Winterwanderschuhe & Winterstiefel

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Die perfekten Winterwanderschuhe für Eis und Schnee

Schneebedeckte Hügel, märchenhafte Wälder und vereiste Flüsse und Seen – Wandern im Winter hat seinen Reiz, stellt aber ebenfalls hohe Anforderungen an Kleidung und Schuhe. So müssen Winterjacken nicht nur warmhalten, sondern sollten auch bequem und idealerweise atmungsaktiv sein. Das richtige Schuhwerk sorgt wiederum für einen sicheren Tritt, sowohl auf eisigen Flächen als auch auf rutschigen Schneehängen.

Mit den richtigen Winterwanderschuhen bist du stets optimal ausgestattet für die nächste Winterwanderung.

Das Material der Winterwanderschuhe: warm, atmungsaktiv und wasserdicht

Auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheint, schwitzen unsere Füße auch dann, wenn es draußen kalt ist und die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Das Innenmaterial sollte daher nicht nur wärmen, sondern auch Feuchtigkeit bestmöglich absorbieren und nach außen ableiten. Von außen sollte der Schuh hingegen aus einem wasserdichten / wasserabweisenden Material bestehen, um Schmelz- sowie Regenwasser und Schnee effektiv abzuhalten. Um diesen Zweck zu erfüllen, haben sich folgende Materialien für Winterwanderschuhe bewährt:

  • Leder ist stark wasserabweisend und äußerst atmungsaktiv, was es zum Material der Wahl im Bereich der Winterwanderschuhe macht.
  • Kunststoffe wie Polyurethan (PUR) oder Polyester (PES) sind besonders widerstandsfähig, komplett wasserdicht und haben obendrein isolierende Eigenschaften und stellen damit den perfekten Schutz vor Nässe dar. Sie werden daher oft mit Leder kombiniert (z.B. in Form einer dicken Gummisohle).
  • Reine Gummischuhe sind allerdings nicht zu empfehlen, da du darin aufgrund der fehlenden Atmungsaktivität schnell schwitzen wirst, während reine Lederschuhe wiederum einer intensiven Pflege bedürfen. Aus diesem Grund kommen im Outdoor-Sport vorrangig Hybridmodelle zum Einsatz, die die positiven Eigenschaften beider Materialien miteinander verbinden. 

Du solltest allerdings nicht das ganze Jahr über bei deinen Wanderungen dasselbe Schuhwerk tragen. Für Herbst, Frühling eignen sich Wanderschuhe, für den Sommer Trekkingsandalen, diese verhindern Schweißfüße auch bei hohen Temperaturen. 

Sonderfall Winter-Wanderschuhe: So findest du die richtige Größe

Um deinen Füßen auch bei Glatteis und auf verschneiten Wegen genügend Halt und Trittsicherheit zu geben, sollten hochwertige Winter-Wanderschuhe fest sitzen und möglichst eng anliegen, ohne dabei zu drücken oder die Füße (bzw. die Knöchel) einzuschnüren. Im Idealfall kann der Umfang des Schuhs optimal an die individuelle Fußform angepasst werden. Für maximale Bequemlichkeit solltest du sicherstellen, dass die Winterschuhe auch dann noch passen, wenn du zusätzlich zu deinen Wandersocken bei besonders tiefen Temperaturen dicke Socken trägst. Aus diesem Grund kann es beim Kauf sinnvoll sein, die Schuhe eine halbe oder gar ganze Nummer größer zu wählen als üblich. Gleiches gilt auch für Winterwanderschuhe mit wärmendem Innenfutter.

Hoher, halbhoher oder mittlerer Schaft beim Winterwanderschuh?

Der Begriff „Schaft“ bezeichnet im Allgemeinen den gesamten oberen Teil eines Schuhs. Gemeint ist hierbei jedoch meist der rohrartige Bereich, der sowohl bis knapp über den Fußknöchel, bei sehr hohen Stiefeln aber auch fast bis zum Knie reichen kann. Auch Wanderschuhe kommen je nach Einsatzzweck und Wetter mit einer anderen Schafthöhe daher.

„Form follows function“ („die Form folgt der Funktion“) - ist ein Leitsatz, den du hierbei unbedingt berücksichtigen solltest. Bei eher leichtem oder mäßigem Schneefall bist du mit einem Winterwanderschuh mit mittelhohem Schaft gut beraten, während du bei Wanderungen im Tiefschnee lieber auf einen Schuh mit hohem oder halbhohem Schaft zurückgreifen solltest.

