Die Whey-Proteine

Die Whey-Proteine wurden noch vor einiger Zeit "Molke" oder "Molkenprotein" genannt. Sie werden komplett aus Milch gewonnen. Dieses Protein ist der Star unter den Bodybuildern, es kann jedoch auch bei anderen sportlichen Aktivitäten sehr nützlich sein.

Geschichte der Whey-Proteine

Anfang des 20. Jahrhunderts hieß das Whey-Protein noch "Molke", es wurde bei der Käseherstellung gewonnen. Diese Molke entsteht durch die Gerinnung von Proteinen und wurde seinerzeit als Abfallprodukt betrachtet. Um diesen Abfall zu vermeiden dehydrierte die Industrie diese Molke, um sie als Pulver bei der Fütterung von Tieren zu nutzen.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte die Forschung über diese Substanz, die die Muskelarbeit verbesserte, einen gewaltigen Aufschwung in der wissenschaftlichen Welt. Das ermöglichte es das ganze Potenzial der Molke zu erfassen und ihre wohltuenden Wirkungen ans Licht zu bringen.

Was sind Whey-Proteine?

Ein Whey-Protein ist ein Protein aus der Molke. Es wird zu 100 % aus Milch gewonnen. Diese besteht zu 80 % aus Casein und zu 20 % aus Molke.
Molke ist das Protein, das die höchste biologische Qualität besitzt, das heißt, es ist das Protein, dessen Aminosäuren vom Körper am leichtesten aufgenommen werden können.
Molke enthält Wasser, Laktose, lösbare Proteine, Vitamine (B1, B2, B6) und Mineralien (hauptsächlich Kalzium).
Wie wird Whey gewonnen? Die Molke wird gefiltert, um die Proteine zu konzentrieren und anschließend dehydriert um das Pulver zu erhalten: das Whey.

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Es gibt unterschiedliche Whey-Proteine

Es gibt verschiedene Arten von Whey. Sie unterscheiden sich durch ihren Filterungsprozess. Es gibt zunächst einmal Konzentrate, die die einfachste Form haben, und deswegen am preiswertesten sind. Die kostspieligsten Formen sind das Isolat und das Hydrolysat.  Je nach Filterungsprozess unterscheidet sich ihr Proteingehalt:

• Whey-Konzentrat: 70 bis 80 % Proteine
• Hydrolysat oder Isolat: 85 bis 95 % Proteine

Je höher die Proteinkonzentration ist, desto niedriger ist der Anteil der Kohlehydrate und Lipide, aber das Konzentrations- und Reinigungsverfahren macht das Endprodukt kostspieliger.

Zusammensetzung der Whey-Proteine

Das Whey-Protein enthält alle essenziellen Aminosäuren. Besonders reich ist es jedoch an BCAA (Branched Chain Amino Acid), das aus drei Aminosäuren besteht: Valin, Leucin und Isoleucin. Bei annähernd 25% der Whey-Proteine handelt es sich um BCAAs. Dieses sind die Aminosäuren, die von den Muskeln am meisten genutzt werden.
Darüber hinaus ist das Whey-Protein eine sehr gute Glutaminquelle, dabei handelt es sich um eine Aminosäure, die den Muskel schützt. Das Whey-Protein besitzt einen biologischen Wert von 104 bis 114, derjenige von Casein liegt im Vergleich dazu bei 80.
Der biologische Wert eines Proteins errechnet sich im Hinblick auf die darin enthaltenen Aminosäuren. Er dient dazu, die gute Verdaubarkeit eines Proteins zu bestimmen. Je höher dieser Wert ist, desto optimaler werden die im Protein enthaltenen Aminosäuren assimiliert und vom Organismus verarbeitet.

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