WIE FÜHRT MAN EIN KIND AN SPORT HERAN?

Hat dein kleiner Dreikäsehoch, der springt, robbt, klettert und seine vielen körperlichen Möglichkeiten austestet, Schwierigkeiten, seine Energie zu kanalisieren? Hat dein achtjähriger Nachwuchs, der von Online-Spielen fasziniert ist, Schwierigkeiten, sich mit einem Sport anzufreunden?  Mit unseren Tipps begeisterst auch du dein Kind für Sport!

Wie führt man ein Kind an Sport heran?

INHALTSVERZEICHNIS:

Wie kann ich mein Kind sportlich fördern?

Körperliche Betätigung tut auch schon den ganz Kleinen gut. Denn Bewegung fördert den Stoffwechsel und festigt die Knochen sowie die Entwicklung von Muskeln und Organen. Um dein Kind an Bewegung und den damit verbundenen Spaß heranzuführen, solltest du diese Dinge beachten:

- Sei ein Vorbild und treibe selbst regelmäßig Sport
- Zeige deinem Kind, wie gut es tut, regelmäßig aktiv zu sein
- Führe deinem Kind deine Lieblingsübungen vor
- Treibt gemeinsam Sport
- Seid in eurer Freizeit aktiv: geht wandern, Fahrrad fahren, klettern oder schwimmen

Die Freude an Bewegung näher bringen

Du kannst deinem lebhaften Kind alltäglich Spaß am Sport vermitteln, ohne es in einem Verein anzumelden. Ein Spaziergang im Wald oder im Park, Treppensteigen etc. - es gibt so viele Spielterrains für Kinder, um ihre Motorik zu entwickeln.
Mit körperlicher Betätigung kann man sehr gut zu Hause beginnen. Das ist die erste Umgebung, in der man bei seinem Kind die Freude an Bewegung wecken kann. Seifenblasen zu machen ist beispielsweise schon eine Art, an seiner Atmung zu arbeiten!

Finde mit deinem Kind die passende Sportart, vielleicht ist es ja Fußball?

Bewegung in den Alltag integrieren

Mit dem Laufrad in den Kindergarten fahren oder in der Fußgängerzone damit vergnügen, nur auf die weißen Flächen zu treten - kleine spielerische Aktivitäten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. 

Gemeinsam sportliche Ausflüge unternehmen

Ab vier Monaten kann dein Kind Spaß im Wasser haben. In Babyschwimmkursen entdecken die Kleinen das kühle Nass gemeinsam mit den Eltern. Eine gute Gelegenheit, um die Nähe zwischen Eltern und Kleinkind zu erfahren sowie die Bindung zu stärken. Am Wochenende in den Kletterpark zu fahren, bringt nicht nur eine Menge Spaß, sondern fördert zudem die Motorik deines Kindes.

Im Verein neue Freunde kennenlernen

Ab zwei Jahren kannst du dein Kind zum Babyturnen anmelden. Gerade in Gruppen entwickelt sich meist ein größeres Interesse an Bewegung und Sport. Ab drei Jahren heißt es: Lass dein Kind Sportarten testen und die richtige für sich entdecken. Egal, ob Tennis, Judo, Schwimmen oder Mannschaftssport - erlaubt ist, was deinem Kind gefällt. Das Austesten unterschiedlicher Sportarten ermöglicht es deinem Kind, seine körperlichen Fähigkeiten kennenzulernen und weiterzuentwickeln!

Im Alter zwischen sieben und acht solltest du darauf achten, dass sich dein Kind auf einen Sport fokussiert. Dann heißt es, diesem Verein für mindestens ein Jahr treu zu bleiben. Dadurch integrierst du Sport fest in den Alltag und dein Kind lernt Verantwortung zu übernehmen und weniger sprunghaft zu handeln.

Spaß am Sport - die logische Folge, der Wettkampf?

Wenn dein Kind an einer Sportart besonders Gefallen gefunden hat, kann es je nach Verein und Disziplin im Alter zwischen fünf und sieben Jahren mit Wettkämpfen starten. Hier solltest du unbedingt auf dein Kind achten, nicht jeder mag den Leistungsdruck im Sport. Um auszutesten, ob hin und wieder eine Challenge das richtige ist, kannst dein Kind zuerst mit kleinen Freundschaftswettkämpfen starten. Erste Wettkampferfahrungen können ein echter Motivationsschub sein und noch mehr Spaß an Bewegung nach sich ziehen.