WIE GELINGT DER SPORTLICHE WIEDEREINSTIEG?

Diesmal ist es so weit. Du bist fest entschlossen, endlich wieder mit Sport anzufangen! Ein guter Vorsatz - für den man allerdings ein paar Vorsichtsmaßnahmen ergreifen sollte, damit er zum Erfolg führt ...

Wie gelingt der sportliche Wiedereinstieg?

In verschiedenen Lebenssituationen verliert Sport an Bedeutung. Das Studium, die Familie, ein Umzug, ein anspruchsvolles Berufsleben ...

Es gibt viele - und gute - Gründe, die Sportschuhe an den Nagel zu hängen (sonst hättest du das Fitnesstraining oder die wöchentliche Laufrunde gar nicht erst aufgegeben). Aber nach mehreren Monaten oder Jahren reift dann der Entschluss: Egal ob mit dem Vorschlaghammer oder dem Brecheisen, im übervollen Terminkalender muss wieder Platz sein für Sport!

Ich möchte dir zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg in den Sport verhelfen und lasse mich dabei vom Osteopathen Adrien Lelong unterstützen!

Mit einem Gesundheitscheck beginnen!                    

Vor dem sportlichen Wiedereinstieg sollte man eine Gesundheitsbilanz ziehen und sich vergewissern, dass der Körper der geplanten Belastung standhält. "Einen Gesundheitscheck, den jeder Arzt oder Osteopath vornehmen kann, empfehle ich jedem über vierzig. Nach dieser Bestandsaufnahme kann der Patient ganz beruhigt seinen sportlichen Aktivitäten nachgehen." Und man muss sich nicht mehr besorgt fragen, ob die Schulter, die schon früher manchmal Probleme bereitet hat, überhaupt mitmacht.

Für den sportlichen Wiedereinstieg ist der Spaß besonders wichtig

Die gute Neuigkeit ist: Wer wieder anfängt Sport zu treiben, darf dafür seinen Lieblingssport wählen. Laufen, Tennis, Crosstraining, Reiten ...

"Der Sport soll Spaß machen und den Sportler motivieren. Laufen, Bewegung, Anstrengung soll Vergnügen bereiten. Das zählt. Die beste Triebkraft ist der Spaß!" 

Der Osteopath rät außerdem, die richtige Ausrüstung zu wählen. Nichts ist schlimmer als ein ungeeigneter Schuh oder eine Short, die regelmäßig an Stellen reibt, die nicht darum gebeten haben.

Wie gelingt der sportliche Wiedereinstieg?

Langsam und schrittweise wieder einstiegen                       

Auch wenn du einen Sport betreibst, der Spaß macht, muss man es langsam angehen lassen. "Patienten, die mit dem Laufsport anfangen möchten, empfehle ich, am Anfang zweimal pro Woche 10 bis 20 Minuten zu laufen." Es geht darum, langsam anzufangen und sich immer mehr zu steigern. Das gleiche gilt für Fitnesssport und Bodybuilding. "Ein Fitnesstrainer kann den Sportler dahingehend beraten und ein sanftes Programm für den Wiedereinstieg planen", empfiehlt Adrien Lelong. "Dahinter steht die Idee, die Gelenke schrittweise wieder an Belastung zu gewöhnen. Das kann einen kleinen Moment dauern."

 

Denk daran, was der Arzt gesagt hat: Verletzungen und Verspannungen lassen sich durch aufwärmen vor dem Training und dehnen hinterher vermeiden. Vergiss nicht, genug zu trinken (vorzugsweise Wasser, Wodka ist weniger erfrischend), damit keine Krämpfe oder Sehnenentzündungen auftreten, und achte auf einen gesunden Lebensstil. "Die körperliche Leistungsfähigkeit steht und fällt mit der Ernährung", so der Osteopath.

Das bedeutet aber nicht, dass du dir nicht von Zeit zu Zeit eine besondere Belohnung gönnen darfst. Immerhin hast du den Wiedereinstieg in den Sport geschafft!

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