Zelte

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Hier findest du unsere große Auswahl an Zelten. Neben den klassischen Stangenzelten findest Du auch Wurfzelte, aufblasbare Zelte sowie unsere neueste Innovation: Faltzelte. Unsere Zelte sind bekannt für ihr unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis und ihren einfachen Auf- und Abbau. So kannst du deinen Camping-Urlaub entspannt genießen!

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4.3/5 basierend auf 3627 Online- und Filialbewertungen

Zelt kaufen: In 4 Schritten zum Traumzelt

Zu kaum einem anderen Campingartikel macht man sich vor dem Kauf so viele Gedanken wie zu einem Zelt. Das ist, angesichts der überwältigenden Auswahl an Zelttypen, Preisklassen, Aufbausystemen und Ausstattungsmerkmalen, kaum verwunderlich. Folgende Fragen können dir dabei helfen, das Zelt zu finden, das deinen individuellen Ansprüchen am ehesten gerecht wird:

  • Einsatzzweck: Wofür benötigst du ein Zelt und wo möchtest du zelten?
  • Welches Aufbausystem passt zu deinen Bedürfnissen?
  • Personenanzahl, Gewicht & Packmaß: Wie viele Personen sollen im dem Zelt schlafen und wie viel Gepäck wird transportiert?
  • Witterung: Zu welcher Jahreszeit und bei welchem Wetter soll das Zelt zum Einsatz kommen und was bedeutet dies für die Materialauswahl?

1.) Camping, Trekking oder Bergsteigen: Zelt-Typen nach Einsatzgebiet

Je nachdem, ob es sich um ein Campingzelt, ein flexibles Wander- und Trekkingzelt oder ein hochspezialisiertes Bergsteigerzelt handelt, unterscheiden sich die verschiedenen Modelle vor allem in Größe, Gewicht und Packmaß, aber auch bezüglich ihrer Wetterfestigkeit:

  • Ein klassisches Campingzelt sollte möglichst geräumig sein und Schutz vor Regen und Sonne sowie ein gewisses Maß an Komfort bieten. So sollte ebenfalls ausreichend Platz für einen Campingtisch, Campingstühle und ggf. Aufbewahrungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Schließlich muss das Zelt nicht selten als Urlaubsbehausung für mehrere Wochen herhalten. Campingzelte gibt es in unterschiedlichen Größen: Als 1-3 Personen Zelte, oder als Familienzelte für 4 -8 Personen.
  • Während Campingurlauber und Familien meist geräumige Zelte mit viel Stauraum und einer möglichst großen Liegefläche bevorzugen, stehen beim Kauf eines Trekkingzeltes ein kleines Packmaß und ein geringes Gewicht im Vordergrund, um das Zelt möglichst bequem von A nach B transportieren zu können. Gleichzeitig müssen Trekkingzelte, je nach Route, unterschiedlichen Wetterbedingungen trotzen und sollten daher aus einem möglichst robusten, wasserdichten Material bestehen. Dennoch kommen die meisten Trekkingzelte mit einem kleinen Vorzelt (Apside) daher. Dort können Rucksack und Schuhe untergestellt werden.
  • Expeditionszelte: Beim Bergsteigen oder Alpinklettern bist du teilweise extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Aus diesem Grund kommen hier so genannte Expeditionszelte zum Einsatz, die zum einen als Schlafmöglichkeit, zum anderen aber auch als Rückzugsort dienen. Derartige Bergsteigerzelte sind so konzipiert, dass sie sowohl heftigen (Schnee-) Stürmen als auch Schnee- und Wassermassen problemlos standhalten. Eine spezielle Zeltform, das Geodät, verleiht dem Expeditionszelt eine hohe Traglast und maximale Standfestigkeit. Da das Zelt fast selbststehend ist, werden zum Aufbau nur wenige Heringe benötigt.

2.) Das ideale Aufbausystem

In Abhängigkeit vom Einsatzzweck und den individuellen Vorlieben bzw. Ansprüchen haben die Zelthersteller verschiedene Aufbausysteme entwickelt. Generell unterscheidet man zwischen konventionellen Stangenzelten, Wurfzelten und aufblasbaren Zelten.

