Schutzbleche

Schutzbleche

Schutzbleche bieten dir Schutz beim Fahrradfahren auf nassen Straßen oder Waldwegen, Schutzbleche schützen dabei vor, Schlamm und Dreck. Gerade wer viel im Alltag das Rad nutzt und dies auch bei schlechtem Wetter ist ein Schutzblech sehr wichtig. Wir haben für jedes Fahrrad das passende Schutzblech, dabei gilt es auf die Zoll des Fahrrads zu achten.

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Adé zu Dreck, Schlamm & Matsch: Schutzbleche für Citybikes, MTB’s, Trekking- & Rennräder

Radfahren bei „Schmuddelwetter“ stellt enorme Anforderungen, sowohl an das Fahrrad selbst als auch an die verwendete Ausrüstung. Neben multifunktionaler Fahrradbekleidung, die sich nach der Fahrt bequem ausziehen und durch frische, trockene Alltagskleidung ersetzen lässt, bieten passende Fahrradschutzbleche einen zusätzlichen Schutz vor Schlamm, Dreck und Spritzwasser und sind somit unverzichtbar für alle, die mit dem Fahrrad ins Büro oder zum Einkaufen fahren und dabei einigermaßen sauber und trocken bleiben möchten. Aber auch als Mountainbiker oder Rennradfahrer kannst du von den Vorzügen eines solchen Spritzschutzes profitieren.

Spritzschutz - ja oder nein? Vorteile & Nachteile von Fahrradschutzblechen

Wer ausschließlich bei trockenem Wetter und auf sauberen, asphaltierten Straßen unterwegs ist, kann prinzipiell auf Fahrradschutzbleche verzichten. Doch insbesondere Berufspendler und Radfahrer, die Gepäck und Kleidung vor größeren Verschmutzungen und aufgewirbelten Steinen schützen möchten, wissen den zusätzlichen Spritzschutz zu schätzen. Darüber hinaus sind auch Kinderfahrräder standardmäßig mit entsprechenden Bauteilen ausgestattet. Aber auch bei hochwertigen und teuren Fahrrädern kann sich die (nachträgliche) Montage geeigneter Schutzbleche lohnen. Denn auch das Rad selbst kann, beispielsweise infolge eines Steinschlags, erheblichen Schaden nehmen. Das gilt insbesondere für Fahrten im Wald oder abseits der befestigten Wege. Trotzdem entscheiden sich viele Mountainbiker und Rennradler gegen das Fahren mit Schutzblech. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Gewicht: Sowohl beim Mountainbiken als auch im Rennradsport wird zugunsten von Gewicht und Luftwiderstand gerne auf alle optionalen – und damit vermeintlich „überflüssigen“- Bauteile verzichtet.
  • Bremswirkung & Unfallgefahr: Schlamm und Dreck, der sich beim Fahren im Gelände zwischen Schutzblech und Reifen festsetzt, erzeugt Reibung. Die Folge: Das Fahrrad wird langsamer. Herumliegende Äste können sich außerdem leicht verkanten, wodurch sich das Sturzrisiko erhöht.
  • Geräusche: Ein klapperndes Schutzblech wird von vielen Bikern als störend empfunden. Mit der Wahl des passenden Schutzblechs sowie einer fachgerechten Montage kann lästigen Klappergeräuschen jedoch effektiv vorgebeugt werden.
  • Optik: Ein Mountainbike oder Rennrad ohne Schutzbleche wirkt deutlich sportlicher und dynamischer. Auf der anderen Seite ist es für viele Outdoorsportler selbstverständlich, dass Kleidung und Rad bei Regenwetter nass und schmutzig werden.

Für alle, die den Luxus eines Schutzblechs dennoch nicht missen möchten, stellen abnehmbare Steckschutzbleche aus Kunststoff eine gute Alternative dar. Sie können je nach Wetterlage, Gelände und Einsatzzweck an- oder abmontiert werden und bieten so ein Maximum an Komfort - bei gleichzeitiger Flexibilität.

„Auf jedes Rad passt ein Schutzblech“: So findest du den richtigen Spritzschutz für dein Fahrrad

Fahrradschutzbleche gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, aus Kunststoff oder Metall, mit oder ohne Schutzblechstreben. Vor allem die Länge und Breite der Schutzbleche sollte dabei perfekt auf das jeweilige Fahrrad abgestimmt werden. Schließlich kann der bewährte Spritzschutz seine Funktion nur dann erfüllen, wenn das Blech weder zu kurz noch zu breit (schmal) ist.

Die Materialfrage: Fahrradschutzbleche aus Metall oder Kunststoff

Der Großteil der auf dem Markt erhältlichen Schutzbleche besteht aus Metall oder Aluminium. Beide Stoffe sind äußerst stabil und überzeugen mit einer hohen Langlebigkeit und einem geringen Verschleiß. Anders als die ultraleichten Schutzbleche aus Kunststoff werden sie in der Regel fest am Fahrrad verschraubt und können nur mit dem richtigen Werkzeug wieder entfernt werden. Kunststoff-Bleche lassen sich hingegen bei Bedarf mit nur wenigen Handgriffen abmontieren. Wegen ihrer hohen Flexibilität und ihrem geringen Gewicht sind Schutzbleche aus Kunststoff deshalb besonders unter Mountainbikern und Rennradfahrern sehr beliebt.

Die Befestigung: Stecken oder Schrauben?

