Rollen

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    Die Rolle

    Stationärrolle,  Multirolle, Freilaufrolle oder Baitcastrolle was für Rollenarten gibt es und wann brauche ich welchen Rollentyp? Grundsätzlich gibt es zwei Rollentypen: die Stationär- und die Multirolle. Im Folgenden gehen wir auf die einzelnen Rollentypen, ihre verschiedenen Variationen  und ihre jeweiligen Einsatzgebiete ein  und helfen ihnen beim Finden der passenden Rolle.

    Die Stationärrolle ist der gängigste Rollentyp und auch am einfachsten zu handhaben. Charakteristisch sind der Rollenbügel, der Spulenkopf und die Bremse. Hier unterscheidet man zwischen Frontbremsrollen, also Rollen die die Bremse vorne am Spulenkopf verbaut haben, oder Heckbremsrollen. Hier ist die Bremse das hinterste Element der Rolle und am „Heck“ verbaut.  Welche der beiden Varianten besser ist, kann man nicht beantworten und die Antwort auf diese Frage ist reine Geschmacksache. Allerdings sind im niedrigen bis mittleren Preisbereich Frontbremsrollen weniger anfällig als Heckbremsrollen und meistens feiner einstellbar. Eine weitere Variante der Stationnärrolle ist die Freilaufrolle. Die Freilaufrolle hat dieselben Komponenten wie eine Rolle mit Front-oder Heckbremse, plus die Funktion des Freilaufs: über einen Hebel lässt sich hier die Bremswirkung abschalten und ein im Widerstand einstellbarer Freilauf der Rolle aktivieren. Dieses Rollenmodel wird häufig beim Grundangeln eingesetzt da der Fisch so trotz geschlossenem Rollenbügel Schnur abziehen kann. Zusammengefasst hat der Rollentyp Stationärrolle 3 verschiedene Varianten und alle sind für Einsteiger geeignet. Wir empfehlen generell jedem Anfänger eine Stationärrolle mit Frontbremse. Mit dieser Variante kannst du in jeder Situation angeln und hast alle wichtigen Funktionen an deiner Rolle verbaut.

    Bei der kompakten Multirolle rotiert, im Gegensatz zur Stationnärrolle, die Spule selbst. Größere Schnurfassungen und eine direkte Schnurverlegung ohne Umlenken zeichnen diesen Rollentyp aus. Diese beiden Punkte sind vor allem beim Schleppangeln oder beim Angeln auf große Entfernungen wichtig.  Des Weiteren sind Multirollen sehr robust,  was vor allem beim groben Meeresangeln vom Boot aus wichtig ist. Auch beim Spinnfischen kommen häufig Multirollen oder spezielle Wurfmultirollen (auch „Baitcastrollen“) genannt,  zum Einsatz. Viele Angler bevorzugen den direkteren Köderkontakt durch Multirollen im Vergleich zu Stationärrollen.  Multirollen verfügen über eine Wurfbremse mit der die Rolle im Wurf gebremst wird und eine Sternbremse für die Bremskraft im Drill. Über einen Knopf aktiviert man die Wurfbremse und durch eine Kurbelumdrehung deaktiviert man sie wieder.