

Bei organisierten Wettkämpfen in städtischen Gebieten werden sich Trailrunner auch auf Asphalt zurechtfinden müssen. Einige Städte bieten mittlerweile urbane Trails.

Die beiden Disziplinen sind also durchaus verwandt und stehen nicht in Konkurrenz. Ob man nun lieber auf befestigten Wegen oder auf Trails läuft, die Motivation fürs Laufen bleibt die gleiche: es muss Spaß machen!

Außer diejenigen, die nur für Läufer unter 75 kg bestimmt sind.

Aber es sind auch nicht alle Wettkampfarten für jeden geeignet, und man muss auf die etwaigen Besonderheiten achten und auf die Gewichtsvorgaben, die für die Läufer gelten.

Die meisten Laufarten eignen sich, inklusive die verschiedenen Wettkampfarten.

Nicolas

PRODUKTLEITER LAUFSCHUHE FÜR TRAILS

Das Material der Ausrüstung ist beim Trailrunning genauso wichtig wie die Kondition. Schau dir mal unsere speziell aufs Trailrunning ausgelegten Trainingspläne an und halte dich an die Ratschläge, die wir geben.

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