Steckschutzbleche (aus Kunststoff) verfügen in der Regel über eine einfache Schiebekonstruktion, mithilfe derer das Blech ganz einfach am Vorderrad befestigt werden kann. Am Hinterrad ist hingegen bei den meisten Modellen eine so genannte Zweipunktbefestigung vonnöten, d.h. das Schutzblech muss zusätzlich an der Rahmenstange befestigt werden, beispielsweise mit extra Kunststoff-Clips oder einem Gummiband. Für eine dauerhafte Montage können die Kunststoffbleche ergänzend mit Kabelbinder fixiert werden (Dreipunkteverbindung). Stattdessen kann aber auch ein Metallschutzblech verwendet werden, das fest mit dem Rahmen verschraubt wird – und sich somit auch nicht „mal eben“ abmontieren lässt – dafür aber mehr Schutz und Stabilität bietet.

Mehr Halt durch Schutzblechstreben

Der Einsatz von Schutzblechstreben ist, aufgrund des höheren Gewichts, in erster Linie bei Schutzblechen aus Metall nötig. Sie sollen unter anderem verhindern, dass das Schutzblech während der Fahrt wackelt. Gleichzeitig geben sie der Konstruktion mehr Halt und Stabilität. Bei den meisten, handelsüblichen Fahrrädern sind bereits entsprechende Löcher zu Befestigung der Streben vorhanden, sodass diese auch nachträglich angebracht werden können. Bei den Komplettsets von Btwin und Riverside sind die Streben oft bereits inklusive.

Passt, wackelt und hat Luft: Die optimale Länge & Breite bei Schutzblechen

Um sicherzustellen, dass der gewählte Spritzschutz auch wirklich die richtige Länge aufweist, solltest du beim Kauf immer die Größe des Reifens (gemessen in Zoll) berücksichtigen. Bedenke jedoch, dass Hinterradschutzbleche fast immer etwas länger sind als Vorderradschutzbleche. Was die Breite angeht, so sollte das Schutzblech auf keinen Fall schmaler sein als der Fahrradreifen. Als Faustregel können zur Mantelbreite etwa 2-3 mm hinzuaddiert werden.

Schutzbleche & Fahrradzubehör von DECATHLON

Im Decathlon-(Online)-Shop findest du eine große Bandbreite an unterschiedlichen Fahrradschutzblechen aus Metall oder Kunststoff, zum festen Verschrauben oder als simple Steckschutzbleche. Selbstverständlich haben wir auch das passende Werkzeug im Angebot, damit die Montage problemlos vonstattengehen kann. Die innovativen Komplett-Sets unserer bewährten Decathlon Eigenmarken beinhalten zwei Bleche, eines fürs Vorder- und eines für das Hinterrad, sowie alles, was du sonst für das Anbringen der Schutzbleche benötigst.


FAQ:

Was ist/macht ein Schutzblech?

Unter einem Schutzblech versteht man ein spezielles Kunststoff-, Metall-, oder Aluminiumbauteil, das man sowohl bei Fahrrädern, aber auch bei anderen Zweirädern, wie z.B. Motorrädern, findet und dessen Funktion in erster Linie darin besteht, den Radfahrer vor Schmutz, Schlamm und anderem Dreck zu schützen. Je nach Fahrradtyp (Straßenfahrrad, Crossbike oder MTB) wird der Spritzschutz entweder unmittelbar über dem Reifen oder am Sattel bzw. Unterrohr des Rahmens montiert.

Wie breit müssen Schutzbleche sein?

Generell sollte ein gutes Schutzblech stets etwas breiter (ca. 2-3 mm) als der dazugehörige Fahrradreifen sein. Nur so ist ein optimaler Schutz vor Schlamm, Schmutz und Steinschlägen gewährleistet. Wählst du das Schutzblech zu schmal, kann es leicht passieren, dass Dreck oder Wasser unter das Blech gelangt.

Warum bevorzugen viele MTBler ein Mountainbike ohne Schutzblech?

Im Gegensatz zu einem voll funktionsfähigen und verkehrstauglichen City- oder Trekkingbike fällt die Ausstattung eines Mountainbikes meist eher „spartanisch“ aus. Da beim Mountainbiken das Gewicht eine entscheidende Rolle spielt, wird hier häufig auf alle zusätzlichen Komponenten verzichtet, die nicht zwingend erforderlich sind. Hierunter fallen auch die Schutzbleche. Zudem gehen viele Mountainbiker davon aus, dass sich schmutzige Kleidung und ein dreckiges Rad bei Fahrten im Gelände ohnehin nicht vermeiden lassen. Hinzu kommt, dass ein Fahrradschutzblech von vielen als eher hinderlich empfunden wird (wenn beispielsweise Schmutz zwischen Reifen und Schutzblech gelangt und das Rad dadurch gebremst wird).

Was muss ich bei der Montage eines Schutzblechs beachten?

Für die Montage solltest du ausschließlich spezielles Fahrradwerkzeug verwenden. Denn nur mit den richtigen Tools wird es dir gelingen, die beiden Bleche fachgerecht anzubringen. Hierbei solltest du sicherstellen, dass das Blech weder hin und her wackeln noch am Mantel entlangschleifen kann. Unternimm auf jeden Fall ein oder mehrere Probefahrten, bevor du dich mit dem Rad ins Gelände wagst oder am Straßenverkehr teilnimmst.

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