Skihelme mit und ohne Visier

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4.3/5 basierend auf 15 Online- und Filialbewertungen

Skihelme: Das Accessoire für verantwortungs- und modebewusste Wintersportler

Noch vor 20 Jahren wurde man für das Tragen eines Skihelms, sowohl beim Skifahren als auch beim Snowboarden, eher müde belächelt. 

Doch die Zeiten, in denen Helme im Wintersport als „uncool“ und überflüssig galten, sind längst vorbei: Heutzutage gehört der Skihelm zur Skiausrüstung ebenso dazu wie deine Skier, Skistöcke, Skischuhe oder die passende Skibekleidung sowie passende Rückenprotektoren.

Finde mit uns den passenden Skihelm für deinen nächsten Skiurlaub, damit du sicher über die Piste gleiten kannst!

Der Skihelm: Das Must-Have für sichere Abfahrten und Skitouren

Verletzungen im Bereich des Kopfes zählen zweifelsohne mit zu den häufigsten Verletzungen im Wintersport.

Dabei könnte ein Großteil dieser Kopfverletzungen (85 %) durch das Tragen eines Skihelms verhindert oder reduziert werden. Helme, die im Wintersport zum Einsatz kommen, müssen dabei ähnlich hohen Standards gerecht werden, wie z.B. Motorradhelme.

Ein guter Skihelm sollte daher so beschaffen sein, dass er die Folgen eines harten Aufpralls abfedern und den dabei entstehenden Belastungen standhalten kann. Moderne Skihelme bestechen außerdem mit coolen Designs und Farben – und sind dadurch nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil der persönlichen Sicherheitsausrüstung, sondern auch ein optischer Hingucker. Dabei kannst du entscheiden, ob du einen Skihelm mit Visier bevorzugst oder doch lieber einen klassischen Skihelm mit Skibrille trägst.

Hardshell oder Inmould? Das solltest du wissen! Alle Vor- und Nachteile auf einen Blick: 

Während Skihelme lange Zeit ausschließlich aus einer Kunststoff-Hartschale in Kombination mit einer schützenden Einlage gefertigt wurden, die man anschließend miteinander verklebt hat (Hardshell-Modelle), gibt es inzwischen ebenfalls Helme „aus einem Guss“. Bei den Inmould-Helmen werden die Außen- und Innenhülle fest miteinander verschweißt. 

Doch die beiden Helm-Varianten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihres Herstellungsverfahrens, sondern auch bezüglich der verwendeten Materialien. Bei Hardshell-Helmen besteht die Innenschale meist aus einem EPS-Schaum, die Außenschale aus Carbon oder ABS, wohingegen Helme, die nach dem Spritzgussverfahren hergestellt werden, außen aus Polycarbonat und innen aus Styropor gefertigt werden.

  • Hardshell Skihelm: Dieser Helmtyp bietet dir die Vorteile, dass du ein Belüftungssystem oder Schutzgitter zwischen den Schalen einbauen kannst, eine bessere Luftzirkulation & eine gute Dämpfung. Nachteile sind ein etwas höherer Preis und mehr Gewicht.
  • Inmould Skihelm: Die Vorteile dieses Helms sind, dass dieser preiswerter, dazu sehr robust und leicht ist. Ein Nachteil ist, dass die Belüftung fällt schlechter aus, wie beim vorherigen Modell.

So findest du den richtigen Skihelm: 

Neben ästhetischen Aspekten solltest du beim Kauf eines Skihelms vor allem darauf achten, dass das gewünschte Modell gut sitzt und gleichzeitig alle relevanten Sicherheitskriterien erfüllt. 

Nur so kannst du sichergehen, dass der Helm dir und deinem Kopf im Zweifelsfall optimalen Schutz vor Verletzungen bietet.

Die CE-Kennzeichnung und ihre Bedeutung:

Gemäß der EU-Richtlinie 1077 müssen Skihelme eine Reihe an Sicherheitskriterien erfüllen, ehe sie für den europäischen Markt zugelassen werden. Dabei unterscheidet man zwischen folgenden Schutzklassen:

Vollschalenhelme (Schutzklasse A) 

  • bedecken den gesamten Kopf und bieten dir daher einen maximalen Schutz, auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten.
  • Darüber hinaus schützen Modelle der Schutzklasse A nicht nur den Kopf selbst, sondern auch den Bereich der Ohren und der Schläfen. 
  • Vollschalenhelme sind deshalb ideal für Skirennfahrer mit einschlägigen Erfahrungen im Wintersport.

