E Mountainbikes

E-Mountainbikes an diesem Thema kommt derzeit niemand in der Mountainbike-Welt vorbei. Ein E-Bike gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, wie E-City Bikes oder E-Bike Trekkingräder . Entdecke jetzt die Faszination Mountainbike, jetzt entdecken .

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3.3/5 basierend auf 3 Online- und Filialbewertungen

E-Mountainbikes: Offroad-Fahrräder mit extra Power

Was lange als ein Widerspruch in sich galt, hat sich in der MTB-Szene längst zum Trend entwickelt: Die Rede ist von E-Mountainbikes, als hoch-dynamischen, modernen Geländefahrrädern mit integriertem Elektromotor.

Action trifft Komfort: Was ist überhaupt ein E-Mountainbike?

Im Grunde genommen ist ein E-Mountainbike nichts anderes als ein Pedelec mit den Vorzügen und Besonderheiten eines geländetauglichen Mountainbikes.

Ein Pedelec…

Unter einem Pedelec versteht man ein Fahrrad, das nicht nur mit der eigenen Muskelkraft betrieben wird, sondern ebenfalls über einen leistungsstarken Elektromotor verfügt. In der Regel kann hier zwischen verschiedenen Unterstützungsstufen gewählt werden, sodass du die Stärke der Motorunterstützung optimal an deinen Trainingsstand anpassen kannst. Bei maximaler Leistung kann ein Pedelec Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h erreichen. Die Motorleistung darf hierbei jedoch 250 W nicht überschreiten. Auch wenn E-MTB’s durch den zusätzlichen Motor im Schnitt mehr wiegen als einfache Mountainbikes, stehen sie ihren nicht-motorisierten Kollegen inzwischen in nichts mehr nach. Das liegt in erster Linie daran, dass sich die Branche kontinuierlich weiterentwickelt und somit immer leichtere, aber dennoch leistungsstarke, Modelle konzipiert werden.

… mit den Features eines Mountainbikes!

Damit aus dem E-Bike ein Pedelec-Mountainbike wird, muss ein hochwertiges E-MTB selbstverständlich all jene Merkmale aufweisen, die ein hochspezialisiertes Fahrrad fürs Gelände auszeichnen. Für eine bestmögliche Geländetauglichkeit ist ein Mountainbike für gewöhnlich mit folgenden Komponenten ausgestattet:

  • Dicke Reifen mit einer guten Traktion
  • Einer Federgabel oder einer Vollfederung (Fully), um Stöße etc. effektiv abzudämpfen.
  • Ein steifer, aber dennoch leichter Rahmen (z.B. aus Aluminium)
  • Ein relativ langer Federweg
  • Hochwertige Scheibenbremsen sowie eine Kettenschaltung mit einer hohen Übersetzungsbreite

Eigenschaften und Vorteile eines E-Mountainbikes

Während man E-Bikes meist mit besonders exklusiven Cityrädern in Verbindung bringt, werden die elektrischen Fahrräder mittlerweile auch bei Mountainbikern immer beliebter. Die Einsatzmöglichkeiten eines E-MTB’s sind dabei genauso vielfältig, wie die Mountainbike-Fahrer und Fahrerinnen selbst:

  • Einsteiger und weniger trainierte Fahrer können zu Beginn immer wieder auf die Motorunterstützung zurückgreifen… und meistern so auch Trails, denen sie mit einem „normalen“ Mountainbike (noch) nicht gewachsen wären.
  • Fortgeschrittene und erfahrene Mountainbiker machen sich den Elektromotor wiederum zunutze, um bei gleichem Kraftaufwand und Fitnesslevel höhere Steigungen zu überwinden oder längere Strecken zurückzulegen. Auch möglicher Gegenwind stellt mit dem E-MTB kein wirkliches Hindernis mehr dar.
  • Downhill-Fans und alle anderen Biker, die den Fokus lieber auf die Abfahrt legen und Steigungen mehr oder weniger als notwendiges Übel betrachten, verlassen sich beim Bergauffahren ebenfalls gerne auf die Motorkraft.

Generell gestaltet sich eine Tour mit dem E-Mountainbike wesentlich angenehmer als ein klassischer MTB-Ausflug. So kannst du z.B. eine kleine Pause einlegen, ohne dabei absteigen zu müssen. Oder du betrachtest einen Teil der Strecke als sportliche Herausforderung und lässt es auf dem Rückweg eher entspannt angehen. Der komfortable Motor eines E-Mountainbikes macht es möglich.

