DIE RICHTIGE WAHL EINER FAHRRADTASCHE ODER EINES FAHRRADKORBS

Hat man sie einmal für sich entdeckt, mag man ohne sie nicht mehr unterwegs sein, denn Satteltaschen und Fahrradkörbe erleichtern die Fahrt in der Stadt oder auch während einer Fahrradtour enorm.

Die Wahl des passenden Modells trifft man im Hinblick darauf, wo es angebracht werden soll (am Lenker oder auf dem Gepäckträger), wie groß das gewünschte Fassungsvermögen sein soll und in wieweit es wasserdicht sein soll.

BEFESTIGUNG VORN ODER HINTEN?

Hast du lieber ein Auge auf dein Gepäck, oder hast du die Last lieber hinten verteilt? Was ist praktischer?

VORNE BEFESTIGT

Fahrradkörbe, die vorn am Lenker angebracht werden, sind zwar praktisch, weil man seine Sachen immer im Blick hat, aber das Fassungsvermögen ist begrenzt: in der Regel etwa 12 Liter bei 5 kg Maximallast. Manche Körbe aus Metall oder Stoff werden direkt am Lenker befestigt. Andere brauchen eine spezielle Befestigungseinrichtung vorn oder für den Gepäckträger. Achte darauf, bevor du dich zum Kauf entscheidest!

HINTEN BEFESTIGT 

Fahrradtaschen werden meistens am Gepäckträger, also hinten befestigt. Es gibt einfache Satteltaschen (die nur einseitig am Gepäckträger befestigt sind) und doppelte Satteltaschen (beidseitig vom Gepäckträger). Sowohl bei einfachen als auch bei doppelten Satteltaschen kann man je nach Bedarf Modelle mit unterschiedlichem Fassungsvermögen kaufen. Das Fassungsvermögen wird bei Satteltaschen normalerweise in Litern angegeben, bei Fahrradkörben in Kilogramm.

DIE WASSERDICHTIGKEIT

Wenn du oft mit dem Rad fährst, sollte nicht unterschätzt werden, wie wichtig die Wasserdichtigkeit deiner Ausrüstung ist. Was beim Kauf vielleicht einfach wie eine nette zusätzliche Eigenschaft erscheint, entpuppt sich spätestens beim ersten Schauer als goldwert!

WASSERDICHT BEDEUTET NICHT WASSERABWEISEND 

Denk dran, dass Wasserdichtigkeit nicht dasselbe bedeutet wie eine wasserabweisende Eigenschaft: Wasserabweisend bedeutet nur, dass der Stoff das Wasser an der Oberfläche abperlen lässt. Je mehr Wasser einfach am Stoff abläuft, ohne einzudringen, desto wasserabweisender ist er. Der Nachteil ist, dass wasserabweisende Stoffe auf Dauer doch Wasser durchlassen.

 

Wasserdichte Stoffe hingegen verhindern vollkommen, dass Wasser durch den Stoff dringen kann. Egal, ob es sich um Regen, Schnee, heftige Schauer oder nur um ein wenig Feuchtigkeit handelt.

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