Das Stangenzelt: Zeltmontage auf die klassische Art

Stangenzelte sind wohl die verbreitetste Art von Zelten. Es gibt sie als Kuppelzelte, die auch ohne Heringe stehen können und meistens einen größeren Innenraum bieten, oder als Tunnelzelte, die abgespannt werden müssen, dafür aber meist mit einem geringeren Gewicht auskommen. Zeltstangen bestehen in der Regel entweder aus Aluminium oder aus Glasfaser (Fiberglas). Beide Materialien bieten sowohl Vor- als auch Nachteile. Alu-Zeltstangen findet man vor allem im Trekkingbereich, während Camping- und Familienzelte häufig mit einem Gestänge aus Glasfaser daherkommen.

Aluminium Glasfaser (Fiberglas)
Vorteile + Hohe Stabilität
+ Leicht
+ Elastisch
+ UV-beständig
+ Günstige Alternative zu Aluminium
Nachteile - Etwas teurer als Fiberglas- Nicht ganz so hochwertig wie Aluminium
Einsatzgebiet Trekking, vor allem unter extremen WitterungsbedingungenIm Campingbereich, bei Trekkingtouren oder weniger extremen Bedingungen

Um den Aufbau des Zeltes zu vereinfachen, werden die meisten Zeltgestänge mit zusätzlichen Gummibändern versehen, die die einzelnen Röhren miteinander verbinden und so einen schnelleren Aufbau des Zeltes ermöglichen. Wenn dir das Zusammensetzen der einzelnen Stangen dennoch zu mühsam oder zu langwierig erscheint, bist du eventuell mit dem Kauf eines Wurfzeltes besser beraten.

Wurfzelte - Wenn’s schnell gehen soll

Wurfzelte, Pop-Up-Zelte oder auch Sekundenzelte zeichnen sich durch einen besonders schnellen Aufbau aus und erfreuen sich deshalb insbesondere unter Gelegenheitscampern und Festivalfans enormer Beliebtheit. Aber auch für spontane Ausflüge mit dem Rad oder dem Motorrad sowie mehrtägige Wanderungen sind kleinere Wurfzelte ideal. Dank eines Springmechanismus stellt sich das Zelt im Grunde genommen von selbst auf, sobald es aus der Verpackung genommen wird. So gelingt der Zeltaufbau tatsächlich in wenigen Sekunden. Auch der Abbau geht, mit etwas Übung, vergleichsweise schnell vonstatten. Einziges Manko: Durch die spezielle Ringkonstruktion sind Wurfzelte in der Regel rund und passen nur schlecht in einen Rucksack. Aufgrund des hohen Packmaßes sind größere Zelte für mehr als 2 Personen für einen Transport zu fuß oder auf dem Rad somit eher nicht geeignet.

Luftzelte – Zelte zum praktischen Aufblasen

Bei einem so genannten Luftzelt wurden die herkömmlichen Fiberglas- oder Aluminium Stangen durch mehrere Luftröhren ersetzt, die mit einer integrierten Pumpe aufgeblasen werden, wodurch das Zelt seine Form erhält. Selbst größere Familienzelte lassen sich so kinderleicht und im Handumdrehen aufbauen. Die gefüllten Luftkammern sind äußerst flexibel, wodurch das Zelt eine hohe Stabilität erreicht. Gleichzeitig sind die Luftröhren langlebiger als Glasfasergestänge und können bei Bedarf ebenfalls ausgetauscht und repariert werden. Aufblasbare Zelte sind jedoch meist teurer als klassische Stangenzelte und haben ebenfalls ein etwas größeres Packmaß. Das liegt unter anderem daran, dass sich die einzelnen Zeltteile nicht auf mehrere Pakete verteilen lassen, was insbesondere bei Radtouren und Wanderungen von Nachteil ist.

Tarps: Die leichte Alternative für Naturfans

Für alle, die besonders gerne unter freiem Himmel schlafen, aber dennoch nicht vollständig auf den Schutz eines Zeltes verzichten möchten, sind Traps und Schutzzelte eine mögliche Alternative. Das Tarp ist ein bodenloses Planenzelt, das häufig mithilfe der Wanderstöcke aufgestellt werden kann und sich dank seines geringen Gewichts unter Outdoorfans großer Beliebtheit erfreut, egal ob als Zeltersatz oder ergänzender Wetterschutz.