E-MTB-Kaufberatung: In 7 Schritten zum passenden Elektro-Mountainbike

Vorweg: Das „perfekte“ Fahrrad gibt es nicht. E-MTB’s bilden hier keine Ausnahme. Vielmehr geht es darum, dass für dich und deine Bedürfnisse ideale E-Mountainbike zu finden. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Kriterien für dich zusammengestellt, die beim Kauf eines Elektro-Mountainbikes relevant sind.

1. Definiere den Haupteinsatzzweck deines MTB’s

  • Bist du eher ein klassischer Tourenradler, der das Mountainbiken eher als entschleunigende Freizeitbeschäftigung und weniger als Sport versteht? Besteht deine Motivation in erster Linie darin, mit dem Rad in der Natur unterwegs zu sein, sollte der Fahrkomfort, neben der Sicherheit, für dich klar im Vordergrund stehen. Achte daher vor allem auf eine eher aufrechte Sitzposition, einen bequemen Sattel und hochwertige Kontaktpunkte. Geometrie und Federweg sind für dich eher zweitrangig.
  • Ganz anders verhält es sich, wenn du nur selten auf befestigen Wegen fährst und bei der Wahl deiner Trails ebenfalls Wert auf besonders anspruchsvolle, schwierige Trails legst. In diesem Fall haben Federweg (mindestens 140 cm) und die Geometrie bzw. das Material des Rahmens Priorität.
  • Oder soll dich das E-Mountainbike stattdessen auf dem Weg zum Büro, in die Uni oder bei Besorgungen begleiten? Dann profitierst du zwar auch vom Komfort eines gut gefederten E-MTB's, jedoch sollte ein solches Alltagsrad unbedingt verkehrstauglich sein, also über die in der StVZO vorgeschriebenen Bauteile verfügen. Dazu gehören unter anderem eine Klingel, eine Lichtanlage sowie Reflektoren an den Speichen und den Pedalen. Darüber hinaus sind auch Schutzbleche, Gepäckträger und ein stabiler Fahrradständer im Stadtverkehr von großem Nutzen.

2. Fully oder Hardtail: Finde den passenden Rahmen

In Abhängigkeit von dem gewünschten Einsatzzweck und deinen individuellen Bedürfnissen, solltest du dich entweder für ein simples Hardtail- Mountainbike oder ein besonders komfortables Fullsuspension-Bike (Fully) entscheiden. Beide MTB-Typen haben eine Federgabel, sind also vorne gefedert. Im Vergleich zum Hardtail hat das Fully jedoch eine weitere Federung am Hinterrad, die sämtliche Stöße abfangen kann und so auch den Rücken und die Handgelenke schont. Da die Kraftübertragung aufgrund der Hinterradfederung nicht ganz optimal ist, greifen viele Mountainbiker gerne auf ein Hardtail-Mountainbike zurück. Diese überzeugen obendrein mit einem geringeren Gewicht, einem günstigen Preis und einem minimalen Wartungsaufwand. Damit sind Hardtail-Räder ideal für Einsteiger, die vorrangig in eher leichtem Gelände unterwegs sind.

3. Der Federweg: Je länger, desto anspruchsvoller

In puncto Federweg kannst du dich beim Kauf eines Mountainbikes (oder E-Mountainbikes) an folgender Grundregel orientieren: Je unwegsamer das Gelände und je anspruchsvoller deine Trails, desto länger sollte der Federweg sein.

4. 27,5 vs. 29 Zoll: Die richtige Bereifung

Hier hast du standardmäßig die Wahl zwischen E-Mountainbikes mit einem Reifendurchmesser von 27,5 Zoll und den größeren 29-Zoll-Rädern. Größere Reifen punkten zwar mit einer höheren Traktion und Laufruhe, dafür sind Bikes mit kleineren Rädern (27,5) aber wendiger und schneller, ein Vorteil, den die meisten Mountainbiker spätestens bei extrem kurvenreichen Abfahrten zu schätzen wissen. Weiteren Komfort bietet die so genannte 27,5 Plus Bereifung.

5. Schaltung und Bremsen fürs E-Mountainbike

Die Mountainbikes erster Stunde waren meist mit einer Vielzahl von Gängen (27-30) ausgestattet, die jedoch deutlich fehleranfälliger waren als es bei modernen Schaltungen der Fall ist. So kommen gute Mountainbikes und E-Mountainbikes heutzutage mit lediglich 8-12 Gängen aus. Einfache Nabenschaltungen, wie man sie oft bei Cityrädern und auch einigen Trekkingbikes findet, sind am E-Mountainbike eher weniger geeignet. Stattdessen kommen hier fast ausschließlich Kettenschaltungen mit großer Übersetzungsbreite zum Einsatz, um auch steilere Berge problemlos und ohne allzu großen Kraftaufwand erklimmen zu können. Für eine sichere Abfahrt, auch bei nassem Wetter, sind wiederum zuverlässige Scheibenbremsen unverzichtbar. Hydraulische Scheibenbremsen bremsen präziser als mechanische Bremsen, wohingegen letztere günstiger und leichter zu warten sind.