Halbschalenhelme (Schutzklasse B)

  • umschließen nur den oberen Kopfbereich. 
  • Sie sind in der Regel leichter als Vollschalenhelme und bieten außerdem mehr Bewegungsfreiheit, weswegen sie sich unter Hobbysportlern, insbesondere bei Wintersport-Neulingen, großer Beliebtheit erfreuen. 
  • Abnehmbare Ohrenpolster sorgen zudem für zusätzlichen Tragekomfort.

Ein hochwertiger Skihelm sollte unbedingt über ein CE- Zertifikat verfügen. Mit der CE-Kennzeichnung versichert der Hersteller, dass das jeweilige Modell den erforderlichen Sicherheitskriterien der EU-Norm auch wirklich gerecht wird. Je nach Schutzklasse muss ein Helm hierfür anderen Anforderungen entsprechen

Guter Sitz und ausreichende Belüftungsmöglichkeiten

Egal ob Vollschalen- oder Halbschalenhelm: Für einen zuverlässigen Kopfschutz ist es unabdingbar, dass der Skihelm nicht verrutschen kann. Er sollte daher weder zu eng noch zu locker sitzen.  Mithilfe eines Maßbandes kannst du den Umfang deines Kopfes messen und anhand der Herstellerangaben schließlich die für dich passende Helmgröße ermitteln.  Bei Decathlon erhältst du zudem verschiedene Modelle für Damen, Herren oder auch Kinder. Neben der Passform solltest du ebenfalls Wert auf eine gute Belüftung legen. Denn gerade bei milden Frühlingstemperaturen ist ein ausreichendes Belüftungssystem goldwert

 Die perfekte Symbiose: Skihelm plus Skibrille 

Neben der Gefahr durch Sturzverletzungen bist du beim Skifahren ebenfalls diversen Witterungsbedingungen wie Wind, Kälte oder auch der intensiven Gebirgssonne ausgesetzt. 

Um sämtlichen Wettereinflüssen zu trotzen und auch bei Regen, Schneefall oder starkem Sonnenlicht eine möglichst klare Sicht zu behalten, kannst du dich entweder für einen Visierhelm entscheiden oder dir eine passende Skibrille zum Skihelm zulegen. 

Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. So sind Skihelme mit Visier besonders praktisch in der Anwendung und damit wie gemacht für Minimalisten, die sich in puncto Ausrüstung auf das Wesentliche beschränken möchten. 

Eine separate Skibrille kann wiederum explizit auf die vorherrschenden Wetterbedingungen und Lichtverhältnisse abgestimmt werden und bietet dir damit wesentlich mehr Flexibilität sowie einen besseren Schutz als Helme mit einfachem Visier. Allerdings solltest du darauf achten, dass Skihelm und -brille perfekt miteinander harmonieren. 

Unter anderem sollte die Lücke zwischen Helm und Brille nicht allzu groß sein. Generell ist es ratsam, Helm und Brille beim selben Hersteller zu kaufen. So kannst du sichergehen, dass die beiden „Accessoires“ auch wirklich zusammenpassen.


FAQS

Warum sollte ich einen Skihelm tragen?

Um schweren Kopfverletzungen und den daraus resultierenden Folgen entgegenzuwirken, solltest du bei jedem Skiausflug darauf achten, einen passenden Skihelm zu tragen. Denn unter der Schneedecke verstecken sich oft Steine, Wurzeln oder Felsbrocken, vor denen du bei einem möglichen Sturz unbedingt geschützt sein solltest!

Wie lange kann ich einen Skihelm tragen und wie oft muss ich einen neuen kaufen?

Allgemein gilt: Je öfter ein Helm getragen wird und je stärker er dabei beansprucht wird, desto häufiger solltest du den alten Skihelm durch ein neues Modell ersetzen. Doch auch die Art der Verarbeitung sowie die Qualität des verwendeten Materials können die Lebensdauer eines Skihelms beeinflussen. 

Orientiere dich daher stets an den Empfehlungen des Herstellers. Bei guter Pflege halten die meisten Skihelme im Schnitt etwa 3-5 Jahre. Abgesehen davon solltest du den Helm nach jedem schwereren Sturz austauschen. Nur so kann sichergestellt werden, dass dich der Helm auch in Zukunft effektiv vor Kopfverletzungen schützt. Bedenke, dass viele Beschädigungen oder Verformungen von außen oft nicht zu erkennen sind.

Was kann ich unter dem Skihelm tragen?

Viele Modelle sind bereits mit abnehmbaren Ohrschützern ausgestattet, die dich nicht nur vor Verletzungen, sondern auch vor Wind und Kälte schützen. Alternativ (oder zusätzlich) kann aber auch eine leichte Skimütze oder Sturmhaube unter dem Helm getragen werden.

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