Campen für Anfänger - 10 ultimative Tipps

Deine erste Campingreise steht an? Dann nutze unsere 10 Tipps für einen sicheren Start und erfahre auch, was du besser nicht machen solltest.

Campen für Anfänger - 10 ultimative Tipps

Tipp 1: Die genaue Routenplanung 

Campingplätze befinden sich nicht selten in waldigen Regionen. Diese sind schwer auffindbar, wenn man sich vorher nicht richtig erkundet.
Bevor du deine Reise also antrittst, solltest du unbedingt abklären, ob du zum besagten Campingplatz mit dem Auto fährst oder doch lieber mit Bus oder Bahn anreist. Achte darauf, dass du dir Tickets und Stellplatz sicherst. Beim Campen packt man für gewöhnlich eine ganze Bandbreite an Kleinigkeiten ein. Daher ist es gar nicht mal so unüblich, dass Tickets oder Stellplatzreservierungen vergessen werden!

Tipp 2: Angepasste Campingziele 

Deine erste Campingerfahrung sollte möglichst realistisch bleiben. Das beste Reiseziel für das erste Campingerlebnis ist daher im eigenen Land. Camping in Deutschland hat wirklich seinen Charme. Zum einen kannst du hier Vieles erleben und entdecken – von flacher Küste bis zu den hohen Bergen – und zum anderen benötigst du keine Auslandsdokumente und zusätzlichen Papierkram, um den du dich vorab kümmern musst.

Tipp 3: Vermeide zu lange Wandertouren während des Tages 

Vor allem zu Anfang deiner Campingkarriere solltest du darauf achten, dich nicht zu überlasten. Das Campen soll mit Vergnügen und Spaß in Erinnerung bleiben und nicht mit Mühe und Anstrengung. Bist du der Survival-Typ und startest dein Campingabenteuer zu Fuß und mit Zelt, achte also darauf nicht länger als drei bis vier Stunden zu wandern und halte deine Aktivitäten im spaßigen Bereich!

Tipp 4: Die Notfalltasche 

Sicherheit geht vor, vor allem beim Campen. Packe daher auf jeden Fall eine Notfalltasche mit allen nützlichen Teilen ein, die du benötigst, falls du dich schneiden solltest oder ein Unfall passiert. Vor allem ungeübten Campern kann es schnell mal passieren, dass ein Handgriff nicht sitzt. Daher ist die Mitnahme einer Notfalltasche beziehungsweise Erste-Hilfe-Set unbedingt ratsam!

Tipp 5: Das Übernachten 

Falls du in einem klassischen Campingzelt übernachten willst, solltest du dringend darauf achtgeben, dass du an alle Dinge denkst, die du auch zu Hause benötigst, um beruhigt zu schlafen. Vom wärmenden Schlafsack bis zur Abendroutine solltest du daher alles einmal im Kopf abspielen und nach diesem Schema packen. Dinge du sicherlich benötigst, sind auch:

- Shampoo, Waschseife, Conditioner
- Lotion, Handcreme
- Deo
- Zahnpflege, Zahncreme
- Rasierer, Rasierschaum  
- Haarbürste
- Kontaktlinsen, Brille, Kochsalzlösung
- Pyjama

Tipp 6:  Das Taschenmesser

Ob als Dosenöffner oder klassisch zum Schneiden mit der Messerfunktion, beim Camping ist ein gutes, multifunktionales Taschenmesser unerlässlich. Umso mehr Funktionen das Taschenmesser aufweist, umso vielseitiger ist die Nutzung. Obendrein bekommst du auch noch das waschechte Camping Feeling!

Tipp 7: Mach dich mit der Technik vertraut!

Wie genau aktiviert man den Gasbrenner? Eine wichtige Frage, die du dir idealerweise vor der Abreise zum Campingplatz stellen solltest. Hast du es vergessen, gibt es aber sicherlich Gleichgesinnte auf dem Campingplatz, die dir gerne helfen!

Tipp 8: Die Ordnung  

Campen bedeutet, dass du ähnlich wie beim Verreisen vieles packen musst. Nur, dass hier die Verpflegung und Übernachtung auch selbstorganisiert werden müssen. Um möglichst stressfrei und gut strukturiert zu campen, solltest du dein Gepäck daher in Kategorien unterteilen. Packe die Verpflegung beispielsweise separat von deiner Kleidung ein und schaffe dir dadurch Struktur und Organisation.

Tipp 9: Verpflegung Isolieren 

In der freien Wildbahn lebst du mit Tieren im gleichen Territorium. Das bedeutet, dass diese in unmittelbarer Nähe sein könnten. Räumst du deine Lebensmittel beispielsweise nicht weg, sondern lässt sie draußen stehen, kannst du dir sicher sein, dass Mäuse oder Ähnliches bei Nacht in deiner Nähe auftauchen könnten.
Achte daher stets darauf, alle Essensrückstände gut zu verstauen und auch das Campinggeschirr stets gereinigt zu halten und unerwünschte Gäste werden dir erspart!

Tipp 10: Der Moskito- und Mückenschutz

Campst du in Wassernähe, sind Moskitos und Mücken tägliche Routine, vor allem wenn es warm ist. Das ist aber überhaupt kein Hindernis: Statte dich mit Mückenspray aus und die Brummer bleiben dir vom Hals. Alternativ lohnt sich auch ein Zelt mit integriertem Moskitonetz und deine Haut bleibt von den Blutsaugern unberührt– auch bei Nacht!