WIE FÜHRT MAN EIN KIND AN SPORT HERAN?

Du möchtest, dass dein kleiner Tausendsassa Sport macht, aber du weißt nicht, welche Sportarten sich für welches Alter eignen? Warte, ich habe ein paar Tipps für dich.

 

Wie führt man ein Kind an Sport heran?

Hat dein kleiner Dreikäsehoch, der springt, robbt, klettert und seine vielen körperlichen Möglichkeiten austestet, Schwierigkeiten, seine Energie zu kanalisieren? Hat dein achtjähriger Nachwuchs, der von Online-Spielen fasziniert ist, Schwierigkeiten, sich mit einem Sport anzufreunden? Joëlle Jolly, Erzieherin für Sport und Gesundheit, weiß genau wie gut körperliche Betätigung den Kleinen tut und hat mir einige Tipps gegeben, wie man Kinder an Sport und den damit verbundenen Spaß heranführt!

 

 

Die Freude an der Bewegung     

Du kannst deinem lebhaftem Kind alltäglich Spaß am Sport vermitteln ohne es in einem Verein anzumelden. "Ein Spaziergang im Wald oder im Park, Treppensteigen etc. - es gibt so viele Spielterrains für Kinder, um ihre Motorik zu entwickeln", erklärt Joëlle Jolly. "Mit körperlicher Betätigung kann man sehr gut zu Hause beginnen. Das ist die erste Umgebung, in der man bei seinem Kind die Freude an Bewegung wecken kann. Seifenblasen zu machen ist beispielsweise schon eine Art, an seiner Atmung zu arbeiten!"

 

 

Die ersten Aktivitäten     

Abgesehen von der Tatsache, dass es mit dem Laufrad in den Kindergarten fahren kann, oder sich in der Fußgängerzone damit vergnügen kann, nur auf die weißen Flächen zu treten, kann das Kind den Spaß im Wasser ab dem Alter von vier Monaten bei Babyschwimmkursen entdecken und Babyturn-Kurse gibt es normalerweise ab einem Alter von zwei Jahren. "Babyschwimmen ist eine Gelegenheit, mit dem Kind herauszukommen, einen Augenblick der Nähe zwischen Eltern und Kind zu schaffen und es sehr früh an Wasser zu gewöhnen". Genau wie das Babyturnen, bei dem die Kleinen Kletterparcourse machen können, die die Motorik fördern, ermöglicht das Wasser dem Kind seine Koordination aufzubauen, seine körperlichen Fähigkeiten kennenzulernen und weiterzuentwickeln!

Man muss etwas ausprobieren!  

Ab einem Alter von drei Jahren bieten sich deinem Kind neue Möglichkeiten: Tennis, Judo, Mannschaftssportarten, Geschicklichkeitssport..."Zwischen drei und sechs Jahren funktioniert das Kind noch emotional, es sucht sich einen Sport aus, um zu gefallen. Es muss sich nicht in einem Bereich spezialisieren, im Gegenteil, es sollte viele Dinge ausprobieren!", sagt Joëlle Jolly. Ab sechs oder sieben Jahren kann es sich in einer Sportart intensiver engagieren. "Man sollte es nicht zu viel machen lassen und es auch nicht unter Druck setzen. Der Sport muss ein Vergnügen bleiben", erklärt die Erzieherin. Tage der offenen Tür, die von Sportvereinen angeboten werden, eignen sich hervorragend für das Kennenlernen einer Sportart, die dem Kind gefällt. Wenn es sich ernsthaft für einen Sport entschieden hat, muss man ihm deutlich machen, dass das für ein Jahr sein wird, damit es Verantwortung lernt. Wenn es von der Sportart nicht sehr überzeugt zu sein scheint, lässt es sich vielleicht überreden sie einmal auszuprobieren um zum selben Team oder Verein wie seine Freunde Lucas und Anaïs zu gehören!

 

Die logische Folge - der Wettkampf?  

Wenn das Kind an einer Sportart besonders Gefallen gefunden hat, kann es ab dem Alter von acht oder neun Jahren an Wettkämpfen teilnehmen. "Nicht jedes Kind möchte diese Richtung einschlagen, aber es kann eine Herausforderung sein, die sein Selbstwertgefühl stärkt, ihm seine Grenzen zeigt und ihm Lust darauf macht, diese zu überwinden. Bei einigen Kindern ist der Wettbewerb ein Motivationsfaktor". Du bist die Wichtigste, die für das Kind da ist und es unterstützt, wenn es einen Wettkampf wagen möchte!

 

Und du, in welchem Alter hat dein Kind mit Sport begonnen? Für welche Sportart hat es sich entschieden? Teile deine Erfahrung mit uns!

 

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