DIE RICHTIGE WAHL EINES HOMETRAINERS

Das Prinzip eines Hometrainers ist es, dem Radfahrer zu ermöglichen weiter zu trainieren, unabhängig von den klimatischen Bedingungen, indem er sein eigenes Fahrrad auf diesen Ständer stellt. In der Winterzeit ist ein Hometrainer ideal und kann sich als sehr nützlich erweisen, wenn der Radfahrer sich zu Hause in Form bringen möchte oder wenn einige Trainingselemente auf der Straße schlecht durchzuführen sind. Kurz gesagt, der Hometrainer kann sich als sehr nützlich für das Cardio-Training erweisen, um das erreichte Niveau zu halten und fit zu bleiben.

Es gibt drei Arten von Hometrainern (mit magnetischer Bremse, mit elektromagnetischer Bremse oder Fluid).
Für eine gute Auswahl sind mehrere Kriterien ausschlaggebend: die maximale Leistung, die Art der Bremse (verbunden mit der Art des gewählten Hometrainers) und die Vernetzung.

MAXIMALE LEISTUNG

Die maximale Leistung wird in Watt ausgedrückt und gibt den maximalen Bremswiderstand an.

In Abhängigkeit der Trainingsziele (Hügelsimulation, Sprint etc.) ist die Anforderung an die Leistung unterschiedlich. Damit man über ein möglichst breites Trainingspanel verfügen kann, ist es am besten, auf eine gute Maximalleistung zu setzen (ab 700 Watt).

DER BREMSTYP

Die Trittflüssigkeit hängt vom Bremssystem des Hometrainers ab und vom Gewicht des Schwungrads des Hometrainers.

FLUID HOMETRAINER

Die Fluid Hometrainer sind leiser als die magnetischen und elektromagnetischen Hometrainer und bieten ein fast authentisches Fahrgefühl, das dem eines echten Fahrrads sehr nahe kommt. Das ist auch die Art Hometrainer, die den meisten Widerstand beim Treten bietet und auch steile Anstiege simulieren kann.

DER HOMETRAINER MIT MAGNETISCHER BREMSE

Der Widerstand kann durch ein mechanisches Stellrad eingestellt werden. Einfach und widerstandsfähig beweist dieser Hometrainer auch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

DER HOMETRAINER MIT ELEKTROMAGNETISCHER BREMSE

Hier wird das Bremsen elektronisch und ohne Kabel durch einen Computer am Lenker oder durch PC-, Smartphone- oder Tablet-Apps gesteuert. Der Hometrainer mit elektromagnetischer Bremse ist ideal für eine interaktive Erfahrung.

DIE VERNETZBARKEIT

Um das Training abwechslungsreicher zu gestalten gibt es heute eine Vielzahl an Apps oder Software, die es ermöglichen eine interaktive Erfahrung zu machen, wie virtuelle Rennen oder standortbezogene Videos.

Manche Hometrainer verfügen zusätzlich über integrierte Sensoren. Bei anderen besteht die Möglichkeit, sie mit optionalen externen Sensoren auszustatten. Diese Sensoren ermöglichen es, die Leistung optimal zu messen (Geschwindigkeit, Leistung, Trittfrequenz...).

In Abhängigkeit der verwendeten Technologie (Bluetooth Smart und/oder ANT+) können die Hometrainer mit einem PC, einem Tablet, einem Smartphone, einem Fahrradcomputer oder GPS verbunden werden. Einige Modellen verwenden dank eines Systems, das direkt mit der Fahrradkette verbunden ist, die Direktübertragung.

Hervé

Decathlon Fahrradspezialist

Wenn dein Fahrrad auf dem Hometrainer ist, ist das Hinterrad angehoben: eine Position, die störend sein kann. Wenn auch das Vorderrad angehoben wird, verbessert sich der Komfort.

Merke auch, dass sich das Hinterrad auf einem Hometrainer schneller abnutzt als auf der Straße. Sorge wenn möglich für einen Spezialreifen, sodass sich das Hinterrad nicht wortwörtlich in Luft auflöst...

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