3.) Zeltgröße, Gewicht & Packmaß: Eine Frage der Prioritäten

Ob kleines 1-Personen-Trekking-Zelt oder XXL-Camping Zelt für bis zu 8 Personen: Zelte erhält man in diversen Größen und Ausführungen. Aber auch bei Gewicht und Packmaß gibt es teilweise gravierende Unterschiede.

Die Personenanzahl: Zelte für 1, 2, 3… oder mehr Personen

Bei gängigen Zelten beträgt die Liegebreite in etwa 60- 70 cm. Dadurch bleibt in der Schlafkabine nicht sehr viel Platz für Gepäck. Eine häufig angestellte Überlegung ist daher, ein Zelt zu kaufen, dass zwar eigentlich für eine weitere Person ausgelegt ist, um diesen Platz stattdessen für Ausrüstung und Gepäck zu nutzen oder etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Gerade an regnerischen Tagen kann sich der so gewonnene Platz bzw. Stauraum durchaus auszahlen, jedoch immer auf Kosten von Gewicht und Packmaß.

Gewicht und Packmaß: Kleine Fliegengewichte für Trekking und Co.

Bei Wanderungen, Rad- und Trekkingtouren – kurzum, überall dort, wo die Campingausrüstung über einen längeren Zeitraum getragen oder mittransportiert werden muss – spielen Gewicht und Packmaß eine zentrale Rolle. Denn wer sein Zelt den kompletten Tag auf dem Rücken oder Gepäckträger mitschleppen muss, ist gerne bereit in Sachen Komfort Abstriche zu machen, sofern das Zelt dafür ein paar Kilo weniger auf die Waage bringt. Die kleinsten und kompaktesten Zelte findet man also nicht ohne Grund im Bereich Trekking. Durch ihre kompakte Form können sie bequem in die Campingtasche gesteckt oder außen am Rucksack befestigt werden. Wer besonders viel Wert auf ein geringes Gewicht legt, kann sich außerdem für eine ultraleichte Variante entscheiden. Von einem ultraleichten Zelt spricht man dann, wenn es maximal 1 kg pro Person wiegt.

4.) Das passende Zelt für Wind & Wetter

Egal ob beim Campen oder auf längeren Trekkingtouren: In der Regel bist du beim Zelten unterschiedlichen Wettereinflüssen ausgesetzt. Ein gutes Zelt sollte daher Schutz vor Wind, Regen und der – gerade im Sommer besonders intensiven – UV-Strahlung bieten. Dabei gilt: Je widriger und extremer die Witterungsverhältnisse, desto höher sind auch die Ansprüche an das verwendete Material. Der Großteil der verkauften Camping- und Trekkingzelte besteht aus robusten Kunststoffen wie Polyester (Nylon) oder Polyamid. Naturfasern, wie beispielsweise Baumwolle, sind als Zeltmaterial denkbar ungeeignet, da sie relativ schwer sind, sich schnell vollsaugen und anschließend nur langsam trocknen. Sowohl Polyester als auch Polyamid haben wasserabweisende Eigenschaften. Die gewünschte Wasserdichte wird schließlich durch eine zusätzliche Behandlung des Außenmaterials (z.B. eine PE-Beschichtung) erzielt. Für einen zuverlässigen Schutz vor Regen und anderem Niederschlag sollte ein Zelt eine Wassersäule von mindestens 2.000-3.0000 mm aufweisen. Abgesehen davon ist auch eine gute Verarbeitung der Nähte essentiell, um ein Eindringen von Regenwasser zu verhindern.

Zelte, Zubehör & Ersatzteile – für einen gelungenen Campingurlaub

Decathlon bietet dir eine große Auswahl an Camping- und Trekkingzelten. Vom „gewöhnlichen“ Stangenzelt über praktische Wurfzelte bis hin zu innovativen Modellen zum Aufblasen: Hier findest auch du das passende Zelt für den nächsten Campingtrip – egal ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Praktische Tools und Ersatzteile runden unser Angebot ab… und machen jeden Zeltausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.