6. Der Motor: Das Herz eines jeden E-Mountainbikes

Das Merkmal, das beim E-Bike mit Abstand am ehesten ins Auge sticht, ist zweifelsohne der integrierte Elektromotor. Dabei hat vor allem die Motorposition einen entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten. Elektro-MTB’s gibt es entweder mit einem Heck- oder einem Mittelmotor. Eine Befestigung am Vorderrad ist, bedingt durch die immense Gewichtsverlagerung, beim Mountainbike nicht mehr üblich. In Sachen Fahrgefühl ist der Mittel- oder Tretlagermotor dem Heckmotor klar überlegen. Denn durch die mittige Position, wird das Gewicht gleichmäßig verteilt, wodurch sich das Fahrverhalten kaum von einem nicht-motorisierten Bike unterscheidet. Auf der anderen Seite ist der Verschleiß beim Hinterradmotor deutlich geringer als bei einem mittig positionierten Elektromotor.

7. Last but not least: Der Akku

Die Watt- oder Ampere-Angabe gibt Auskunft darüber, wie viele Kilometer du mit deinem E-Mountainbike zurücklegen kannst, bevor der Akku erneut aufgeladen werden muss. Aber neben der bloßen Akkuleistung hängt die tatsächliche Akkulaufzeit auch vom jeweiligen Streckenprofil, den Witterungsbedingungen und deinem Fahrverhalten ab.

Innovative E-Mountainbikes im Decathlon Online-Shop

Ob erfahrene Trailer und Cross-Country-Fahrer oder MTB-Anfänger, Männer oder Frauen: Bei Decathlon findest auch du garantiert das richtige E-Mountainbike! Wähle zwischen Bikes in verschiedenen Größen, Farben und Preisklassen und entscheide dich für das Rad, das dich sowohl optisch als auch in Sachen Ausstattung 100 % überzeugt. Die Elektro-Mountainbikes unserer Eigenmarken kombinieren hochwertige Elektronik von renommierten Herstellern wie z.B. Samsung mit einem unschlagbaren Preisleistungsverhältnis.

Was ist ein E-Mountainbike?

Ein E-Mountainbike ist ein etwas robusteres und schwereres Mountainbike, das über einen zuschaltbaren Elektromotor (max. 250 Watt) verfügt. Dieser erfüllt in erster Linie eine unterstützende Funktion, ist also nicht als alleiniger Antrieb gedacht.

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Bike, einem Pedelec und einem S-Pedelec?

Ursprünglich bezog sich die Bezeichnung „E-Bike“ auf eine Art Elektro-Mofa. Heutzutage wird der Begriff hingegen fast ausschließlich für die so genannten Pedelecs verwendet, die inzwischen weit über 95 % der elektrisch betriebenen Fahrräder ausmachen. Analog dazu versteht man unter einem S-Pedelec ein E-Bike, dessen Höchstgeschwindigkeit die für Pedelecs vorgeschriebenen 25 km/h überschreitet. Da aber nur die „normalen“ Pedelecs laut StVZO einem normalen Fahrrad gleichgestellt sind und auf Wald- und Forstwegen fahren dürfen, handelt es sich bei E-Mountainbikes immer um Pedelecs.

Alu- oder Carbon: Was ist besser?

Hochwertige E-Mountainbikes gibt es sowohl mit Aluminium als auch mit Carbon-Rahmen, wobei Carbon-Rahmen ausschließlich in den höheren Preisklassen zu finden sind. Aufgrund ihres geringen Gewichts werden Rahmen aus Carbon insbesondere von professionellen Radsportlern geschätzt. Jedoch sind sie auch um ein Vielfaches anfälliger für Kratzer, Macken etc., sodass du in den meisten Fällen mit einem leichten Alu-Rahmen besser beraten bist.

Wie finde ich die geeignete Rahmengröße?

Im Idealfall kannst du dich beim Kauf an einem bereits vorhandenen Fahrrad oder Mountainbike orientieren. Andernfalls kann die optimale Rahmengröße auch anhand deiner Körpergröße berechnet werden. So solltest du beispielsweise bei einer Körpergröße von 165-170 cm einen 16 oder 17-Zollrahmen, bei 175-180 cm einen 17,5-18,5 Zoll-Rahmen wählen. Die Angaben sind allerdings nur grobe Richtwerte. Alternativ kannst du das E-Mountainbike auch vor Ort testen, z.B. in einer unserer Decathlon-Filialen.

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