DIE RICHTIGE WAHL DER FAHRRADBELEUCHTUNG

Die Fahrradbeleuchtung ist ein entscheidender Faktor für die Sicherheit von Radfahrern. Mit der Verbreitung von LED-Leuchten und den immer besser werdenden Akkus hat sich dieses unverzichtbare Zubehör in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Die Auswahl ist groß und bietet für alle Anforderungen eine optimale Lösung.

1. SEHEN UND GESEHEN WERDEN

Fahrradleuchten lassen sich in zwei Kategorien einteilen:

 

 

SEHEN

Zum Erkennen der Straße und etwaiger Hindernisse (geeignet, um auf dem Fahrrad zu sehen).

GESEHEN WERDEN

Ziel ist es, von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden (reicht nicht aus, um beim Radfahren die Strecke und Umgebung zu sehen).

 

Lux? Lumen? Was bedeutet das?

 

 

– Das LUX ist eine Maßeinheit der Beleuchtungsstärke. Es gibt an, welcher Lichtstrom auf eine beleuchtete Fläche fällt und hilft, die Leistung von Leuchten zum SEHEN zu vergleichen.

Beispiel: In unserem Fall geht es um die Fläche vor dem Vorderrad des Fahrrads (siehe Abbildung oben).

 

– Mit LUMEN wird die Leuchtkraft einer Lampe angegeben. Sie hilft beim Vergleich von Beleuchtung zum GESEHEN WERDEN.

Beispiel: die gesamte Umgebung beim Radfahren (siehe Abbildung oben).

2. SEHEN

Die Effizienz einer Lampe hängt von zwei Faktoren ab:

1. Der Beleuchtungsstärke in LUX

2. Der Größe des Lichtkegels

 

GUT ZU WISSEN: 

Was für eine Lampe du brauchst, hängt von der GESCHWINDIGKEIT ab, mit der du fährst (Beispiel: Bei langsamem Tempo kannst du mit der VIOO ROAD 500 Hindernisse auf der Straße erkennen und umfahren. Für schnellere Geschwindigkeiten empfehlen wir mindestens die VIOO ROAD 900.)

 

3. GESEHEN WERDEN

DIE POSITION

RÜCKLEUCHTEN

Mit einer Rückleuchte (rot) kann man von Verkehrsteilnehmern GESEHEN WERDEN, die sich hinter einem befinden.

FRONTLEUCHTEN

Frontleuchten (weiß) sorgen dafür, dass man von Fußgängern, die die Straße überqueren, und von Fahrzeugen, die die Richtung wechseln, GESEHEN WIRD.

 

SICHTBARKEIT

Die Sichtbarkeit einer Leuchte hängt ebenfalls von zwei Faktoren ab:

1. Der Beleuchtungsstärke in Lumen

2. Der Größe des Lichtkegels

Gut zu wissen: Bei zulässiger Beleuchtung kommt eine besondere Linse zum Einsatz, die das Licht optimal streut. So kann die gleiche Sichtbarkeit mit weniger Leistung erreicht werden.

DER MODUS

Manche Leuchten verfügen über einen Dauer- und/oder einen Blinkmodus.

BLINKMODUS

Mit dem Blinkmodus (vorne oder hinten) ziehst du die Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer auf dich.

Gut zu wissen: Im Blinkmodus halten Akkus länger als im Dauermodus.

 

DAUERMODUS

Im Dauermodus leuchtet die Lampe kontinuierlich. Er hilft anderen Verkehrsteilnehmern, deine Geschwindigkeit, deine Position und deine Maße einzuschätzen, damit du sicher unterwegs bist.

 

EINSATZBEREICH

Bei der Auswahl der richtigen Beleuchtung kommt es auch darauf an, wo du unterwegs bist:  

BEI NACHT IN BELEUCHTETER UMGEBUNG

Andere Verkehrsteilnehmer müssen dich so früh wie möglich erkennen können. Idealerweise sollte deine Beleuchtung BLINKEN, um die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen.

BEI NACHT IN UNBELEUCHTETER UMGEBUNG

Die anderen Verkehrsteilnehmer müssen deine Position, deine Geschwindigkeit und deine Maße einschätzen können. Deshalb sollte sich deine Beleuchtung idealerweise im DAUERMODUS befinden.

AM TAG

Andere Verkehrsteilnehmer müssen dich so früh wie möglich erkennen können. Idealerweise sollte deine Beleuchtung HELL sein und BLINKEN, um die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen.

4. STROMQUELLE

Welche Stromquelle am besten für deine Anforderungen geeignet ist, hängt vor allem von der Einsatzhäufigkeit ab.

BATTERIE

Bei GELEGENTLICHEN Fahrten (ein- bis zweimal pro Monat) musst du dir mit Batterien keine Gedanken um die Energieversorgung machen.

AKKU

Für den REGELMÄSSIGEN Einsatz (einmal pro Woche bis täglich) bietet sich ein per USB wiederaufladbarer Akku an.

5. UNSERE BELEUCHTUNGSSETS

Unser Tipp für optimale Sicherheit: 1 Frontleuchte im Dauermodus, 1 Frontleuchte im Blinkmodus, 1 Rückleuchte im Dauermodus, 1 Rückleuchte im Blinkmodus.

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