FAQ:

Wo kann man in Deutschland zelten und ist wild zelten verboten?

Ob und unter welchen Voraussetzungen in der freien Natur gezeltet werden darf, ist innerhalb Deutschlands nicht einheitlich geregelt und daher abhängig von den Regelungen der einzelnen Bundesländer. Ausnahmslos verboten ist das Zelten in Naturschutzgebieten und Naturreservaten sowie (vielerorts) auch im Wald, insbesondere dann, wenn das Waldgebiet einer Privatperson gehört. Neben dem Übernachten auf Campingplätzen und ausgewiesenen Zeltplätzen bietet sich die Nutzung so genannter Naturlagerplätze an. Hierbei handelt es sich um kleine Freiflächen, die man meist nur mit dem Rad oder zu Fuß erreichen kann und wo man sein Zelt für 1-2 Nächte aufschlagen darf.

Was braucht man alles zum Zelten?

Neben einem geeigneten Zelt, sollte deine Ausrüstung all jene Gegenstände umfassen, die du zum Übernachten auf dem Campingplatz oder in der freien Natur benötigst. Hierzu gehören unter anderem eine Zeltunterlage, ein Schlafsack sowie eine Iso- oder Luftmatratze. Für ausreichend Licht im Zelt und damit du bei nächtlichen Gängen über den Zeltplatz nicht im Dunkeln tapst, solltest du dir außerdem eine Hängeleuchte und/oder eine Stirnlampe zulegen. Ansonsten unterscheidet sich die Packliste für den Zelturlaub nicht wesentlich von der eines klassischen Campingurlaubs mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil:

  • Ein Gas- oder Holzkocher sowie verschiedene Töpfe, Geschirr, Besteck und weitere Kochutensilien
  • Der Jahreszeit angepasste (Funktions-) Kleidung
  • Sonnenbrille, Sonnen- und Mückenschutz
  • Erste-Hilfe-Set (inklusive aller benötigen Medikamente)
  • Persönliche Dokumente

Zelt kaufen: Was bedeutet die Wassersäule?

Die so genannte Wassersäule gibt an, wie hoch der Wasserdruck ist, dem die Außenhülle eines Zeltes standhält, ehe Wasser ins Innere dringen kann. Laut EU-Norm gilt ein Zelt ab einer Wassersäule von 800 mm als wasserdicht. Ein regenfestes Zelt sollte jedoch eine Wassersäule von mindestens 2.000 mm aufweisen. Nur so kannst du sichergehen, dass der Zeltinnenraum auch bei einem längeren Regenschauer tatsächlich trockenbleibt. Bei Decathlon prüfen wir jedes Zelt auf seine Wasserdichte und Windbeständigkeit, indem wir es einer Reihe von Tests unterziehen. Sobald ermittelt wurde, dass das Material prinzipiell wasserdicht ist, kommt das gesamte Zelt unter eine Regendusche. Dort wird es von allen Seiten mit bis zu 200 l pro m² pro Stunde "geduscht". Zum Vergleich: Die stärksten Regenfälle erreichen in Europa eine durchschnittliche Niederschlagsmenge von 100 l/m²/h. Anschließend kommt das Zelt in den Windkanal. Trekkingzelte müssen einer Bodenwindgeschwindigkeit von 70 km/h standhalten. Campingzelte müssen 50 km/h aushalten können.

Wie kann ich mein Zelt abdunkeln?

Das Übernachten im Zelt hat, zumindest während der Sommermonate, einen gravierenden Nachteil: Ein genüssliches Ausschlafen ist aufgrund der frühen Morgendämmerung und der starken Sonneneinstrahlung selten möglich. Wer also auch im Sommer in Ruhe ausschlafen oder sich während der Mittagszeit in der Schlafkammer ausruhen möchte, sollte sich bereits beim Zelt-Kauf für ein Modell mit Verdunklungsmöglichkeit entscheiden. Die Fresh-and-Black-Zelte unserer beliebten Outdoor-Marke Quechua werden zu diesem Zweck aus einem patentierten Zeltgewebe gefertigt, dass dafür sorgt, dass es auch tagsüber in der Kabine kühl und dunkel bleibt.

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