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Welsangeln

Der Wels, auch Waller oder Catfish genannt, ist ein europäischer Süßwasserfisch. Sein breiter, abgeflachter Kopf, sein großes Maul sowie seine zwei langen Barteln am Oberkiefer sind seine Erkennungsmerkmale. Zu finden ist der europäische Wels in Mittel- und Osteuropa überwiegend im Backwasser der Ostsee sowie im Schwarzen Meer. Große Seen mit warmen Wassertemperaturen sowie tiefe, aber strömungsarme Flüsse gehören zu seinen bevorzugten Territorien. Der Wels ist nachtaktiv und hält sich somit tagsüber in tiefen Bodenlöchern oder Wurzelgeflechten auf. In der Nacht begibt er sich auf Nahrungssuche und versucht in den Bodenlöchern Fische, Insekten, Würmer oder Krebse zu erhaschen.

Tipps zum Welsangeln

Angelblei

Eine Art des Welsangelns ist das Grundangeln mit einem Grundblei. Dabei wird ein Köder auf dem Wassergrund oder knapp über dem Wassergrund schwebend platziert. Dies kann mit Hilfe eines speziell geformten Grundbleies garantiert werden. Das Grundblei macht es möglich, dass der Köder trotz Wasserströmungen an seinem Platz bleibt.
Geeignete Köder bei dieser Angeltechnik sind beispielsweise Naturköder, wie Tauwürmer, Köderfische oder auch Fischfetzen. Bei der Auswahl des Bleigewichtes sollte die Beschaffenheit des Gewässergrunds sowie die Strömung des Gewässers beachtet werden. Folgende Gewichte werden für das Grundangeln empfohlen:

- Keine bis leichte Strömung: Bleigewichte zwischen 10-30 gramm
- Leichte bis mittlere Strömung: Bleigewichte zwischen 30-100 gramm
- Mittlere bis starke Strömung: Bleigewichte zwischen 100-300 gramm

Entdecken Sie hier unser Angelblei-Sortiment.

Eine weitere Art des Welsangelns ist das Angeln mit Kunstködern, auch Spinnfischen genannt. Hierbei werden Kunstköder, wie beispielsweise Spinner, Blinker oder Wobbler verwendet. Die Kunstköder vibrieren und setzen Druckwellen sowie optische Reize aus, die die Fische zum Anbeißen veranlassen. Zudem wirken die Kunstköder durch die Bewegungen und Farben, wie kleine Fische, was den Wels dazu bewegt zu zuschnappen. Beim Spinnfischen kann vom Boot direkt, als auch vom Ufer aus geangelt werden.
Bei der Entscheidung des Köders kommt es vor allem auf das Gewässer an. Dabei entscheiden die Gewässertrübung sowie die Fließgeschwindigkeit des Wassers, welcher Köder verwendet wird. Zwischen folgenden Kunstködern kann unterschieden werden:

Blinker
Der Blinker ist der am häufigsten verwendete Kunstköder. Er ist meist oval geformt und seine Oberfläche ist mit Schuppen und Einkerbungen bedeckt. Mit seiner speziellen Form täuscht er einen verletzten Fisch vor und bewirkt, dass der Wels zubeißt.

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Spinner
Der Spinner besteht aus einem Metallkörper sowie einem Metall-Spinnerblatt. Dieses Spinnerblatt beginnt beim Einkurbeln in das Wasser durch den Wasserdruck sich um die eigene Achse zu drehen. Aufgrund dieser Bewegung meinen die Fische, dass es sich bei dem Spinner um einen Jungfisch handelt.

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Wobbler
Der Wobbler zählt durch seinen aufwändigen Aufbau sowie seinem realistischen Aussehens zu den exklusiveren Kunstködern und sind daher teurer als Blinker oder Spinner. Sowohl das Erscheinungsbild als auch die Bewegung unterscheidet sich kaum von einem echten Fisch. Einige Wobbler haben sogar eine spezielle Rasselkugel, um die Zielfische anzulocken.

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Da Welse sehr stark und groß werden können, sollten beim Welsangeln auch starke und robuste Angelgeräte verwendet werden. Bei der Angelschnur empfiehlt sich eine Schnurstärke von mindestens 0,5 mm. Der Haken und der Karabiner sollten ebenso starken Belastungen Stand halten. Beim Angeln von einem Boot sollten Echolote benutzt werden.