Trittsicher durch den Winter: Sohle und Profil von Winterwanderschuhen

Schnee, Matsch, Schlamm und Eis – Wanderschuhe sind im Winter oft extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Hinzu kommen Umwelteinflüsse wie Steine, Splitt und Streusalz, die Sohle und Außenmaterial ebenfalls stark zusetzen können. Insbesondere dann, wenn du auf schwierigem Terrain unterwegs bist, ist eine gute Griffigkeit und Stabilität der Winterwanderschuhe unerlässlich. Dies wird durch eine dicke, widerstandsfähige und stark profilierte Sohle gewährleistet.

Winterwanderschuhe mit passendem Innenfutter für jede Wetterlage

Winterschuhe zum Wandern gibt es in unterschiedlichen Varianten und Ausführungen. Das betrifft nicht nur Schuhform und Außenmaterial, sondern auch das Futter der Wanderschuhe. Hierbei unterscheidet man zwischen Warm- und Kaltfutter. Je nach Wetter und Aktivität kommt entweder das eine oder das andere Futter eher für dich infrage:

  • Warmfutter: Das sogenannte Warmfutter soll den Fuß von innen warmhalten. Hierfür wird der Schuh mit einem wärmenden Material ausgekleidet, beispielsweise mit Fell oder Polyester. Wenn du schnell kalte Füße bekommst oder in besonders kalten Gefilden unterwegs bist, ist ein Schuh mit Warmfutter ideal.
  • Kaltfutter: Bei kalt gefütterten Schuhen wird auf ein Fell oder ein anderes wärmendes Innenfutter verzichtet, wodurch der Schuh die Füße tendenziell weniger warmhält als es bei Wanderschuhen mit Warmfutter der Fall ist. Das Kaltfutter eignet sich demnach hervorragend für milde Winter und das Winterwandern in Regionen mit eher höheren Temperaturen. Durch das Tragen dicker oder mehrerer Socken kann bei Bedarf jedoch ebenfalls eine Wärmewirkung erzielt werden, was es dir ermöglicht, deine Wanderschuhe auch bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen zu tragen.

Vor allem bei Temperaturen weit unter null Grad ist es wichtig, dass die Füße nicht auskühlen. Sind die Schuhe hingegen zu warm, fangen die Füße auch im Winter leicht an zu schwitzen. Daher ist es wichtig, die Winterwanderschuhe immer passend zu den vorherrschenden klimatischen Bedingungen auszuwählen.

Wasserdichte Winterwanderschuhe: So bleiben die Füße trocken

Schnee und Regen, aber auch eine hohe Luftfeuchtigkeit können dem Schuhwerk erheblich zusetzen und dazu führen, dass Flüssigkeit in den Schuh gelangt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch wunde Stellen und Blasen begünstigen. Außerdem kühlen feuchte Füße wesentlich schneller aus. Daher solltest du dich beim Schuhkauf stets für ein Modell mit guter Imprägnierung entscheiden. Diese sorgt dafür, dass das Wasser bereits an der äußeren Schicht des Schuhs abperlen kann. Wanderschuhe mit atmungsaktiven, aber gleichzeitig wasserundurchlässigen Membranen sind optimal für Wanderungen im Schnee, aber auch für regnerische Herbst- und Wintertage.

Tipp: Gerade im Winter ist es von Vorteil, mehr als ein Paar Winterwanderschuhe zu besitzen, da es mindestens einen Tag dauern kann, bis die Winterschuhe wieder komplett trocken sind. Ein Paar Wechselschuhe sind dann definitiv Gold wert. Zudem bist du mit mehreren, unterschiedlichen Wanderschuhen auch im Winter für sämtliche Wetterbedingungen gerüstet.

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FAQ

Welche Wanderschuhe sind für den Schnee geeignet?

Wasserfestigkeit, Komfort und ein guter Halt sind aber in jedem Fall Kriterien, die du beim Kauf eines Wanderschuhs für den Winter berücksichtigen solltest. Bedenke jedoch, dass eine wasserdichte Membran immer auch mit einer verminderten Atmungsaktivität einhergeht. Bewährt haben sich daher Hybride, die sowohl aus wasserundurchlässigen Kunststoffen als auch atmungsaktiven Naturmaterialien bestehen und so einen guten Kompromiss zwischen Tragekomfort und Wasserfestigkeit bieten.

Kann man Wanderschuhe auch im Winter tragen?

Wanderschuhe bieten dir auf unterschiedlichem Terrain einen guten Halt und sicheren Tritt. Schnee und Glätte bringen jedoch andere Herausforderungen mit sich als Geröll und Waldwege. Zudem werden deine Füße durch Winterwanderschuhe zusätzlich warm gehalten. Besonders bei Temperaturen unter 0 Grad solltest du daher unbedingt auf extra Wanderschuhe für den Winter zurückgreifen. 

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